Lost Dreams

Was tut man, wenn man als Experiment aus einem Labor flieht? Richtig! Man tut sich als Clan zusammen und kämpft ums Überleben!
 
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Glitzersee
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BeitragThema: Kein Zwang zu lesen   So Sep 16, 2018 8:20 pm

Okay ehm ich habe jetzt länger überlegt ob ich dieses Thema eröffnen soll, aber ich mache es jetzt einfach. Ich schreibe das hier jetzt auch nicht wirklich um Aufmerksamkeit oder so zu bekommen sondern irgendwie auch für mich. Ich will einfach mal versuchen über meine Gefühle zu reden und ich vertraue 90% des Forum mehr als allen Personen im Reallife.
Ich habe seit etwa 2 Jahren Depressionen. Wie die gekommen sind weiß ich irgendwie nicht so wirklich. Wenn man mir die Frage stellt sage ich immer, dass es sich einfach alles gestaut hat. Was hat sich gestaut? Ich denke meine Depressionen kommen von Mobbing. Seit der ersten Klasse werde ich gemobbt. Das sind mittlerweile etwas mehr als 8 Jahre. Mal war es mehr und mal weniger. Der Grund fürs Mobbing ist eine Krankheit von mir. Sie ist ziemlich selten. Wegen ihr bin ich übergewichtig, was ich auch nicht wirklich in den Griff bekomme. Einige glauben mir nicht, dass ich die Krankheit haben oder es ist ihnen einfach egal, dass ich sie habe.
In der Grundschule kam das Mobbing von meiner Klasse. Die Mädchen haben dumme Kommentare gelassen (zb im Sportunterricht „Bah ist die eklig!“) und die Jungs haben mich teilweise geschlagen. Sie haben andere Schüler gegen mich aufgebracht. Den Lehrern war es egal. Sie wussten davon, aber haben nichts gemacht. Ich glaube, weil wir nach der 4. eh die Schule wechseln mussten.
Einmal war es eine Zeit lang, dass jemand im Mädchenklo immer Seife an die Spiegel geschmiert haben. Ich hab später erfahren, dass welche aus meiner Klasse, dass gemacht haben um so zu tun als wäre ich es gewesen. Sie haben mich beschuldigt. Einmal war es als ich Sport hatte und dafür wo anders war. Dann haben sie gesagt, dass es meine (einzige) Freundin war.
Meine Eltern haben mir in der Zeit sehr geholfen. Meine Mutter ist zu einem Jungen nach Hause gefahren, der mich sehr gemobbt hat. Irgendwie hat das alles aber nichts gebracht.
Zum Schulwechsel ging es einigermaßen. Ich hatte einige Wochen meine Ruhe. Dann kamen, aber wieder Leute die mich gemobbt hatten. Ich hatte ein paar Freunde, aber irgendwie waren das auch nicht so wirklich echte Freunde. Teilweise haben sie mich alleine gelassen oder einfach weggeschickt.
So ging es dann bis zur 7. weiter. In der 7. Klasse gab es nicht mehr so viele die mich gemobbt haben, aber die die es gemacht haben, haben es richtig gemacht. Ich habe zu der Zeit versucht mich zu verändern. Irgendwie Selbstschutz glaube ich.
Ich weiß nicht ob ich es richtig erklären kann, aber ich wurde irgendwie zu Glitzer. Vorher war ich schüchtern und leicht zu verletzen. Ich war halt eher der Typ der still in der Ecke sitzt und alles erträgt. Ich hab angefangen Youtuber zu schauen. Irgendwie habe ich halt ihren Humor angenommen und wurde etwas offener und selbstkritischer. So wie ich mich halt meistens gebe.
Trotzdem gab es noch die die mich gemobbt haben. Ich habe es mir nicht mehr anmerken lassen, aber ich war leicht zu verletzen. Ich habe angefangen mich zu ritzen.
Alles wurde halt zu viel für mich. Meine ‚Freunde‘ waren längst wieder weg und ich war alleine. Es waren ein paar Wochen in denen ich mich geritzt habe. Es hat alles aber nur schlimmer gemacht. In dem Moment wo ich mich geschnitten habe und da Blut war, war es besser, aber im Nachhinein wenn ich gesehen habe wie es vernarbt oder die Schnitte gesehen habe, habe ich mich erinnert wieso ich es getan habe. An dem Moment kamen die Selbstmordgedanken.
Szenarien bildeten sich in meinem Kopf. Gedanken wie ich am besten sterbe. Wenn ich hohe Häuser sah bekam ich Kopfkino wie ich dort runter sprang und auf dem Weg von der Schule nach Hause musste ich mich kontrollieren nicht vor ein Auto zu springen in der Hoffnung, dass alles aufhört.
In der Schule gab es ein Mädchen, das sich auch ritzt. Ich hatte Hoffnung, dass sie versteht wieso ich es mache und habe mich ihr anvertraut. Sie hat mir irgendwie geholfen. Wir haben geredet. Später ist sie zu dem Jungen der mich gemobbt hat und zu meinem Lehrer. In dem Moment habe ich nicht verstanden wieso sie es gemacht hat und hab sie dafür gehasst, aber ich verstehe es gerade. Sie meinte sie hat sich Sorgen gemacht und ich verstehe das. Mein Lehrer hat mit mir gesprochen. Er meinte ich soll es meinen Eltern sagen sonst ruft er bei mir an und auch mein Mobber ist zu mir gekommen und hat sich bei mir entschuldigt.
Ich habe mit dem ritzen aufgehört, weil mir viele gesagt haben, dass ich es lassen soll. Bisher habe ich auch nicht wieder angefangen obwohl die Versuchung da war.
Ich habe mit meinen Eltern geredet. Sie wussten seit der 5. nichts mehr vom Mobbing. Sie haben sich Sorgen um mich gemacht. Meine Mutter hat mich zum Therapeuten geschleppt und sagte wenn ich nicht aufhöre, dann schickt sie mich in eine Psychiatrie.
Die Therapeutin hat irgendwie alles nur schlimmer gemacht. Es hat mir bei ihr einfach nicht geholfen. Danach ging es mir schlechter als davor. Ich habe angefangen zu sagen, dass es mir gut geht um nicht mehr hinzumüssen. Das Mobbing hat zu der Zeit aufgehört. Irgendwann musste ich nicht mehr zur Therapeutin. Meine Eltern wussten nicht, dass es mir noch so scheiße geht und ich sage es ihnen nicht mehr. Irgendwie helfen mir ihre Blicke nicht und ich will nicht mit ihnen darüber reden. Mit Fremden geht es mir dabei viel besser. Irgendwie waren die Depressionen für ein halbes Jahr wie weg.
Ich kam in die 8. Klasse. Dort fing das Mobbing wieder an. Ein neues Mädchen kam in die Schule. Sie brachte meine neuen ‚Freunde‘ gegen mich auf und das Mädchen und auch meine ‚Freunde‘ beleidigten mich regelmäßig. Meine Depressionen kamen zurück wenn man es so nennen kann.
Ich habe dem einen Jungen von dem ich dachte er wäre mein Freund erzählt wie es mir geht, aber er hat gesagt alles ist nur Fake. Ich war einmal krank. An dem Tag ist er in der Schule rumgerannt und hat #FakeDepressionen rumgeschrien.
Ich hab immer weiter versucht mich nicht verletzen zu lassen, aber das hat nur bewirkt, dass es mir immer schlechter ging. Man kann eine Sache sagen und schon geht es mir scheiße. Ich hatte und habe immer noch Angst vor meinen Gedanken. Ich will nicht an Selbstmord denken, aber irgendwie tue ich es doch.
Ich habe mit Leuten über meine Gefühle geredet, aber danach ging es mir nicht gut. Ich glaube ich habe sie auch einfach überfordert. Ich kann es ihnen auch nicht verübeln. Ich selber kann mit sowas nicht umgehen.
Etwa zu Halbjahr habe ich mich in meine Freundin verliebt und gemerkt, dass ich lesbisch bin. Meine Eltern meinten es ist nur eine Phase. Bei ihnen habe ich nur noch das Gefühl sie wissen nicht wer ich bin oder wollen mich als ihr kleines Mädchen behalten. Sie akzeptieren nicht, dass ich nicht gläubig bin (meine Mutter hat mir mehrmals gesagt, dass sie enttäuscht von mir ist und sie haben mich zur Konfirmation gezwungen) und auch das ich lesbisch bin akzeptieren sie nicht. Seit ich es ihnen gesagt habe reden sie öfter als früher davon, dass ich sicher bald meinen ersten Freund haben werde.
Meine Freundin hatte zu dem Zeitpunkt einen Freund. Ich habe ewig gebraucht um ihr zu gestehen, dass ich sie liebe. Sie meinte es ist okay für sie, aber sie erwidert es halt nicht. In den darauf folgenden Ferien ging es mir immer schlechter. Ich habe andauernd davon geträumt, dass sie stirbt oder verletzt wird und nur wenn ich ihren Namen gelesen habe musste ich schon fast weinen. Ich habe den Kontakt über die Ferien eher schleifen lassen.
Nach den Ferien meinte sie sie will nicht mehr mit mir befreundet sein was bis jetzt gilt. Außerdem denkt sie, dass ich mir das alles mit der Liebe nur ausgedacht habe und hat es auch so zu mir und anderen gesagt.
In dem Schuldjahr habe ich oft gehört, dass ich nerve oder, dass fett bin und sowas. Wenn ich mich dann von denen weg gesetzt habe sie meinten ich nerve sie haben sie gemeint wieso ich sie ignoriere und das eine Mädchen (die ich vorhin erwähnt habe) hat Witze gemacht ob ich Depressionen habe und sowas. Ich habe oft wegen ihr angefangen zu heulen, aber hab es irgendwie immer verstecken können.
Außerdem hatte ich das Gefühl allen egal zu sein. Manchmal war ich einfach fertig und habe geweint. Besonders im Schullandheim saß ich oft alleine im Gang und hab geweint. Sie haben zwar gefragt ob ich was hab, aber wenn ich nein gesagt hab meinten sie einfach okay und sind gegangen.
Seit einem Jahr klammere ich mich an kleine Gedanken die mich am Leben erhalten. Zb denke ich daran, dass ich nicht einfach vom Forum verschwinden will und deshalb leben muss.
In der Schulzeit geht es mir scheiße, aber wenn ich zu Hause bin werde ich halt anders. Im Internet weiß niemand von dem ich es nicht will wie ich aussehe und kann deshalb nicht sagen wie fett und hässlich ich bin.
Ich hoffe ich habe mich so ausgedrückt, dass es jemand versteht wenn es wer liest. Danke jedenfalls an alle die es gelesen haben. Ich habe euch alle total lieb! <3
Danke für alles.
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BeitragThema: Re: Kein Zwang zu lesen   So Sep 16, 2018 8:54 pm

Ich habe deinen ganzen Text gelesen und muss sagen, dass an vielen Seiten deine Eltern dir keine Unterstützung sind.
Wenn man als Elternteil weiß, dass mein Kind depressiv ist, dann haue ich meinem Kind nicht an den Kopf, dass die Beziehung mit einem Mädchen nur eine Phase ist. Wie dämlich kann man da nur sein? Wir leben doch nicht mehr in der Steinzeit.
Sorry, aber da wurde ich anders erzogen. Liebe ist Liebe. Es kennt kein Geschlecht, Religion, Herkunft und Alter. Und genau das sollten Eltern vermitteln und ihrem Kind stärken.
Eine Beziehung kann das Beste sein, um einen aus seinem miesen Leben zu holen.

Ich weiß nicht welche Erkrankung du hast und es geht mich auch nichts an, aber ich kenne deine Probleme.
Ich selbst habe auch eine Autoimmunerkrankung. Mein Körper zerstört sich selbst und ich gehöre auch nicht zu den Top Modeln.
90% des Jahres bin ich krank. Knapp 65% davon depressiv in allen Stufen, von harmlosen Gejammere, bis hin zu Nervenzusammenbrüchen und sogar Selbstmordgedanken.
Da ich sehr oft krank bin, glauben mir viele nicht und denken ich sei ein Hypochonder. Aber wir Kranken wissen es doch besser, oder nicht? Nur leider denken alle nur an sich...
Man muss lernen darüber hinweg zu hören.

Mobbing ist der größte Mist auf Erden und Kinder+Teenager sind Monster. Auch da kann ich ein Lied singen. Leider kann man sich seine Klasse nicht aussuchen und Lehrer sind auch keine Hilfe.
Man muss lernen von selbst stark zu werden. Dafür gibt es zwei Wege:
Eine Mauer aufbauen und ein Einzelgänger werden.
Oder lernen den Mund aufzumachen und Klartext zu reden.
Was auch hilft einfach mit wem darüber zu reden, dem zu vertraust. Allein dein Text hier zeigt, dass du hier allen sehr vertraust. Doch wem vertraust du hier am meisten? Wer kann dir zuhören und Rat geben?
Es hilf ungemein, wenn man einen User, einen Freund im Forum hat, der dir einfach nur zu hört und für dich da ist. Der Vorteil vom Forum ist, dass wir uns alle nicht sehen, uns aber trotzdem austauschen können. Du bist hier anonym und frei von Vorurteilen.
Ich schenke dir gerne mein offenes Ohr, auch wenn wir uns kaum kennen. Du musst auch keine Angst haben, dass ich irgendwem irgendwas erzähle. Vertrautes sollte vertraulich bleiben.

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BeitragThema: Re: Kein Zwang zu lesen   So Sep 16, 2018 8:57 pm


    Whoa. Bring bitte ne Warnung am Anfang an und beschreib die Dinge der Selbstverletzung bitte nicht so deutlich. Viele Leute kann das massivst triggern und ich denke nicht, dass du das auslösen möchtest, ich selbst hab gerade ein sehr ungutes Gefühl im Magen.

    Erst mal tut es mir leid, dass du das alles erleben musstest. Leider Gottes sind Kinder in dem Alter einfach nur die Hölle. Sie nennen dich alles und treten noch auf dich ein, wenn du eh schon auf dem Boden liegst, war bei mir genau das gleiche. Solche Taten wirken sich natürlich äußerst negativ auf die Psyche eines Menschen aus und man trägt das das ganze Leben irgendwie mit sich rum. Einen Tipp kann ich dir geben: Scheiss drauf was andere denken. Mach die Schule fertig und dann hau ab, melde dich nie wieder bei jenen, die dich gemobbt haben. Und sag es vor allem immer wieder den Lehrern was die anderen dir antun, eventuell zeig ihnen auch empfangene Nachrichten oder nimm Gesprochenes auf. Gegen handfeste Beweise können die Lehrer auch nicht einfach nichts sagen. Falls sie immer noch nichts tun, dann gehst du eine Instanz höher. Du sprichst mit dem Direktor darüber. Man muss dich als Schülerin ernst nehmen und jedem Schüler Sicherheit bieten, auch emotional! Wichtig ist, dass du nicht einfach den Kopf einziehst und alles über dich ergehen lässt, wehr dich, allerdings bitte mit Worten. Mit Leuten in deinem Alter kann man nicht über solch ernsthaften Themen reden, es ist einfach so. Natürlich gibt es schon Ausnahmen, ich verallgemeinere es gerade nur. Versuche jeden Abend dich vor den Spiegel zu stellen und dir selbst 5 gute Dinge über dich zu sagen wie zB "Ich bin stolz auf mich, weil ich heute im Deutschunterricht zwei Mal aufgezeigt habe." Auch "kleine" Dinge zählen! Lass dich nicht runterziehen und versink nicht in deiner Negativität. Die anderen sind einfach nur dumm, jung und naiv, sie wissen nicht was sie mit ihren Worten anrichten. Du stehst über ihnen und bist schlauer, deshalb weißt du auch, dass das was sie sagen auch nicht stimmt. Du bist genug. Du bist toll so wie du bist. Du bist schön.
    Falls du wieder einmal den Drang hast, dich zu verletzten, dann fang an, auf deiner Haut zu zeichnen, bevorzugerweise mit einem roten Stift. Male schöne Muster wie zB Schnecken und Kegel und denk an etwas was dir Freude bereitet. Falls der Drang nicht nachlässt, dann presse Eis gegen deine Haut, das hinterlässt keine Narben. Trotzdem sollst du dir nicht selbst weh tun nur ich weiß wie verdammt schwer es ist, es nicht zu tun, vorallem wenn man jeden Tag in der Schule die Hölle erlebt.
    Ich bin stolz auf dich, dass du schon so früh herausgefunden hast, wer du bist. Lass dir nicht von deiner Mutter einreden, dass es eine Sünde sei! Wenn sie dich nicht liebt so wie du bist (du hast dich ja nicht verändert nur weil du Mädchen liebst), dann ist sie auch keine gute Mutter. Gib ihr einfach noch mehr Zeit und verbieg dich auch nicht vor ihr. Du bist du und sollst auch du bleiben. Du bist keine Enttäuschung nur, weil du Mädchen liebst. Du bist du. Du bist die einzigartige, liebenswürdige, kleine Glitzer, deine Sexualität ändert rein gar nichts daran. In deinem Alter ist es außerdem bestimmt schwierig jemanden zu finden, der auch lesbisch ist, da sich viele Mädchen noch nicht im Klaren darüber sein werden, sie sind einfach noch nicht so reif wie du, wissen noch nicht wer sie sind.
    Ich würde dieser Freundin sagen, dass es dich sehr verletzt hat, dass sie dich gleich so wegstößt. Sag ihr, dass du es schade findest, dass sie solche Vorurteile hegt. Du akzeptierst natürlich ihre Grenzen und auch Vorlieben, doch du verstehst nicht, wieso ihr nicht einfach Freunde bleiben könnt? Hetero Pärchen sind auch danach meist Freunde. (Frag sie aber nicht ob sie homophob ist, da würde sie sicher an die Decke gehen. Es sei denn du willst genau eine solche Reaktion provozieren. *unschuldig pfeiff*)

    Glitzer du bist genug als Mensch. Du bist wunderschön (und nein schön zu sein heißt nicht nur die Maße 90/60/90 zu haben!), liebenswert, kreativ und schlau. Damit bist du so viel mehr als all deine Klassenkameraden. Lass dich nicht durch ihre hirnrissigen Sprüche runterziehen, melde es immer und immer wieder den Lehrern und wenns sein muss auch dem Direktor. Und bitte spül die Dinge beim Klo runter mit denen du dich verletzt. Du wirst es ein Leben lange bereuen. Kurzzeitig verschafft es dir vielleicht Linderung, doch die Narben wirst du nie wieder los. Stattdessen kannst du ja 200 Situps machen, das tut auch höllisch weh plus du hast dann ein seksi Sixpack, heh.
    Bleib so wie du bist und verstelle dich für niemand anderen. Und denk dran: du bist schlauer als sie. Und denk später einmal noch einmal über eine Sitzung beim Therapeuten nach. Vielleicht kannst du ihn ja wechseln.

    ... Kos

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BeitragThema: Re: Kein Zwang zu lesen   So Sep 16, 2018 9:25 pm

O.O *Glitzer sofort in den Arm nehm und drücken*
Du tust mir echt Leid, Glitta :(


Ich hatte (5.-10. Klasse) einen Klassenkamerad mit der gleichen Krankheit, allerdings hatte er es einfacher (das erste Mal bin ich froh eine so tolerante Klasse gehabt zu haben). Außerdem war er auch mein bester Freund. Ja war, er wurde irgendwie komisch als ich mit meinem damaligen Freund zusammen kam. Dont know why.

Schwefeltanz schrieb:
Einen Tipp kann ich dir geben: Scheiss drauf was andere denken.
So true. Es ist egal was die Leute von dir denken. Du musst dich so akzeptieren wie DU bist. Die Leute die dich nicht so akzeptieren wie du bist, haben es nicht verdient beachtet zu werden (muss man mal so sagen). Be yourself!

Deine Eltern sind schonmal keine große Hilfe, im Umgang mit deiner Sexualität. Was ist bitte schlimm daran? Genau. NICHTS! Es ist in meinen Augen eine ganz normale Sache. Aber was der Mensch nicht kennt, dass mag er nicht. Sagt man ja nicht umsonst. Und wie oben schon gesagt be yourself.

Denk immer daran, du bist nicht alleine. Hier im Forum gibt es Menschen die dich so mögen wie du bist und nicht anders. Wir sind immer für dich da c:
*Kekse und Kakao reich*


Polarfuchs <3

PS: bin stolz auf dich, dass du mit dem ritzen aufgehört hast. Be stronge. Don't do that again!!
(*Hust* wieso red ich eig. immer englisch obwohl ich es nicht kann? xD)

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BeitragThema: Re: Kein Zwang zu lesen   Mo Okt 01, 2018 6:04 pm

Ja, hallo ich bins wieder.
Ich habe mich entschlossen nochmal eure Zeit zu verschwenden indem ich mich bei euch ausheule. Gerade geht es mir wieder nicht so gut.
Ich bin allgemein schon ziemlich instabil von den Gefühlen her. Da hilft mir mein Schulstress nicht gerade weiter der mich noch weiter reizt.
Ich habe in letzter Zeit oft Streit mit meiner Mutter. Keine Ahnung wieso. Eigentlich will ich es auch nicht. Aber es geht hier nicht um meine Mutter.
Ich fühle mich nur noch missverstanden. Die Leute die ich meine Freunde nennen würde geben mir das Gefühl, dass sie mich hassen. Zwei Jungs mit denen ich eigentlich gut befreundet war sagen zu mir sie wären nicht traurig wenn ich sterbe. Automatisch habe ich mir Gedanken gemacht ob es denn wirklich schlimm wäre wenn ich sterbe.
Freunde sagen immer wieder zu mir sie haben keine Zeit mit mir was zu machen, aber mit anderen machen sie andauernd etwas, während ich in meinem Zimmer sitze und irgendwie einsam bin.
Ich habe immer wieder versucht mir Aufgaben zu geben, an die ich mich klammern kann, aber auch diese Aufgaben machen keinen Spaß mehr und ich habe das Gefühl daran zu zerbrechen. Ich will etwas, aber schaffe es einfach nicht während es anderen nachgeworfen wird und auch meine echten Freunde können mir nicht mehr helfen.
Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich will sterben, aber ich will nicht aufgeben. Ich will niemanden verletzten. Ich schaffe es nicht mehr, aber wenn ich es anderen versuche es zu erklären denken sie ich lüge oder machen alles nur schlimmer.
Ich habe mittlerweile so eine Art Selbstzerstörungsphasen. Ich überlebe Sachen aufzugeben die ich liebe und weiß nicht ob ich es aufgeben soll oder nicht.
Ich weiß nicht ob ich Schuld daran bin was passiert. Vielleicht mache ich einfach alles falsch. Vielleicht gehe ich den Leuten mit meiner Art auf die Nerven oder ich gebe den anderen das Gefühl ich schauspielere nur. Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht was ich tun kann. Irgendwas werde ich sicher machen, die Leute machen sowas bestimmt nicht ohne Grund, aber ich weiß nicht wie ich mich ändern kann ohne mich einfach noch mehr zu verbiegen. Ich will einfach Glitzer sein und glücklich sein, aber ich schaffe es nicht.
Vermutlich klingt das gerade einfach nur dumm und blöd, aber ich habe das Gefühl nicht mehr glücklich zu sein. Wenn ich mal glücklich bin, dann tut jemand etwas und ich werde wieder traurig. So oft wünsche ich mir einfach nur mit jemandem zu reden oder, dass jemand zu mir kommt und sieht wie es mir geht und es versteht, aber nie passiert sowas.
Ich glaube ich habe eine andere Freundin von mir vergrault. Wir wollten wieder bei Discord schreiben, aber sie war nicht on. Einige Tage kam sie nicht on und ich habe immer mal geschrieben ob was ist. Heute hat sie ihr Profilbild geändert, aber mir nicht geantwortet. Ich glaube ich habe sie genervt und sollte sie einfach in Ruhe lassen.
Hat jemand von euch eine Idee was ich machen kann? Soll ich mich einfach zurückziehen? Ich denke es wäre gut, wenn ich die anderen mal alleine lasse bis sie wissen ob sie mit mir noch was zu tun haben wollen.
Ich wünsche euch einen schönen Tag noch :D
LG Glitzer
(und bitte macht euch keine Sorgen um mich xD Ihr müsst dieses Thema auch wirklich nicht verfolgen. Es hilft mir nur mal darüber zu schreiben :3)
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Priapus
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BeitragThema: Re: Kein Zwang zu lesen   Fr Okt 05, 2018 6:15 pm

*wink*
Hey. Lass dir mal von nem großen Hypokriten was erzählen.
Zurückziehen ist vermutlich keine gute Idee. Wenn du jetzt auf die Idee kommst, dich abzusondern, obwohl du dich sowieso schon einsam fühlst, kann sich das drastisch verschlimmern. Umgib dich lieber mit Leuten, Tieren und Hobbys die dir gut tun. Es muss nicht heißen, jeden Tag jemanden sehen zu müssen, aber zurückziehen ist vermutlich Vermeidung und das ist nie was gutes. Klar kannst du auch mal ein Experiment machen a la "Hey, wenn ich mich jetzt mal nicht melde, vielleicht kommen sie dann von selbst wenn Sie Zeit haben", aber sich komplett isolieren würde ich nicht. Such dir ein, zwei Freunde denen du wirklich vertraust - es müssen auch nicht zwanghaft Leute aus deiner Umgebung sein - und halte da den Kontakt, damit du dich nicht allein fühlst.
Und zu deiner Eingangsmessage: Therapie ist nichts schlechtes, selbst Psychiatrie ist nichts schlechtes, egal mit welchen Vorurteilen das belegt ist. Und es gibt nicht nur eine Art. Es gibt Verhaltenstherapien, Gesprächstherapien, Bewegungstherapien, etc. Wenn dir deine vorherige Therapie nicht geholfen hat, kann das mehrere Gründe haben. Einerseits brauchts oft ein bisschen, die richtige Person dafür zu finden, manche finden den beim ersten Mal, manche erst beim fünften. Andererseits ist vielleicht die Methode nicht richtig für dich gewesen. Aber besonders wichtig ist es, diese Leute nicht anzulügen. Auch wenn es dir mit ihnen schlecht geht, ist es immer am besten, das auch zu sagen, die meisten verstehen das auch. Zu sagen, dass es nicht nützt oder dir nicht gut tut ist ein wichtiger Part - niemand sollte sofort erwarten, dass es dir mit Fingerschnippen besser geht.

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»You make me wanna slit my wrists and play in my own blood.«
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