Lost Dreams

Was tut man, wenn man als Experiment aus einem Labor flieht? Richtig! Man tut sich als Clan zusammen und kämpft ums Überleben!
 
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 #Creve - plötzlich menschlich

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Kupfertupfen
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BeitragThema: #Creve - plötzlich menschlich   Mi Okt 31, 2018 1:06 pm


@Schleiernacht, Thema ist eröffnet!

Steckbriefe:
Experiment 082 | Eve
Experiment 069 | Crowley

Vergangenheit, Charakter und Fähigkeit bleibt gleich, Aussehen wird natürlich abgeändert.

Eve besitzt lavendelfarbenes, langes Haar und bernsteinfarbene Augen. Meist blickt sie sehr ernst drein, was ihre dichten Augenbrauen noch verstärken.
Setzt sie ihre Fähigkeit ein, so werden auch ihre Augen lilafarben.

Crowley besitzt kurze, schwarze, struppige Haare und bernsteinfarbene Augen. Wenn er wütend wird, färben sich seine Augen nach wie vor blut rot. Sein Kiefer ist sehr muskulös und kantig, weshalb er fast aggressiv wirkt.

Beide besitzen noch ihre Fähigkeiten. Privat haben wir uns mit Bildern ausgetauscht, können die aber aus Copyright-Gründen hier nicht posten.

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First post: Crowley


Langsam regte sich der Kater. Seine Muskeln zuckten vor Anstrengung und langsam richtete er sich auf. Erschöpft riss er sein gewaltiges Maul auf und wagte es schließlich, seine Augen langsam zu öffnen. "WAS ZUR HÖLLE?", brüllte Crowley erschrocken und fuhr beim Klang seiner Stimme sofort zusammen. Kalte Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn als er seinen Blick an sich heruntergleichen ließ. Er steckte in einem komplett anderen Körper, verfügte über eine komplett andere Stimme. Was war geschehen? Hatte man ihm sein Gehirn entnommen und einem Zweibeiner geschenkt? Unsicher hob er seine dünnen Ärmchen und analysierte sie peinlich genau. Sein Fell war beinahe gänzlich verschwunden. Stattdessen hatte er menschliche Arme, die nur spärlich behaart waren. Vom Handgelenk weg breiteten sich dicke Adern aus, welche ihm bis zu seiner Armbeuge reichten. Benommen blinzelte der Ex-Kater und schüttelte wild seinen Kopf, was sich sofort rächte. Sein Hirn schlug gegen seinen Schädel, weshalb er kurz vor Schmerz zusammenzuckte. Ächzend schob er sich an der Wand hoch bis er auf zitternden Knien aufrecht dastand. "Wie ist das möglich?", wisperte Crowley verängstigt. Seine Beine waren nicht dafür gemacht, ihn aufrecht zu halten. Angestrengt versuchte er das neue Gleichgewicht zu halten und sich an die Situation zu gewöhnen. Zögernd hob er seine Hand und griff sich an den Nacken. In Zeitlupe schob er seine Hand über seinen Schädel nach oben bis zu seiner Stirn. Keine Ohren. Dafür Fell. Da er nun ein Mensch war, stellte er mit Bedauern fest, dass er nicht mehr über seinen einzigartigen Geruchssinn und Gehörsinn verfügte. Er fühlte sich blind.
Erschrocken bemerke er, dass jemand neben ihm lag. Es war ein weiterer Mensch mit langem Fell auf dem Kopf. Ist das Eve? Haben die Laborleute uns zusammen in Menschen verwandelt? Ist das wirklich real oder träume ich das nur? Wie gebannt blieb sein Blick auf vermeidlich Eve haften als er betont langsam in ihre Richtung tappte. Nach jedem Schritt drohten seine Knie nachzugeben, doch dies beachtete er im Moment nicht. Im Moment zählte nur eins: Eve.
Zittern ließ er sich neben ihr nieder und berührte sie ungeschickt mit seiner Hand. "Eve?", fragte Crowley mit brechender Stimme.

(short ik, Einstiegspost)

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Schleiernacht
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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Mi Okt 31, 2018 5:49 pm

First Post | Eve
Schmerz.
Ein einziger Schmerz durchfuhr ihren Körper seitdem sie eine weitere Spritze durch diese grässlichen Zweibeiner erhalten hatten. Es fühlte sich förmlich an als würden ihre zarten Beine gewaltsam länger gezerrt worden, ihre Vorderpfoten extrem gespreizt und ebenfalls in die Länge gezogen würden. Ihre Hinterpfote dagegen wurden Verhätlnismäßig "nur" in die Länge gezogen und nicht sonderlich gespreizt. Keuchend hatte sie sich weiterhin auf allen Vieren über den kalten, grauen Laborboden gebückt. Sie hatte mit schmerzerfülltem Gesicht zugesehen, wie ihr samtiges, wärmendes Fell verschwand und durch zarte, rosane Haut ersetzt wurde. Nachdem sie die Zweibeinerartigen Vorderläufe, Pfoten, sowie Hinterläufe entwickelt hatte, schien sich ihr Rücken komplett zu strecken, wie auf einer Streckbank. Eve schnappte nach Luft und schrie den ganzen Schmerz aus sich heraus. Der Schmerz zerrte und nagte an ihr.
Eve verließ nach der Zeit immer mehr die Kraft und sie drohte beinahe in Ohnmacht zu fallen, als sie ihren kleinen Kopf in die Länge zogen, sowie ein wenig in die Breite. Ihre Zähne zogen sich einem nach dem anderen weiter in ihren Kiefer, verformten sich und hinterließen an der Stelle wo zuvor die süße Katzenschnautze saß, volle, rosige Lippen.
Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, während sie dort hockte, sich den Schmerz aus der Seele schrie.

Mehrere Stunden später lag sie nur noch da. Zusammengekauert, den Blick starr geradeaus gerichtet und flach atmend. Ihr Gehör-, und Geruchsinn hatte sich gemindert, ihr Sehvermögen war reduziert. Betäubt vom Schmerz war sie zu nichts in der Lage. Sie wusste das sie mit irgendwem anderes in der Zelle eingesperrt worden war, hatte sich aber nicht wirklich darum gescherrt, wer es war. Die Schmerzen waren irgendwie stärker präsent. Ein leises Klacken und Zischen ließ die ehemalige Kätzin aufhorchen. Mit ihren zitternden Händen drückte sie sich vom kalte Boden, setzte sich auf und sah zu der Tür dieser Laborzelle. Einer der Zweibeiner die dort arbeiteten trat ein und schien irgendwas in seinen Pfoten zu haben. Er legte es auf eine Art Kasten und verschwand wieder. Schwach krabbelte Eve zur besagten Box und musterte die Sachen die dort lagen. Es war irgendwas warmes... Das was die Zweibeiner trugen. Dort lagen zwei Stapel auf denen ein Zettel mit ihren Experimentnummern lag. Als sie sah, welche andere Nummer es war stockte sie und schluckte schwer. 069..... Crowley... Sie atmete tief ein und aus um sich zu beruhigen und versuchte den Gedanken zu verdrängen indem sie sich einfach ihrem Stapel zuwand und das Fell missmutig beäugte. Es war hellgrau, hatte eine große Offnung, zwei Kleinere und eine Mittelgroße. Zudem war an dem mittelgroßen Loch eine Art beutel mit Bändern befestigt. Darunter lag ein seltsames Ding. Entgeistert beschnupperte sie es. Es hatte zwei große Körbe, war weiß, hatte zwei Bänder und komische Haken.... Darunter nochmal lag noch etwas. Ebenfalls weiß und mit zwei kleineren Löchern und einem Großen. Da Eve damit wirklich nichts anfangen konnte ging sie zum nächsten Teil über. Naja, es waren eher zwei identische. Sie waren weiß und hatten ein kleines Loch. neben dem ganzen vielen fell standen noch zwei komische Pfotenpelze. So ähnliche hatte sie bei den weiblichen Zweibeinern ebreits gesehen und ahnte demnach schon wofür sie waren.
Erst nachdem sie die ganzen fremdartigen Sachen inspiziert hatte fiel ihr ein doppelbedrucktes Blatt auf. Auf dem waren die Dinger drauf und die Anatomie von einem Zweibeiner. Anhand der Zeichnung konnte Eve schnell erkennen, wie welches Ding gedacht war.
Also zog sie sich erstmal dieses komische weiße Ding mit den zwei Körben an, welches passend diese komischen Bälle, die man ihr anscheinend an den Körper geklebt hatte, stützte und hinderte, dass sie bei Bewegungen schmerzten. Zumindestens bei den hektischeren.  Anschließend zog sie das dazu gehörige Ding mit den zwei kleineren und dem einen großen Loch an. In die kleineren steckte sie einfach ihre Hinterläufe....
Daraufhin nahm sie sich die kleinen und kurzen Säcke zur hand und zog sie über ihre Hinterpfoten. Die Säcke gingen ihr nur bis zu einem Knochen, der bestimmt nur wenige Milimeter von den Pfoten entfernt war. Daraufhin nahm sie sich das hellgraue Ding mit dem sack dran. Es dauerte wirklich lange bis sie anhand der Zeichnung erkennen konnte, wie sie es über ihren nackten pelz zu ziehen hatte. Davon mal abgesehen, dass sie noch ziemlich mit diesem neuen "Körper" zu kämpfen hatte. Einige zeit später hatte sie es dann endlich geschafft und zog noch diese Pfotenpelze an. Als sie fertig war musterte sie sich in diesem seltsamen ungeheuer was sie neben dem Kasten aufgebaut hatten. Je nachdem wie sie davorhockte, sah sie einen der Zweibeiner. Jedoch in den Pelzen die auf der zeichnung waren und die sie übergezogen hatte. Schnell indentifizierte sie das Ungeheuer als einen Spiegel und musterte den Zweibeiner. Sie streckte eine Hand aus und der Zweibeiner auch. Der Zweibeiner reagierte identisch. Eve realisierte bestimmt erst fünfzehn Minuten später, dass sie es wohl sein musste. Sie mszterte sich genau. Sie hatte ein längeres Gesicht, eine schmale Nase mit einer komischen Spitze vorne dran. Ihre Augen hatten sich etwas mehr gerade ausgerichtet und etwas in die breite gezogen. Jedoch wirkten sie keineswegs riesig. Ihre Augenbrauen waren dunkel aber geformt und umschmiegten ihre neugeformten Augen. Dort wo sie früher immer ihre Schnauze gehabt hatte, war nun nichts mehr davon über. Stattdessen hatte sie dort zarte, rosane Haut, welche sie einfach nicht beschreiben konnte. Das einzige was sie wirklich beschreiben konnte war die große Empfindlichkeit. Ihre haut war relativ hell, ihre Wangen etwas gerötet. Auch dies war ihr neu, weshalb sie instinktiv mit ihren Händen die rote Haut berührte. Neben ihren Augenbrauen schien sie noch zartes Fell am Kranz ihrer Augen zu haben, welches relativ lang, geschwungen und ebenfalls dicht war. Ebenfalls hatte sie extrem langes, sowie glattes Fell auf ihrem Kopf, dass in lavendelfarbenen Tönen gefärbt war. Einerseits wirkte es intensiv, aber auch irgendwie kühl und frostig.
Der Schmerz den sie bis vor kurzem noch verspürt hatte war verblasst und wandelte sich in leichtes frösteln. Hatten sie mir nicht wärmenderen Pelz geben können? fluchte sie innerlich und schlung ihre Vorderläufe um ihren neuen Körper. Sie hatte nur so halb realisiert, dass sie nun auch ein Zweibeiner war. Jedoch wurde sie keineswegs panisch, dafür hatte sie anch den Schmerzen einfach keine Kraft mehr. Zwar fragte sie sich warum die Zweibeiner es getan hatten, was sie noch vorhatten und wie es weitergehen würde, doch war sie im Moment einfach nicht fähig zu sprechen. denn sie war nicht nur leicht am frösteln, sondern war ihr Hals auch trocken.
Kurz richtete sie ihren Blick auf Crowley und sah, dass auch er sich verändert hatte. Da sie in letzter Zeit nicht wirklich den berauschendsten Kontakt mit ihm hatte konzentrierte sie sich lieber auf ihren neuen Körper. Sie musterte ihre neuen Vorderpfoten und stellte fest, dass ihre Krallen nicht mehr spitz und scharf waren, sondern nun auf jedem einzelnen Finger ruhten. Sie waren etwas länger, geformt und sahen gepflegt aus. Das nagelbett war ebenfalls in einem zarten rosa. Diegleiche Sorte Krallen hatte sie vorher auch schon an ihren Hinterpfoten entdekct, als sie die Säcke und Schuhpelze übergezogen hatte.
In dem Augenblick fiel Eve wieder ein, wie sie die Zweibeiner überhaupt kannte. Dass sie nur auf ihren Hinterläufen standen und gingen. Da sie nciht ewig auf dem Boden rumkrabbeln wollte, versuchte sie sich vom Boden zu drücken und auf ihre Füße zu stellen.Es war um einiges schwieriger als sie angenommen hatte weshalb sie sich an einer Wand festhielt. Sie schaffte es gerade so sich vor den Spiegel zu stellen und sich wirklich mal im Ganzen betrachten zu können. Sie wusste nicht was sie von sich halten sollte. Zwar sah sie in dem Sweatshirt-Dress mit Kaputze und Bauchtasche, den kurzen, weißen Socken und den weißen Sneaker doch schon hübsch und sexy aus, aber das wusste sie nicht. Woher sollte sie auch? Sie war ja eigentlich eine Kätzin und kein Zweibeiner! Sie wusste nicht was diese als sexy oder hübsch bezeichneten. Sie wusste ja nicht einmal wie die ganzen Klamotten hießen die sie trug.

Da Crowley immer noch nicht wach war und es wirklich anstrengend war auf diesen neuen Beinen zu laufen oder gar zu stehen, sank sie wieder auf den Boden und legte sich auf die Seite. So dass sie mit dem Rücken zu ihrem besten oder ehemalig besten Freund lag. Sie war immer noch etwas zu fastiniert von ihrem Spiegelbild, weshalb sie sich die ganze Zeit ansah.
Sie wusste nicht warum Crowley die ganze Zeit während der Veränderung geschlafen hatte und sie nicht, aber sie vermutete das er irgendwas bekommen hatte, damit das so war.
Der Spiegel war zum Glück eh so ausgerichtet, dass sie Crowley darin nicht sehen konnte, weshalb sie auch nicht merkte, wie er sich nach einer gefühlten Ewigkeit, dann doch einmal bewegte. Als sie dann hörte wie er "WAS ZUR HÖLLE?!", schrie, zuckte sie stark zusammen und ihre Augen weiteten sich, während sie sich erschrocken zu ihm drehte. Sie beobachtete ihn dabei wie er offensichtlich bemerkte, ass er ein Zweibeiner war. Er wirkte wütend, panisch aber auch ziemlich verwirrt was von seinen Worten unterstützt wurde. "Wie ist das möglich?", kam es verängstigt über seine Lippen.Er analysierte sich noch ein wenig. Er bemerkte erst spät, dass er nicht der Einzige in dieser gresslichen Zelle war. Langsam ging er auf sie zu, starrte sie förmlich an. Er stoppte erst als er bei ihr war und sich zitternd neben ihr niederließ. Mit seiner hand berührte er sie ungeschickt. "Eve?", fragte er mit brüchiger Stimme. Eve sah ihm in seine Augen. Es waren immer noch dieselben Augen, in die sie sich verliebt hatte. Die Augen, die sie versucht hatte die letzten tage aus ihrem Kopf zu verbannen. Kaum sah sie wieder in diese, raubten sie ihr wieder den Atem. Gefühle waren bei Katzen und Menschen anscheinend ähnlich aufgebaut. Wenigstens etwas, was wie früher ist..., dachte sie und entspannte sich etwas. Instinktiv legte sie ihre Hand sanft auf seine, hielt den Blickkontakt. "Ja, ich bin es.... beruhig dich", kam es von ihr. Sie war etwas überrascht, dass ihre Stimme sich etwas verändert hatte, aber sie klang immer noch melodisch, sanft. Also ziemlich ähnlich wie ihre Alte. nur menschlicher. Ihr Hals schmerzte, doch war sie etwas stolz das sie doch irgendein Wort über die Lippen bekommen hatte. Sie wusste nicht wieso sie es tat, aber sie streichelte sachte über seine Hand um ihn zu beruhigen. Jedoch konnte sie nicht lange Blickkontakt halten. Sie wusste nicht was es war, aber aus irgendeinem Grund glitt ihr Blick über sein Gesicht, welches kantig war und aggressiv wirkte. Sein fell auf dem Kopf war um einiges kürzer als ihres und war schwarz, sowie struppig und zerzaust. Ihr Blick glitt weiter hinunter und sie stellte fest, dass er sehr muskulös war. Genauso wenig wie sie wusste, warum sie im Moment nur schwer Blickkontakt halten konnte, wusste Eve warum Crowley extrem anziehend auf sie wirkte. es war dasgleiche Gefühl wie sie bei hübschen Katern gehabt hatte... Und doch bezog es sich auf Crowley der nun ein Zweibeiner war. Ihr Blick glitt über seine Bauchmuskel und sie konnte der versuchung nicht wiederstehen, sich auf ihre Unterlippe zu beißen. Sie wusste beziehunsgweise ahnte, was es mit diesem bereich seines Körpers auf sich hatte, aber irgendwie war er um einiges anziehender als in der Katerversion. Eine Weile starrte sie darauf, jedoch verstand sie dann was sie tat und versuchte ihm wieder in die Augen zu sehen. Dennoch glitt ihr Blick immer wieder unter seine Gürtellinie. Ihre Wangen, welche mittlerweile wieder eine normale Farbe hatten, wurden etwas rot und Eve wurde extrem warm. "A-also, ähm...", stotterte sie. Da sie aber merkte das es keinen Sinn hatte drehte sie sich zu dem Kasten wo nur noch Crowleys Stapel lag und nahm diesen dort runter und drückte ihm die Sachen in die hand. "Hier, bitte." Da sie sich wirklich kaum beherrschen konnte hielt sie sich leicht die Hände vor die Augen und rutschte etwas von Crowley weg. "Da ist ein Papier bei, wo du lesen kannst wie du was tragen sollst... Also, bitte sieh dir was an. dann ist dir auch nicht mehr so kalt...", das letzte murmelte sie mehr als das sie es sprach. Sie lehnte sich an eine Wand, zog ihre Beine an ihren Körper, hatte den Kopf gesenkt und hielt sich unterstützend Hände vor die Augen und wartete darauf, dass Crowley seine Pelze überziehen würde.

||2.044 Wörter||


Zuletzt von Schleiernacht am Fr Nov 02, 2018 6:24 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Mi Okt 31, 2018 11:46 pm


    Crowley | Naked and afraid

    Als sein markerschütternder Schrei die Stille durchbrach, zuckte der Mensch auf dem Boden erschrocken zusammen, doch darauf konnte er in diesem Moment keine Rücksicht nehmen. Eve regte sich, drehte sich langsam zu ihm um, als er hilflos auf sie zuwankte. Die Verzweiflung war ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie zu sehen half ihm. Trotz allem, trotz der schmerzenden Vergangenheit. Trotz den Hasstaktionen gegeneinander. Sie beruhigte ihn nur mit einem einzigen, sanften Blick aus ihren wunderschönen bernsteinfarbenen Augen. Und das machte ihm Angst. Es war nicht gut, wenn eine Person eine solche Macht über jemanden besaß, vor allem nicht auf jemanden wie ihn. Als er flehend seine Hand nach ihr ausstreckte, zögerte sie keinen Moment lange und legte instinktiv die ihre auf die seinige. Ein wohliger Schauer lief Crowley dabei über den Rücken und er musste sich zurückhalten, ihr noch näher zu kommen. Während sich ihre Hände berührten, hielt seine Vertraute tapfer seinem hilflosen Blick stand. Als Eve schließlich ihren zarten Mund öffnete, um ihm zu sagen, dass er sich beruhigen sollte, traf ihn fast der Schlag. Ihre Stimme war nicht die der alten Eve, sie war neu, anders, melodischer, sanfter, menschlicher. Entgeistert sah er seine beste Freundin an als spräche sie eine andere Sprache. Wie konnte er auch erwarten, dass sie immer noch über den gleichen Klang verfügte? Ihr Äußeres hatte sich auch komplett verändert, wieso sollte ihre Stimme also gleich bleiben? Zurückhaltend begann Eve seine Hand langsam zu streicheln, wandte sich dabei aber von ihm ab, als würde ihr sein Anblick Schmerzen bereiten. Die Zeit nutzte er und studierte sie eingehend. Ihre Augen verfügten immer noch über den gleichen Glanz wie früher, jedoch wirkten sie nun kräftiger. Lange, lavenderfarbene Haare rahmten ihr schmales Gesicht ein und ließen ihren Ausdruck noch düsterer wirken. Die Lippen besaßen einen sanften Rotton und Eve spitze sie leicht wenn sie sprach, was Crowley innerlich zum Schmunzeln brachte. Wie sie noch auf dem Boden gelegen hatte, hatte er schon ihre Gesichtszüge studiert, sich aber nicht ihrem neuen Körper gewidmet.
    Eve war dünn, sehr schmal und nicht so breit gebaut wie er. Sie hatte lange, dünne Arme und süße, kleine Hände mit langen, eleganten Fingern. Langsam ließ er seinen Blick nach unten gleiten. Verdutzt blieb er an der oberen Hälfte ihres Körpers hängen, wo sich eine leichte Wölbung bildete. Verwirrt legte er seinen Kopf schief, analysierte sie aber schnell weiter. Seine Verbündete hatte einen seltsamen Sack an, welcher ihre Rundungen perfekt betonte. Plötzlich regte sich etwas tief in ihm. Es fühlte sich an, als wäre ein jahrelang schlummerndes Monster geweckt worden, welches seine Urinstinkte mobilisierte. Sofort schossen ihm tausende Gedanken durch den Kopf, Dinge die er noch nie zuvor gedacht hatte, auf die er nie gekommen war. Woher weiß ich von all diesen Dingen? Wieso will ich sie plötzlich an der Hüfte packen und sie gegen die Wand pressen? Wieso möchte ich dann sachte meine Lippen auf die ihre legen? Woher weiß ich wie das geht?
    Als er sich langsam wieder aus seiner Starre löste, bemerkte er wie Eve dreist die untere Hälfte seines Körper begutachtete und sich dabei verstohlen auf die untere Lippe biss. Amüsiert hob Crowley seine rechte Augenbraue und beschloss ausnahmsweise einmal still zu sein. Mit gerötetem Gesicht stammelte sein Gegenüber, er solle sich etwas anziehen. Blitzschnell drehte sie sich um, griff nach wahllosen Lumpen und reichte sie ihm. Immer noch leicht lächelnd griff er nach den Sachen und berührte dabei sanft ihre Hand. Nachdem sie ihm das Besagte übergeben hatte, wich sie von ihm als wäre er giftig. Sie presste sich gegen die Wand und verdeckte peinlich berührt mit ihren Händen ihre Augen.
    Schmunzelnd rappelte sich Crowley auf, nahm den Zettel, auf den Eve vorhin gedeutet hatte und wankte zur anderen Seite des Raumes. Vor ihm befand sich eine große, blanke Fläche aus der ihn ein Zweibeiner dreist anstarrte. Bedrohlich baute er sich auf und schlich auf ihn zu, nur um zu bemerken, dass der Zweibeiner genau das gleiche vorhatte. Gereizt schob Crowley seine Augenbrauen zusammen und hob seine Faust zum Schlag. "Was willst du? Sind dir die Experimente an uns nicht genug? Willst du uns auch noch beobachten?", knurrte er tief und bedrohlich. Nachdem sich der Fremde nicht mehr bewegte und auch sonst nicht reagierte, ließ er seine Faust auf ihn niedersausen nur um gleich darauf vor Schmerz aufzuschreien. Verärgert rieb er seine pochende Faust und wandte sich ab. Nun konnte man sie nicht einmal noch berühren. Die Menschen hab sich vor uns geschützt.
    Verunsichert drehte er sich erneut um, ging dabei ganz nahe auf die silberne Fläche zu und legte seine Handfläche auf die Oberfläche. War es möglich, dass er sich hier selbst sah? Oder war dies alles nur eine weitere Illusion? Was schadet es zu glauben, dass dieser jemand ich sei?
    Kurz musterte er das Abbild, resignierte aber schon bald und pflückte die Lumpen auseinander. Wahllos warf er eins nach dem anderen auf den Boden und sah sich dann die Zeichnung an, welche praktischerweise mitgeliefert wurde. Anscheinend gab es Unterschiede zwischen ihm und Eve. Sie musste ein seltsames Geschirr anlegen, um die Wölbung zu schützen. Außerdem waren die unteren Lumpen anders, fast wie eine dünne Schnur. Kurzerhand bückte er sich nach einer Unterhose, welche eher ein Hauch von nichts war und blickte kurz zu seiner besten Freundin auf. Hast du das etwa an? Auf seltsame Art und Weise erregte ihn dieser Gedanke, weshalb er den Slip schnell von sich stieß. Laut der Illustration sollte er andere Lumpen anziehen. Sie waren rechteckig, viel größer als das, was Eve tragen musste. In dem Haufen fand er auch schon bald ein passendes Paar. Schnell bückte er sich nach den schwarzen Boxern und zwängte sich hinein. Schon bald verspürte er einen seltsamen Druck in seiner unteren Region, weshalb er schnell die Hand in seiner Hose versenkte und das berührte was da plötzlich zwischen seinen Beinen hing. Verwirrt schob er das Gehänge etwas zur Seite und zog dann seine Hand zurück. Besser. Sind alle Menschen so gebaut? Wie unangenehm...
    Auf der Zeichnung waren auch zwei Säcke eingezeichnet, welche er sich über seine seltsam aussehenden Beine streifen sollte. Gereizt griff er nach zwei Säcken und stülpte sie sich über. In der Zelle war es nicht wirklich kalt, fand er, wieso meinte also Eve vorhin, er solle sich anziehen damit ihm nicht kalt war? Leicht den Kopf schüttelnd hob er einen weiteren, weißen Lumpen vom Boden auf und zog ihn sich über den Kopf. Lediglich seine Beine und Unterarme waren noch nicht mit Lumpen bedeckt. Schlussendlich entschied er sich für eine hübsche, graue Jogginghose in die er schnell reinschlüpfte.
    Breit grinsend drehte sich Crowley um seine eigene Achse, streckte die Hüfte leicht nach rechts weg und streckte die Arme links und rechts von sich. "Wie findest du mein neues Aussehen, Eve?", fragte er mit tiefer, rauer Stimme ehe er sich langsam wieder auf seine Vertraute zubewegte. Er konnte sich nicht erklären warum sie solch eine Ausstrahlung besaß und ihn dabei in den Bann zog. Nur noch wenige Zentimeter waren seine Beine von ihren entfernt. Elegant ging Crowley in die Hocke, beugte sich dabei über ihre kurzen Beine, sodass sein Gesicht auf der Höhe der ihren war und stützte sich mit der rechten Hand neben ihr an der Wand ab. "Es ist doch gar nicht kalt hier drin. Wieso soll ich mir also Zweibeiner-Lumpen anziehen?", wollte Crowley wissen. Immer und immer wieder blieb sein Blick an ihren vollen Lippen hängen, doch er widerstand dem Drang die ihren mit den seinen zu vereinen. Beinahe bereitete ihm dieser erzwungene Abstand Schmerzen, doch er zwang sich weiter dazu, sie war bestimmt immer noch wütend auf ihn. Andererseits... Wie will mir mein Kätzchen nun ohne Krallen weh tun? Überlegen lächelte er seine Vertraute an und zeigte dabei seine strahlend weißen, geraden Zähne.

    @Schleiernacht

    //Rechtschreibfehler wurden nicht geprüft, weil sehr spät. Hab dir aber versprochen, dass ich heute noch poste... :'D

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Do Nov 01, 2018 8:48 pm


Second Post | Eve

Erleichterung machte sich in ihr breit. Erleichterung darüber, dass Crowley sie nicht doch noch von sich stieß. Erleichterung darüber, dass er ihr in die Augen blickte. Auch wenn es grundliegend anders als sonst war. Im Gegensatz zu ihr hatte er die ganze Zeit den Blickkontakt halten könne, was die ehemalige Kätzin noch mehr erröten ließ. Als sie das erste Mal etwas mit ihrer neuen Stimme sagte, schien nicht nur sie etwas überrascht. Crowley wirkte förmlich verstört. Das er sie mhr als nur einmal gemustert hatte, war einer Person wie Eve natürlich aufgefallen, aber sie war ja in dem Augenblick mit anderen Sachen beschäftigt. Sollte er nur gaffen. Als sie ihren Blick wieder auf ihn richtete so wirkte als müsse er sich die unterschiedlichsten Dinge verkneifen, was Eve etwas zum nachdenken anregte. Was aber mehr als auffällig war, war, dass er ihren Körper genaustens zu studieren versuchte und kurz an ihre Wölbung festhielt und den Kopf schiefhielt. Nachdem sie seinen Körper auch intensiv, mehr als nur intensiv gemustert hatte und ihm wiede rin die Augen sah, erkannte sie sein doch immer noch typisches Grinsen, während er amüsiert die Augenbraue hob. Am liebsten hätte sie ihre Krallen durch sein gesicht gezogen, jedoch enttäuschten sie ihre Nägel. Sie glaubte nicht, dass diese viel ausrichten könnten.
Eine weitere Welle der Erleichterung durchfuhr ihren Körper, als Crowley endlich nach den Sachen griff, die sie ihm in den Arm gedrückt hatte. Der plötzliche Körperkontakt an der hand ließ sie kurz erstarren, ehe sie wieder ihre Fasung gewann. Sie lugte zwischen ihren Händen hervor und konnte beobachten wie sich ihr bester Freund schmunzelnd aufrappelte und zur anderen Ecke der zelle stapfte um dort einem Zweibeiner etwas an den Kopf zu werfen. Nun war Eve es die leicht schmunzelte. Anschließend wanderte Crowley zum Spiegel und musterte sienen Körper. Wahrscheinlich war er auch auf diesen stolz. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit schien er sich mit dem papier auseinanderzusetzen. Er streifte sich eine Boxershorts über, Socken, eine Jogginghose und ein T-Shirt, durch das man seine Bauchmuskeln leicht erkennen konnten, da sich diese leicht abzeichneten. In einem Augenblick hatte er auch einen Slip in der Hand gehabt und hatte sie kurz angestarrt. Der Anblick war ein wenig verstörend. Der Griff in der Hose blieb natürlich auch nicht unauffällig. Immerhin schien es Crowley keineswegs zu stören. Als er endlich fertig war, konnte Eve endlich ihre Hände vom gesicht nehmen und ihn ansehen. Er grinste breit, während er sich um die eigene Achse drehte. Er posierte und stellte die Fragen aller Fragen. "Wie findest du mein neues Aussehen, Eve?", fragte er mit seiner tiefen und rauen Stimme, während er wieder auf sie zuging. Jedoch war Eve in dem Augenblick nicht zum Reden zumute, weshalb sie ihn einfach beobachtete. Beobachtete, wie er wieder näher kam. All die Gefühle, all die Erinnerungen kamen wieder in ihr hoch. Dabei hatte sie das meiste doch so mühselig und erfolgreich wegsperren können. Ihr gesamter Körper kribbelte und sie sehnte sich danach Crowley näher zu sein. Ihre Haut an seiner zu spüren, ihre Lippen mit seinen zu vereinen und ihn nie wieder loszulassen. Zwar wusste sie nicht woher sie glaubte, zu wissen wie man irgendwas davon machte, aber trotzdem zwang sie sich dazu ruhig zu bleiben. Crowley hockte sich über ihre Beine, sodass er mit ihr auf einer Augenhöhe war, beugte sich leicht vor und stützte seinen einen Arm neben ihrem Kopf an der Wand ab. "Es ist doch gar nicht kalt hier drin. Wieso soll ich mir also Zweibeiner-Lumpen anziehen?", meinte er schließlich. Eve musste ihm innerlich zustimmen. Jetzt wo er ihr so nah war, war ihr unglaublich warm, aber sie ließ sich nichts anmerken. Immer wieder wanderte Crowleys bernsteinfarbener Blick auf ihre Lippen, aber er blieb wo er war und verzierte sein Gesicht mit einem breitem Grinsen. Intensiv musterte Eve seine Augen und befürchtete, dass er an irgendwas dachte, was ihm offensichtlich erfreute. Sein Grinsen schien immer breiter zu werden, sodass seine weißen und geraden Zähne zum Vorschein kamen. Honigkuchenpferd...., dachte sie sich und verdrehte genervt die Augen. "Um hier eines klarzustellen...", fing sie in einem kühlen, aber auch etwas bissigem Ton an. "Nur weil ich im ersten Augenblick ein klitzekleines bisschen von deiner neuen Schuhgröße beeindruckt war, brauchst du dir nichts darauf einzubilden. Sei froh, dass du jetzt überhaupt irgendeine Größe hast.", ergänzte sie ihren ersten Satz bockig. "Davon mal abgesehen... Warum interessiert dich das? ich meine, was ich denke hat dich die letzte Zeit auch nicht interessiert, Du hast dich ja schön durch die halbe Weltgeschichte gevögelt!", zischte sie bissig und ihre Augen funkelten etwas zornig. "Was willst du jetzt von mir Crowley? Kommst du nun angekrochen um den mikrigen, verkümmerten rest meines herzens auch noch zu brechen?", dabei glitzerten ihre Augen einen Augenblick vor Schmerz und Trauer, ehe sie wieder kalt wurden. "Nach unserer letzten Konversation hab ich versucht dich aus meinem verdammten Schädel zu bekommen! Die Gefühle und Gedanken zu verdrängen und für was? Für nichts und wieder nichts! und jetzt hockst du ernsthaft vor mir und fragst mich, warum ich wollte das du dir irgendeinen fuchsdung anziehst?!", knurrte sie und wurde zum Ende hin immer lauter und war kurz davor ihn anzuschreien. Ihre Hände hatte sie zornig zu Fäusten geballt, ihre Augenbrauen leicht zusammengezogen und die Augen auch etwas zusammengekniffen. Eve wusste nicht wie sie aussah, immerhin war sie erst seit kurzem ein Zweibeiner, woher sollte sie wissen, wie sie als wütender Zweibeiner aussah? Ihr Blick war felsenfest auf Crowleys Augen gerichtet. Ihre Unterlippe bebte leicht und sie öffnete ihren Mund erneut um noch etwas zu sagen. "Was willst du von mir?", jedoch schien ihre Stimme dieses Mal leicht zu zittern.
Was willst du nur von mir?, fragte sie sich ebenfalls innerlich.
Kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen?

||958 Wörter||


Zuletzt von Schleiernacht am Fr Nov 02, 2018 5:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Do Nov 01, 2018 9:47 pm


    Crowley | dressed and angry

    Eve hatte nichts zu seiner aufreizenden Pose zu sagen. Lieber presste sie ihre hübschen Lippen verbittert aufeinander und schwieg ihn an. Auch als er sich ihr langsam näherte, schenkte sie ihm kein Lächeln. Nachdem er praktisch auf ihr hockte, konnte sie nicht anders als ihn auch anzusehen. Als er sie schließlich provozierte, um ihr eine Reaktion zu entlocken, explodierte seine Verbündete und Crowley taumelte benommen zurück. Ihr Ton war überaus kühl und aggressiv. Scheinbar war sie nicht dazu bereit die Vergangenheit ruhen zu lassen, lieber feuerte sie die alten Diskussionen erneut an. Sie gab zu, dass sie zwar zuerst von seiner "neuen Schuhgröße" beeindruckt war, jedoch sollte er sich nichts darauf einbilden. Trocken fügte sie hinzu, dass er froh sein solle, dass er wenigstens jetzt irgendeine Größe besaß. Gekränkt sah Crowley Eve aus großen Augen an und sein Mund öffnete sich ungläubig. Jegliche Fröhlichkeit oder Heiterkeit war aus ihm gewichen und machte seiner altbekannten Wut Platz. Das Mädchen jedoch dachte nicht im entferntesten daran, die Situation zu erleichtern, sie machte immer weiter mit ihren Vorwürfen. Auf seine einfache Frage, wie sie seine Lumpen fand, oder weshalb er sich etwas überziehen sollte, reagierte die ehemalige Katze beinahe hysterisch, weshalb Crowley sich von der Wand abstieß und so Abstand zwischen sich brachte. Eve behauptete kalt, weshalb ihn dies nun interessieren sollte, immerhin hätte er sich durch die halbe Weltgeschichte gevögelt. Wütend ballte er die Fäuste, senkte den Blick und schob die buschigen Augenbrauen zusammen, sodass zwischen ihnen eine tiefe Furche entstand. Er konnte es nicht ertragen ihr bei diesen Worten in die Augen zu sehen, da er wusste, dass sie recht hatte. Sein Verhalten war nicht das edelste gewesen, doch er war noch nie gut darin gewesen mit Gefühlen umzugehen. Lieber rannte er weg, rannte und rannte bis er weg war von jeglicher Verantwortung. Leise zischte Eve, dass sie seit ihrer letzten Konversation versucht hatte, ihn aus ihrem Kopf zu bekommen. Am Ende schrie sie fast, doch Crowley wagte es immer noch nicht den Blick zu heben, auch wenn in seinen Augen schon rote Flammen tanzten, die ihn beinahe blind machten vor Wut. Mit brechender Stimme brachte sein Gegenüber noch eine letzte Frage heraus, ehe sie endlich verstummte. Was willst du von mir?
    Noch immer hatte er seine großen Hände zu Fäusten geballt, weshalb seine Sehnen nun deutlich hervortraten. "Bist du irgendwie blind? Siehst du nicht, dass wir hier ZUSAMMEN eingesperrt sind?", flüsterte er gepresst während er langsam seinen Blick hob und auf Eve richtete. Seine Augen waren nun tiefrot gefärbt, was nur unterstrich wie wütend er war. Es glich einem Wunder, dass er nicht irgendetwas kurz und klein schlug. Für was hielt er sich überhaupt zurück? Eve würde sowieso denken, was sie wollte. Frühere Entscheidungen und Taten könnten Worte heute auch nicht wieder gut machen. Aber er konnte es wenigstens versuchen. Doch wollte er das?
    Geschlagen stand er vor Eve, ließ die Schultern sinken, doch die Wut war nicht verraucht. "Was wenn ich dir sage, dass ich dich etwas aufheitern wollte, da wir, wie du ja hoffentlich siehst, nun beide Menschen sind? Ich weiß ja nicht wie es dir damit geht, aber mir jagt das eine Heidenangst ein.", grollte er tief. "Scheinbar hatte eine höhere Macht etwas anderes vorgehabt, denn sie steckten uns gemeinsam in diese Zelle. Und Schätzchen, das ist nicht irgendeine Zelle. Diese Zelle hat nur einen Zweck: Paarung." Verächtlich zischte Crowley und wandte sich mit einem gewaltsamen Ruck ab. "Tu nicht so als ob du die einzige wärst, die verletzt ist. Auch du hast dich an anderen Männchen vergangen, doch wenn ich es tu, ist es ein Schwerverbrechen und wird verschrien." Er zwang sich dazu, langsam ein und aus zu atmen, um seinen rasenden Puls zu beruhigen. Crowley wollte nichts dummes tun, niemandem weh tun, auch wenn der Drang noch so groß war. Es war mehr als nur ungerecht, dass sich Eve so hinstellte, als wäre sie das einzige Opfer hier im Raum. Alles drehte sich nur um sie. Es hieß immer nur Eve. Eve. Eve. EVE. Wenn sie etwas mit anderen Männchen hatte, dann sollte er es einfach hinnehmen, nie hatte er ein Wort darüber verloren, sondern es einfach akzeptiert. Er war einfach nicht gut genug für sie, das würde er niemals sein. Sie wusste von Anfang an, wie er tickte. Sie wusste von Anfang an, dass er gerne mit anderen Kätzinnen spielte und sich nicht um ihre Gefühle scherte. Doch sie wusste genau so, dass er sich nie Mühe gab, um mit jemanden zu sein. Entweder man sprang mit ihm in die Kiste oder man wurde zur Seite gestoßen. Niemals würde er sich abmühen für ein paar mickrige Minuten Spaß. Doch für Eve würde er alles tun. Damals hatte er sie verfolgt, ihr zu Pfoten gelegen und auf sie aufgepasst. Es müsste doch mehr als ersichtlich gewesen sein, dass er sie mehr mochte, als er vielleicht zugab. Damals wurde er abgewiesen, als er etwas preisgab, was er niemals hätte sagen sollen. Sie hatte ihn abgestoßen, wie eine Last. Sie hatte ihn weggestoßen, wie er seine Spielzeuge. Sie hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, ihm nachzulaufen oder das direkte Gespräch gesucht. Scheinbar müssen die Menschen mitmischen und sie beide zusammen in eine Zelle schmeißen, damit sie miteinander sprachen. Wie töricht. Für einen klitzekleinen Moment dachte er, dass möglicherweise die Erinnerungen verschwunden waren und sie von vorn beginnen können. Schlimme Erlebnisse schweißen für gewöhnlich zusammen, doch zwischen sie trieb es einen unüberwindbaren Keil. Sie beide waren zu stolz und innerlich zu kaputt, um über ihre eignen Gefühle offen zu sprechen. Sie beide konnten die Missverständnisse zwischen ihnen nicht beseitigen, eher gifteten sie sich beide gegenseitig an, bis einer resignierte.
    Crowley wandte sich ab, drehte ihr den Rücken zu und tapte weg von ihr. Ehe er sich komplett entfernte, warf er einen letzten Blick über die rechte Schulter und zischte: "Wie töricht von mir zu glauben, dass vielleicht die Zweibeiner etwas an deiner Einstellung gegenüber mit verändert haben könnten. So lange habe ich gewartet, dass du seit jedem Tag zu mir kommst, um über alles zu sprechen, doch viel lieber verkriechst du dich im Schoße eines anderen und wirfst mich weg als wäre ich nichts."
    Verletzt tat er noch ein paar Schritte und setzte sich vor die große silberne Fläche. Tränen strömten ihm über seine Wangen, doch er versuchte nicht einmal sie wegzuwischen. Crowley war gefallen. Der König auf seinem Thron war tot, alles was übrig geblieben war, war eine hilflose Marionette, mit der gespielt wurde. Ob die Kätzinnen aus den vergangenen Monden auch so dachten, als ich sie fallen ließ? Fühlten sie genau so wie ich?

    Wörter: 1110

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Fr Nov 02, 2018 5:10 pm

Achtung!!! Gegebenenfalls berbale Ausdrücke enthalten!
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Third Post | Eve

Scheiße.
Geschockt hielt sich Eve die Hände vor den Mund, kaum hatte das letzte Wort ihre Lippen verlassen. Ihre Augen hatten sich etwas geweitet und sie zitterte. Das zarte Gesicht war war vor Schreck kreidebleich. Der mikrige Klumpen, den sie als den Rest ihres Herzens betitelte setzte aus. Ihr Blick war nur auf ihn gerichtet. Und was sie sah trieb ihr beinahe die Tränen in die Augen, welche sie gekonnt verdrängte.
Was hab ich nur getan?

Erst war es nur ein Funken. Dann eine Flamme. Nun ein Blutbad in das sie blickte. Heiß kochende Wut wurde von seinem gesamten Körper ausgestrahlt. Die Hände zornig zu Fäusten geballt, den Unterkiefer angespannt, die Augenbrauen zusammengezogen und die Augen leicht zusammengekniffen. Die Sehnen traten hervor und sein gesamter Körper bebte.  "Bist du irgendwie blind? Siehst du nicht, dass wir hier ZUSAMMEN eingesperrt sind?", flüsterte er durch zusammengepresste Lippen, während er seinen Blick auf sie richtete. Eve hatte diese Augen eigentlich immer bewundert. Man könnte beinahe behaupten sie fiel an seinen vor Wut kochenden Augen gefallen. Vielleicht war es auch. Vielleicht reizte es sie. Vielleicht wollte sie, dass er ihr gegenüber ausrastete, vielleicht auch nicht. Es war ein reiner Nervenkitzel.
Diese Spannung die sich dann immer auftat, war zwischendurch wie ein magisches Elexier, dass ihr Herz umschloss. Es stärker machte. Doch nun, an diesem Punkt, war alles anders.
Sie wollte diese Augen nicht sehen. Sie wollte diese Spannung nicht fühlen. Sie wollte nicht das es so weit kam.
Sie fühlte sich nicht gut oder belebt. Sie hatte Angst.
Aber Crowley hatte Recht. Sie waren nunmal zusammen eingesperrt worden, daran konnten sie nichts ändern.
Auf einmal ließ ihr ehemaliger bester Freund die Schultern sinken, obwohl seine Wut dennoch präsenter als je zuvor war.
"Was wenn ich dir sage, dass ich dich etwas aufheitern wollte, da wir, wie du ja hoffentlich siehst, nun beide Menschen sind? Ich weiß ja nicht wie es dir damit geht, aber mir jagt das eine Heidenangst ein.", grollte er tief. "Scheinbar hatte eine höhere Macht etwas anderes vorgehabt, denn sie steckten uns gemeinsam in diese Zelle. Und Schätzchen, das ist nicht irgendeine Zelle. Diese Zelle hat nur einen Zweck: Paarung." Jedes Wort kam bei ihr an und fühlte sich immer schlechter. Er hatte mit allem Recht. Es war beängstigend was die Zweibeiner mit ihnen angestellt hatten, es war eine Paarungszelle. Wie konnte sie nur sowas sagen? Wie konnte sie so etwas dummes von sich geben?
Im nächsten Augenblick zischte er verächtlich und wandte sich mit einem Ruck von ihr ab, als wäre ihr Anblick giftig, säureartig. Es versetzte ihr einen Stich, doch sie hatte bereits genug gesagt. Egal wie sehr sie etwas erwidern würde. Die gefahr war zu groß, dass sie alles noch schlimmer machen würde. "Tu nicht so als ob du die einzige wärst, die verletzt ist. Auch du hast dich an anderen Männchen vergangen, doch wenn ich es tu, ist es ein Schwerverbrechen und wird verschrien." Eve merkte wie schwer es ihm fiel ruhig zu atmen, sich unter Kontrolle zu haben.
Es war so ähnlich wie damals, nur das sie miteinander sprachen. Ausnahmsweise oder eher gezwungener Weise.
Denn das letzte Mal waren sie vor einander abgehauen, hatten kein Wort gewechselt. Die Tatsachen verschwiegen, für nichts und wieder nichts. Es hatte ihr gefallen, wie er mit seiner dominanten Art über ihre stand, seine wundervolle Stimme erklingen ließ und sie verführte. Doch dann sagte er etwas, was ihn selber zutiefst erschreckte. Dabei waren es nicht einmal die Worte gewesen. Sie waren nicht der Grund für ihre Reaktion. Nicht der Grund dafür, dass sie ihn von sich geschmissen und in die hinterste Ecke der Zelle verzogen hatte. Nein. Es war nicht seine Schuld...
Es war ihre Schuld gewesen und das von Anfang an. Wäre sie bloß nicht von Zuhause weggerannt, dann hätte sie ihn nie getroffen. Hätte sich nicht in ihn verliebt, von ihm benutzen lassen. Dann könnte sie jetzt ein besseres Leben führen. Vielleicht sogar ein glückliches Leben.
In dem Augenblick hatte sie einfach nicht mehr Crowley vor sich gesehen. Nein. Er sah ihm ja nicht einmal ähnlich.
An Stelle von Crowley hatte sie ihre erste Liebe gesehen. Das hämische Grinsen auf dem Gesicht und die tausenden Worte die er ihr an den Kopf geworfen hatte gehört. Ihr Körper hatte an den verschiedensten Stellen geschmerzt.
Sie hatte es nicht ertragen können. Sie musste ihn loswerden, jedoch wurde sie nicht ihn los. Sondern Crowley, der nichts dafür kannte. Crowley wusste noch nicht einmal was in ihrer Vergangenheit geschehen war, warum sie so war wie sie war. Sie waren nunmal beide nicht die Art von Katzen, die viel von sich zu erzählen hatten.
Nun waren sie wieder in dergleichen Sitaution. Auge in Auge. Wieder stieß sie ihn von sich fort. Nur weil sie wieder sein Gesicht sah. Weil sie sich daran erinnerte was alles mit Katzen passierte die ihr was bedeuteten. Die einen zerstörten sie, die anderen verschwanden in einem Blutbat. Eve blinzelte um die Bilder loszuwerden, welche wieder vor ihren Augen flimmerten. Sie könnte nicht wieder schwach werden. Sie durfte nicht!

Nun wandte sich Crowley komplett von ihr ab. Doch bevor er sich vor der großen silbernen Platte niederließ, warf er noch einmal einen Blick über seine Schulter, zur ihr. "Wie töricht von mir zu glauben, dass vielleicht die Zweibeiner etwas an deiner Einstellung gegenüber mit verändert haben könnten. So lange habe ich gewartet, dass du seit jedem Tag zu mir kommst, um über alles zu sprechen, doch viel lieber verkriechst du dich im Schoße eines anderen und wirfst mich weg als wäre ich nichts.", zischte er.
Es zerbrach ihr beinahe ihr herz, als sie diese Worte hörte. Jedes einzelne kam bei ihr an und versetzte ihr einen Stich. Sie schluckte schwer und richtete sich auf. Langsam ging sie auf ihn zu. "Du? Der große Crowley? Der Kater der jede haben konnte, wenn er wollte? Du verletzt? Weißt du überhaupt was es heißt verletzt zu werden? Du hast mich in dieser Zelle zurückgelassen! Ich habe mehr als einen Grund dafür, dass ich mich so verhalten habe, bei dir wüsste ich keinen.", sagte sie mit bebender Stimme, aber weniger vorwurfsvoll und gereizter. Als sie dann hinter ihm stand realisierte sie erst, dass er weinte. Ihr Gesicht wandelte sich von verletzt und traurig ihn Überraschung. Es fühlte sich an als würde die Eisschicht die sich um ihr Herz befand blitzschnell schmelzen. Ihr Gesichtsausdruck wurde um einiges sanfter und setzte sich neben die silberne Platte um Crowley besser sehen zu können. Vorsichtig und mit zitternden Händen nahm sie kurz sein Gesicht in ihre Hände und wischte die Tränen weg. "Du hast Recht, mit allem..." fing sie an und strich noch einmal mit ihren Daumen über seine Wangen und verlor sich beinahe wieder in seinen Augen. Jedoch fasste sie sich wieder. "Wir sind zusammen in dieser Paarungszelle, es ist beängstigend was uns die Zweibeiner angetan haben..." sie schluckte und nahm ihren ganzen Mut zusammen um weiter zu sprechen. "Es tut mir Leid, was ich gesagt habe... Ich weiß nicht was in mich gefahren ist.", sie seufzte und ließ ihre Hände wieder sinken und senkte den Blick, während sie ihre Hände betreten knetete. "Ich habe dich nie von mir gestoßen, weil du etwas falsch gemacht hast... Sondern, weil immer wieder diese ganzen Erinnerungen hochkommen...", sie biss sich auf die Unterlippe und schluchzte leise, während eine Träne über ihre Wange floss. "Ich hab dir nie etwas über meine Vergangenheit erzählt... Vielleicht war das ein Fehler, vielleicht hättest du mich dann besser verstanden, aber ich wollte nicht schwach wirken...", daraufhin folgte ein weiteres Schlucken. "Aber ich hab doch eh schon alles vermasselt...", eine kurze Pause folgte. "Wie du ja weißt, bin ich außerhalb des Labors geboren und aufgewachsen... Hatte eine liebevolle Mutter und einen wundervollen Vater, beide waren immer für mich da. Je älter ich wurde, desto mehr hatte ich das Gefühl, mein vater würde mich einsperren... Er war zu der Zeit etwas überfürsorglich...", dabei schlich ihr ein trauriges Lächeln auf die Lippen. Denn mittlerweile hatte sie verstanden warum er immer so gewesen war. "Eines Tages habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten und bin nachts davongeschlichen, nachdem ich mich von meiner Mutter verabschiedet habe. In einer anderen, weiter entfernten Ecke des Waldes fand ich einen Unterschlupf. Eine kleine Höhle hinter einem Wasserfall." Als sie sich an die schöne Stelle erinnerte floss ihr noch eine Träne über die Wange welche sie dann wegwischte. "Auf jedenfall hab ich dort ein neues Zuhause gefunden. ich habe es wirklich genossen endlich frei zu sein... es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl..", sie atmete tief ein udn aus. "Dann eines Tages war ich eine Runde jagen und traf dabei auf einen Fremden... Zuerst war ich wütend, immerhin hatte er mir meine Maus verscheucht, doch irgendwie... Ach, keine Ahnung... Ich hab mich einfach in ihn verliebt.Ich weiß nicht ob es die Augen, der Charme oder einfach meine Dummheit war, welche mich blind machte.", dabei bildete sich ein Kloß in dem Hals der Kätzin. "Wir waren glücklich, lebten gemeinsam hinter dem Wasserfall. Es war einfach schön.. Wie ein Traum... Naja, auf jedenfall bin ich dann einestages etwas früher als sonst vom Jagen zurückgekommen und hätte ich gewusst was mich erwarten würde, glaub mir, ich wäre weggerrannt. Egal, wohin.", ihre Stimme wurde immer brüchiger. "Ich hatte es nicht verstanden. Was hatte ich falsch gemacht? War ich nicht hübsch genug? War ich erbärmlich?", sie versuchte die Tränen zu unterdrücken, hob den Kopf und sah leicht an die Decke. da die Tränen, aber weiterhin machten was sie wollten, gab sie auf und sah einfach nur geradeaus ins leere, während die Tränen nur über ihre Wangen flossen. "Auf jedenfall war er dort, aber er war nicht allein. irgendeine fremde Kätzin war dort, er lag mit ihr in unserem gemeinsame Nest, wo wir uns stets zusammen aneinandergeschmiegt hatten... Es zerbrach mir einfach das Herz, zu sehen, wir er mich eiskalt betrog. Natürlich verzog sich sein Spielzeug direkt und ich stellte ihn zur Rede. Er bettelte beinahe um verzeihung, behauptete er würde sowas nie wieder tun. Ich war nun einmal verliebt in die Liebe und habe ihm geglaubt.", sie machte sich nicht einmal mehr die Mühe die Tränen wegzuwischen, da sofort wieder neue über ihre mittlerweilen rosigen Wangen flossen. "Er hat einfach weiter gemacht, jede Woche oder jeden Tag eine neue und ich... Ich hab nichts gemacht. Irgendwann begann er dann mir die unterschiedlichsten Dinge an den Kopf zu werfen.. Aber er dachte sich wahrscheinlich nur so, warum nur reden? Mentale Erniedrigung lässt sich doch wundervoll mit Körperlicher kombinieren.", sie lachte kalt auf, auch wenn sie wusste, dass es nichts daran ändern würde, wie sie in dem Moment wirkte, wie sie sich fühlte. "Zuerst waren es nur Kratzer und Schläge, dann wurde er immer schlimmer und ich wünschte mir innerlich, nein ich betete, dass er dabei blieb. Jeder kröperliche Schmerz war mir lieber als der Mentale.", weitere Tränen flossen über ihre Wangen während sie kurz eine Pause machte und zur stur zur Seite guckte. Dann senkte sie den Blick wieder und schluchzte. "Erst nach einer gefühlten Ewigkeit, hat er dann endlich das gesgat, was ich schon die ganze Zeit wusste. Er hatte mich nie geliebt, mich nur ausgenutzt. Erst nachdem er mich nochmal fertig gemacht hatte, ausgenutzt hatte, dass ich mich vor ihm fürchtete, verschwand er. Ohne ein weiteres Wort. Er war einfach fort. Ließ mich dort zurück. Da ich es nicht mehr aushielt an dem Ort zu bleiben, beschloss ich zu meiner Familie zurückzukehren.", sie fing extrem stark an zu zittern und die Tränen flossen in noch kürzeren Abständen über ihre Wangen. "Ich lief und lief, bis ich endlich die Höhle wiederfand. Meine Mutter war dort, es war einfach wundervoll sie wiederzusehen. Was meine Mutter mir aber nicht verraten hatte, als ich weg war, war dass sie wieder trächtig war, weshalb ich völlig überrascht meine kleinen Geschwister kennenlernen konnte. Sie waren so wundervoll, jeder ein Engel für sich, egal ob sie erst wenige Tage alt waren.", sie setzte kurz aus, ehe sie fortsetzte. "Mein vater war die ganze Zeit nrigends zusehen und meine Mutter meinte, er wäre jagen. Darum warteten wir, bis er wiederkam. Als er die Höhle betrat wollte ich fröhlich auf ihn zusprinten und ihn begrüßen, doch erstarrte ich auf halber Strecke. Sein Pelz war blutgetränkt, er konnte kaum noch gehen... Als er mich sah funkelten seine Augen etwas und er schaffte es gerade noch auf mich zuzuhumpeln bevor er dann vor meinen pfoten zusammenbrach. Ich hockte mich neben ihn, vollkommen überfordert. Wir haben nicht viel gesprochen, aber mit seinem letzten Atemzug haben wir uns vertragen. Dennoch änderte es nichts. Ich war nach Hause zurückgekehrt und mein Vater brach vor mir zusammen und starb. Zuerst hatte ich die letzten Worte nicht evrstanden, aber als ich dann das Bellen, die schweren Schritte vernahm, wusste ich es... Doch es war zu spät. Zwei Hunde betraten unsere Höhle und da meine Mutter immer noch etwas geschwächt war, lag es an mir sie und meine Geschwister zu schützen. Ich stellte mich vor sie. Jedoch schlug mich der eine Hund mit seiner Pranke einfach weg, wie eine lästige Fliege. Ich kämpfte und kämpfte. Jedoch war ich allein, gegen zwei riesige Hunde.... Dann kam ein Dritter in die Höhle und ging auf meine Mutter und meine Geschwister zu. Ich wollte zu ihnen, sie beschützen, egal was. Doch ich konnte nicht. Sie war so mutig. Sie hat nicht aufgegeben... Erst als der eine Köter sie gegen die Wand schmetterte und sie Tod die Wand hinunterprasselte war sie gebrochen. Wortwörtlich... Offene Brüche, wahrscheinlich noch mehr innere Brüche, ein zerfetztes Gesicht und blutgetränktes Fell... Nicht mehr war von ihr übergeblieben. Und als wär das nicht genug. Da der Hund nicht mit Jungen umgehen konnte, hob er eines nach dem anderen hoch und brach ihnen das Genick...", die Tränen schienen nicht mehr aufzuhören. "Ein lebloser Körper nach dem anderen fiel wie ein schlaffer Sack zu Boden... Ich hatte alles verloren... Meine Eltern, meine erste Liebe und nun auch noch meine Familie.... Das einzige was mir von ihnen blieb war das ganze Blut auf dem Boden und Wänden der Höhle. Es schien so als hätte mich alle Kraft verlassen. Egal wie sehr ich es wollte, ich konnte nicht aufstehen und diesen Monstern das Gesicht zerfetzen.", sie machte eine längere Pause um zu schlucken und tief ein und auszuatmen. "Auf jedenfall haben sie mich dann verschleppt und das letzte, was ich sah, bevor ich zusammenbrach, war das Symbol dieses Labors und dessen Arbeiter...." Sie vergrub das Gesicht in ihren Händen und weinte einfach. "Wäre ich bloß Zuhause geblieben... Wäre ich nicht so dumm gewesen, dann würden sie noch leben..." Erst mehrere Augenblicke später wurde sie wieder etwas ruhiger. "Noch heute seh ich sein Gesicht, wie er mir wehtut, Dinge in meine Ohren flüstert, mich berührt.... Wie meine Familie Tod auf dem Boden liegt, überall nur Blut...", ihr ganzer Körper bebte nun. "Ich weiß ich habe Fehler gemacht und ich weiß, dass ich sie nie Rückgängig machen kann... Aber ich habe einfach nur Angst.... Eine Angst mit der ich einfach nicht umgehen kann.", nur für einen kurzen Augenblick traute sich Eve Crowley in die Augen zu blicken. Dann sah sie wieder auf den Boden. "Du hast jeden Grund mich zu hassen... Ich bin hässlich, dumm, krank und ein wiederliches, egoistisches Miststück..." mehr fiel ihr einfach nicht ein. Sie hatte Crowley von ihrer Vergangenheit, von der Zeit vor dem Labor, erzählt. Nun lag es an ihm. Würde er sie verstoßen? oder würde er sie aktzeptieren?

||2.572 Wörter||


Zuletzt von Schleiernacht am Fr Nov 02, 2018 7:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Fr Nov 02, 2018 7:13 pm


    Crowley | Tränen und Herzschmerz

    Wie benebelt hatte Eve ihn angestarrt als er wie in Trance ihr die Situation erklärte, damit auch sie es trotz ihres Hasses verstand. Nachdem er sich zischend abgewandt hatte, herrschte für einen Moment lange betretene Stille, doch Eve wäre nicht Eve, wenn sie auch in dieser Situation nicht eine schlagkräftige Antwort wüsste. Als Crowley die letzten Worte zischte, entgleisten ihr für einen Herzschlag ihre Gesichtszüge. Beinahe sofort ging sie erneut zum Angriff über und überschüttete ihn beinahe mit verbissenem Spott, was ihn dazu veranlagte, seinen Kiefer nur noch mehr zusammenzupressen, sodass seine Muskeln heraustraten. Als sänge Eve ein grausames Lied, prügelte sie verbal auf ihn ein. Ihre Stimme war so wunderschön, so melodisch, doch das was sie ausspuckte war verabscheuungswürdig und traf Crowley. Mondelange hatte er den starken, gefühllosen Kater gespielt und niemanden hinter seine Fassade blicken lassen. Eines Tages erhaschte seine Verbündete einen kurzen Blick auf das wie er wirklich war und es machte ihr Angst. Jemand der so gut war wie sie, konnte ihn niemals als ebenbürtig erachten, niemals. Sie behauptete, dass er nicht wisse, was es heißt, verletzt zu werden und brachte erneut den gleichen Punkt hervor: er hatte sie in dieser Zelle zurückgelassen. Zu guter Letzt meinte sie, sie habe einen guten Grund für ihr Verhalten, was ihm nur ein kaltes, kehliges Lachen entlockte. Klar, wenn man sich die Realität verdreht, wie es einem gerade passt, dann kann man alles wundervoll begründen. Such dir nur deinen Sündenbock, damit du nachts schön schlafen kannst. Unendlicher Hass vergiftete seinen Gedanken und breitete sich schleichend in ihm aus. Eve hatte es gewagt, sich an in anzupirschen und starrte ihn nun bemitleidenswert an. Er schenkte ihr nur einen feurigen Blick voller Wut und Trauer, meldete sich aber nicht zu Wort. Plötzlich veränderte sich etwas in Eves Miene, sie wurde weicher, zarter, beinahe sanft. Mit einer geschmeidigen Bewegung ließ sich sich neben ihn zu Boden und streckte verlangend ihre Hände nach ihm aus. Crowley hatte kapituliert und ließ es einfach über sich ergehen. Sein Gesicht war wie versteinert, doch in seinen Augen tanzten immer noch rote Flammen. Vorsichtig nahm sie sein neues Gesicht in beide Hände und wischte sanft die Tränen weg. Er hingegen blieb weiterhin unbeeindruckt und wagte es nicht, die geringste Emotion zu zeigen. Zwar schmeichelte ihm die die Berührung, doch er wollte es nicht ihr gegenüber zugeben und bestätigen, dass sie ihn buchstäblich in der Hand hatte.
    Zu seiner Überraschung meinte Eve, dass er recht hatte. Als sie dies sagte, sah sie ihm tief in die Augen, verlor sich beinahe darin. Dieses Verhalten verunsicherte ihn maßlos, weshalb sich seine Augen allmählich wieder gelb färbten. Innerlich war er immer noch auf der Hut und traute der ganzen Sache nicht, doch das musste sie ja nicht wissen. Eve fuhr seufzend fort, dass sie in der Tat zusammen in einer Paarungszelle steckten und sie es schlimm fand, was die Zweibeiner mit ihnen angestellt hatten. Crowley musste all seine Willenskraft aufwenden, um nicht seine Augen genervt zu verdrehen, doch er riss sich zusammen und hörte ihr aufmerksam zu. Sie musste schwer schlucken und es wirkte so, als müsse sie sich abmühen, weiter zu sprechen. Eve entschuldigte sich für das was sie ihm wahllos an den Kopf geworfen hatte, worauf Crowley fragend die Augenbraue hob. Wieso tut ihr all das plötzlich leid? Lange bist du mir aus dem Weg gegangen, Kätzchen, doch scheinbar muss man dich fangen und einsperren damit du mit mir sprichst. Als Eve die Hände sinken ließ, wurden seine Wangen kalt, was ein unbehagliches Gefühl in ihm auslöste. Am liebsten hätte er nach ihren warmen, zarten Händen gegriffen und sie wieder da hin zurückgegeben wo sie vorhin waren, doch dies blieb nur eine Phantasie von ihm. Betreten fing Eve an ihre Hände unruhig zu kneten, denn scheinbar waren diese interessanter als er. Sie brachte es nicht fertig ihm in die Augen zu sehen. Sie offenbarte ihm, dass sie ihn nie von sich gestoßen hatte, weil er was falsch gemacht hatte, eher hatte er sie an viele Dinge erinnert. Langsam bröckelte auch ihre taffe Fassade, denn sie begann leise zu schluchzen. Kleine Tränen lösten sich aus ihren Augenwinkeln und bahnten sich ihren Weg beständig nach unten. Sie meinte, sie habe ihm nie von ihrer Vergangenheit erzählt, doch vielleicht war das nun ein Fehler, denn dadurch hätte er sie unter Umständen besser verstehen können. Zögerlich schloss sie, dass sie nicht schwach wirken wollte. Auf diese Aussage hin nickte Crowley langsam, denn er hätte nicht anders gehandelt. Scheinbar war sie immer noch nicht fertig, denn sie schluckte noch einmal schwer und fuhr dann fort. Sie sagte, sie habe sowieso schon alles vermasseln. Trotzdem hielt sie das nicht davon ab, weiter zu erzählen und Crowley dachte nicht einmal im Traum daran sie nun zu unterbrechen. Viel mehr interessierte es ihn, was sie nun wichtiges zu sagen hatte. Eve begann damit zu erzählen, wie sie aufgewachsen war. Sie hatte eine liebevolle Mutter und einen wundervollen Vater, welcher manchmal etwas zu besitzergreifend war. Als sie zwischen den Sätzen pausierte, lächelte sie kurz traurig, fuhr aber dann tapfer fort. Eines Tages war sie abgehauen und fand eine wunderschöne kleine Höhle hinter einem Wasserfall. Nachdenklich schloss Crowley die Augen und stellte sich die Szenerie bildlich vor seinem geistigen Auge vor. Er wusste zwar nicht genau, was ein Wasserfall war, doch er konnte sich es in etwa herleiten: Wasser das fiel. Seine Augen öffnete er erst wieder als Eve wieder ansetzte weiterzuerzählen. Sie meinte, sie habe dort ein neues Zuhause gefunden und sich unglaublich frei gefühlt. Eines Tages war sie auf einen Fremden getroffen, der ihr die Maus verscheuchte, doch das nahm sie ihm nicht übel, denn sie verliebte sich in ihn. Als sie dies erwähnte, kniff etwas sehr fest in den Bereich um seinen Bauchnabel, weshalb er innerlich das Gesicht verzog. Irgendwie war ihm das nicht recht, dass seine Eve sich in irgendeinen anderen dahergelaufenen Kater verliebte. Verdutzt hielt er einen Moment inne und hielt den Atem an. Meine Eve? Eve riss ihn erneut aus seinen Gedanken, als sie davon erzählte wie sie zusammen in der Höhle lebten und glücklich waren. Eines Tages war sie dann jagen gegangen, kam jedoch etwas früher zurück als geplant und fand ihren Liebsten zusammen mit einer anderen Kätzin in ihrem gemeinsamen Nest. Während sie so davon erzählte, brach ihre Stimme immer wieder weg und wurde schwächer. Hilflos blickte sie gen Decke und kämpfte gegen die Tränen an, doch verlor den Kampf. Mit leerem Blicke fuhr sie fort und offenbarte ihm ihre grausame Vergangenheit. Der Kater tauschte die Kätzinnen aus, betrog sie wieder und wieder und wieder, doch sie hatte nie etwas dagegen unternommen. Irgendwann eskalierte die Situation und der Kater erniedrigte sie nicht nur verbal sondern auch physisch. Eve gestand, wie schlimm die Verletzungen waren und sie betete, dass er dabei blieb. Entgeistert sah Crowley seine beste Freundin an und bemerkte dabei, wie sich sein Mund immer weiter ungläubig öffnete. Eve sagte, der Kater habe erst später gestanden, dass er sie nie liebte und sie nur sein kleines Spielzeug gegen Langweile gewesen sei. Danach verschwand er ohne jegliche Spur zu hinterlassen und Eve kehrte zurück zu ihrer geliebten Familie. Mittlerweile hatte sie angefangen am ganzen Körper zu zittern und Crowley konnte sich nicht mehr zurückhalten. Besitzergreifend schlang er seine muskulösen Arme um sie und drückte sich an sie, um ihr Sicherheit zu geben. Natürlich wusste er nicht, ob dies richtig war und ob sie ihn nicht gleich wieder von sich stoßen würde, doch dieses Risiko ging er ein. Eve holte tief Luft und erzählte weiter, ohne eine Pause zu machen. Während sie weg war, wurde ihre Mutter erneut trächtig und sie lernte erstmals ihre Geschwister kennen. Doch der Friede wahrte nicht lange, denn schon bald erschien ihr Vater blutübergossen im Eingang des Lager und versuchte sie zu warnen. Eve hatte damals ihren eigenen Vater vor sich sterben sehen. Schon bald tauchte die unbekannte Bedrohung im Lager auf: Hunde, große bellende Köter, die nichts anderes wollten als zu töten. Die Hunde fielen über die wehrlosen Katzen her wie eine gewaltige Plage und töteten alles was sich ihnen in den Weg stellten. Eve selbst hatte gekämpft so lange sie konnte, doch ihre Mutter und Geschwister wurden einfach zerfetzt, sodass Gedärme und Blut in alle Richtungen spritzten. Die Eindringlinge kamen scheinbar mit einem Ziel, doch sie versagten, denn sie töteten die Jungen. Nur noch Eve war übrig gewesen, welche ganz schlaff wurde und so von ihnen mitgenommen wurde. Crowley blickte sein Gegenüber traurig an. Niemand sollte eine solch grausame Vergangenheit haben, gezeichnet von Blut und Gewalt für immer und ewig. Geboren durch das Blut, gewachsen durch das Blut und gestorben durch das Blut. Durch alle Kreaturen floss das selbe Blut, bei manchen dick, schwarz wie das Böse, bei anderen dünn, hell wie das Gute. Crowley seufzte schwer und vergrub für einen Moment sein Gesicht in Eves Halsbeuge. Für einen Moment stand die Zeit still und er sog ungeniert tief ihren wunderbaren Duft in sich auf. Die letzten Worte die Eve mit dünner Stimme flüsterte waren: Du hast jeden Grund mich zu hassen... Ich bin hässlich, dumm, krank und ein widerliches, egoistisches Miststück...
    Langsam und bedacht vorsichtig richtete er sich wieder auf und tat es Eve gleich. Nun war er an der Reihe ihr Gesicht in die Hände zu nehmen und ihre Tränen zu trocknen. Um seine Mundwinkel spielte sich ein aufmunterndes Lächeln, doch seine Augen strahlten Trauer aus. Er verstand ihr Verhalten, verstand nun endlich wieso sie sich so lange so verhalten hatte und ihn von sich stieß. Angst ist eine unglaublich mächtige Waffe, von der auch Wächter und Vertraute Gebrauch machten. Sie lähmt dich, sickert tief in deinen Verstand und lässt einen taub werden. Man war gefangen, gefangen in einer eigenen Zelle, welche man sich im Laufe der Zeit erbaut hatte, um nie wieder das gleiche zu erleben. Bevor er allerdings seinen Mund öffnete, dachte er darüber nach, was er ihr nun sagen sollte. Er begab sich nun auf sehr wackeliges Terrain, jeder Schritt war gefährlich, denn Eve hatte sich ihm offenbart, ihm ihr tiefstes Inneres gezeigt und ihm das strahlende Schwert in die Hand gedrückt. Würde er ihr nun den Todesstoß geben, oder an ihrer Seite kämpfen, um sie zu beschützen? "Ich verzeihe dir.", flüsterte Crowley und zwang sich dabei seiner Stimme einen möglichst ruhigen und beruhigenden Klang zu geben. Mit diesen Worten durchbrach er die anwachsende Stille zwischen ihnen und hoffte inständig, dass dies zumindest einen kleinen Teil dazu betrug, dass sie sich besser fühlte. "Es ist schlimm was dir widerfahren ist und gerne würde ich die Zeit zurückdrehen, um diesen Ausgeburten der Hölle das Fell über den Kopf ziehen, doch ich kann nicht. Dafür werde ich in Zukunft an deiner Seite sein und dich beschützen. Wenn es nötig ist, werde ich auch mein wertloses Leben geben.", murmelte er entschlossen und war sich ganz bewusst, welchen mächtigen Schwur er gerade geleistet hatte. In seinem Herzen wusste er, dass er alles für sie tun würde, denn er empfand Dinge für sie, die er noch nie empfunden hatte. Und er war bereit dazu, dass diese Gefühle nun endlich die Kontrolle über ihn gewinnen und ihn leiteten. Ihm wurde bewusst, dass er die Kätzinnen der Vergangenheit genau so behandelt hatte wie der Kater Eve. Damit muss nun Schluss sein, für immer. "Ich verstehe dein Verhalten, sehe nun wieso du mich weggestoßen hast. Um ehrlich zu sein, hätte ich wahrscheinlich nicht anders gehandelt. Niemandem kann einem direkt garantieren, dass eine Katze es ernst mit einem meint." Crowley musste seinen Blick abwenden und starrte deshalb wie gebannt in seinen Schoss. Zögernd nahm er seine Hände von Eves Gesicht und holte zitternd Luft. Was er nun sagen würde, würde entweder alles zerstören oder sein Leben in ein glückliches verwandeln. Er setzte alles auf eine Karte und musste beten, dass er nicht ausgelacht wird. "Eve? Bist du dazu bereit, dass ich dir zeige, dass ich anders bin und ich absolut ernst mit dir meine?", keuchte Crowley atemlos. Seit wann war hier drin die Luft so dünn geworden? Hatte jemand ein Feuer gelegt, denn es war so heiß? Mit rosigen Wangen und weit aufgerissenen Augen starrte er seine Verbündete an. Es war durchaus möglich, dass sie es sich nicht vorstellen konnte jemals mit ihm zusammen zu sein. Vielleicht hatte er ja Glück und sie interpretierte es als freundschaftlichen Akt und nicht so wie er es eigentlich gemeint hatte. Er wusste, dass jeder Schritt für sie einer zu weit sein könnte. Er wollte nicht, dass sie wieder kehrtmachte und weg lief. Dieses Mal jedoch würde er ihr entschlossen nachlaufen, auch wenn dies seinen Stolz etwas befleckte. Unruhig rutschte Crowley auf seinem Platz hin und her, er konnte ihre Antwort nicht abwarten. Ihre ehrliche Erzählung hatte ihn auf der einen Seite erleichtert, doch auf der anderen Seite verunsichert. Wie sollte er sich nun in Zukunft verhalten? Er musste sie einfach davon überzeugen, dass er nichts böses vor hatte und nicht so ist wie der Kater von früher. Auf gewisse Weise war er aber genau gleich. Schlimm. Nutzte andere aus. Warf sie weg wie Müll. Brach Herzen als wäre es nichts. Vögelte sich wahllos durch die Reihen und dachte nicht zweimal darüber nach. Genau genommen, dachte er nicht einmal einmal darüber nach, sonder ließ sich einfach blind von seinen Lenden leiten. "Lass mich mich für dich ändern. Ich möchte dir zeigen, wie ich wirklich bin, wenn ich nicht einfach gedankenverloren eine Rolle spielen.", brach es aus Crowley heraus, worauf er sich wütend auf die Lippe biss. Er wollte Eve nicht mit seinen Bedürfnissen überrumpeln, sie sollte sich aus freien Stücken für ihn entscheiden, auch wenn er in letzter Zeit nicht unbedingt geglänzt hatte. Eingehend studierte er Eve, studierte ihre Gesichtszüge sorgfältig und versuchte herauszufinden, was in ihrem Hirn nun vor sich ging. Eventuell hatte er sie wirklich mit diesem Angebot, oder besser, dieser Frage überrumpelt, auch wenn dies nicht seine Absicht gewesen war. Würde es nach ihm gehen, würde er seine kräftige Hand in ihrem violetten Haar versenken, ihren Kopf zu sich ziehen und seine prickelnden Lippen auf die ihren pressen, bis sein Kopf nur noch aus Feuerwerk bestand. Verstohlen fragte er sich wie sie sich wohl anfühlen würde, wie sie schmecken würde. Wie war es als Mensch einen anderen Menschen zu küssen? Man konnte das doch niemals mit dem Dasein einer Katze vergleichen, oder? Aufgeregt dachte er den Gedanken zu Ende und vergaß für einen Moment die dunkle Vergangenheit, welche Eves stetiger Begleiter war und wie ein unheimlicher Schatten über sie wachte. Wenn er sie wirklich irgendwann einmal küssen dürfte, würde er sie gegen die Wand pressen, die Arme seitlich an der Wand abstützen, sodass sie nicht vor ihm flüchten konnte. Anschließend würde er ihren Kiefer mit sanften Küssen überziehen und sich zu ihrem Hals vorarbeiten. Dort wo er vorhin seinen Kopf vergraben hatte, wollte er mit seinen eignen Lippen ansetzen und an ihrer Haut nippen. Wie komme ich auf solche Gedanken? Hat die Spritze vielleicht nicht nur mein Erscheinungsbild verändert, sondern auch meine Gedankengänge? Das Verlangen in ihm brannte, wie eine offene Wunde und wollte einfach nicht verschwinden. Sie beherrschte förmlich seine Gedanken und für ihn gab es im Moment keinen schöneren Gedanken, als sie so berühren zu dürfen. Doch dies war erst der Anfang, weitere unaussprechliche Gedanken drängten sich in ihm auf, weshalb er schon bald ein wohliges Kribbeln unterhalb seiner Gürtellinie verspürte. Zum Glück konnte man nicht sehen, dass sich etwas dort unten bewegte, dennoch keimte kurz Panik in ihm auf. Schnell riss er sich von seinen lüsternen Gedanken weg und fokussierte weiterhin spannungsgeladen Eve. Ein einfaches "Nein" würde genügen, um ihn in einen tiefen Abgrund zu stoßen, wo er so schnell nicht mehr rauskommen würde. Ob er es sich eingestehen wollte oder nicht, er hatte sich in sie verliebt und er konnte nichts dagegen unternehmen. Würde sie sich gegen ihn entscheiden, so wäre er gezwungen für immer Abstand zu halten und sie aus der Ferne zu beobachten. Nur eine Sache war so sicher wie der Tod selbst: Er würde ihre Antwort akzeptieren, egal für was sie sich entscheiden würde. "Egal was du nun sagen wirst, ich werde es akzeptieren. Du musst keine Angst haben, du kannst auch ablehnen. Ich werde dir nicht hinterherjagen und du kannst ein Leben in Ruhe und Frieden führen. Ich respektiere dich und deine Entscheidungen, vergiss das nicht. Bitte..."

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Fr Nov 02, 2018 9:39 pm


Eve
There is a light in the dark.
I catch it and hold it in my hands.
But could I keep it?

Zuerst hatte sie wirklich geglaubt, dass er sie wieder von sich stoßen würde. Immerhin hatte er sich noch mehr angespannt, als sie zunächst immer noch etwas bissig auf siene Worte reagiert hatte. Zdem wunderte es sich wie er sie einfach hatte machen lassen. Wie er nicht direkt vor Wut explodiert war, als sie mit ihren Händen sein Gesicht umfasst und die Tränen weggewischt hatte. Egal wie sehr Flammen des Zonres in seinen Augen brannten, blieb er unbeeindruckt von ihr. Von dem was sie tat und wie sie sich verhielt. Erst als sie ihm Recht gab, schien sich wieder wirklich was in ihm zu regen. Er wirkte etwas überrascht und seine Augen verloren langsam die rote Farbe. Wurden wieder topasfarben, was Eve doch schon beruhigte. Es machte schon was aus, wie Crowleys Augen gefärbt waren. Ruhig hörte ihr Gegenüber zu, bedacht darauf sie nicht zu unterbrechen. Er nickte langsam, als sie meinte, dass sie nie schwach vor ihm wirken sollte. Er schien es zu verstehen. Eine Welle Erleichterung durchfuhr ihren zarten Körper, mit dem sie mehr als nur überfordert war, auch wenn sie es nicht zeigte. Immerhin brahcte ihnen niemand bei, wie man ging, sich verhielt und betsimmte Dinge tat. Welche das auch immer sein mögen, die diese Zweibeiner so tun. Natürlich war es auch nicht die angenehmste Situation für sie, dass die beiden erst in eine Zelle gesperrt mussten, damit mindestens einer von ihnen den Mund aufmachte. Es war ein wenig traurig. Denn wären die Zweibeiner nicht gewesen, wären sie sich wahrscheinlich ewig aus dem Weg gegangen. Sie war Crowley so unfassbar dankbar, dass er ihr einfach nur zuhörte, sie nicht unterbrach. Hätte er sie unterbrochen hätte sie sich nie wieder getraut je mit sowas anzufangen. Dann hätte er nie erfahren, was alles vor dem labor passiert war. Dann hätte er nie die Möglichkeit sie zu verstehen. Natürlich hatte sie Crowley im Augenwinkel beobachtet, auch wenn sie den direkten Blickkontakt in dem Moment nicht ertragen konnte. Sie wollte ja nicht vollkommen ins Leere tappen, nachdem sie ihm das alles anvertraut hatte. Demnach fiel ihr natürlich auf wie er die Augen schloss, als sie den Wasserfall erwähnte. Er versuchte sich wahrscheinlich aus dem Wort selber ein Bild zu malen. Ehrlich gesagt, hatte dieser Ort auf Eve schon immer eine romantische Wirkung gehabt. Zwar bedeutete ihr Romantik anfangs nichts, aber nunmal so war, konnte sie ja nicht ändern. Erst nach ihrer kurzen Pause, öffnete er sie wieder und richtete seinen topasfarbenen Blick auf seine beste Freundin.
Als sie dann endlich an der Stelle angelangt war, wo sie von ihrer ersten Liebe und ihrem größten Peiniger erzählte, schien in Crowley irgendwas zu passieren. Eve konnte nicht deuten was es war. Selbst als Mensch war es ihr unmöglich ihn einzuschätzen. Er war immerhin noch durch und durch Crowley. Ein paar mehr oder weniger ahrmlose Spritzen würden daran nie was ändern können. Hoffe ich zumindest..., was ihr innerlich ein kleines Lächeln entlockte.
Kurze Zeit darauf war sie an der Stelle angekommen wo sie meinte, dass ihr die Schmerzen und Wunden, die er ihrem Körper zufügte lieber waren, als sie seelischen. Crowley starrte sie daraufhin nur entgeistert an. Für Unbeteiligte war es immer ein Schock. Zumindest hatte Eve es sich immer so ausgemalt. Sein Mund klappte geschockt auf und schien sich immer weiter zu öffnen. Langsam fragte sich Eve wirklich wie elastisch sein Kiefer sein musste.
Sie redete immer und immer weiter, fing an zu zittern, zu schluchzen und anscheinend weckte es eine Art Instinkt in ihrem besten Freund, denn als sie gerade erzählt hatte wie sie zu ihrer Familie zurückkehrte, schlang er seine muskulösen Arme um ihre Taille, zog sie sanft etwas näher, sodass sich ihre Knie berührten. Auch wenn sie immer noch einen gewissen Abstand zueinander hatten, wirkte diese Umarmung schon Wunder. Eve entspannte sich etwas
Nachdem sie von dem Blutbad erzählt hatte und wieder genügend Kraft hatte ihm in die Augen zu schauen. Seine Augen spiegelten Traurigkeit und vielleicht sogar einen Hauch von bedauern wieder. Im nächsten Augenblick seufzte er einfach und vergrub sein Gesicht in ihrer Halsbeuge, während Eve ihre Augen schloss und versuchte ihre Atmung wieder zu regulieren.
Dies gelang ihr auch. Ihre Atmung beruhigte sich, sie hörte auf zu zittern und fing an seine Anwesenheit richtig zu genießen. Das war wirklich alles gewesen, was sie in diesem Augenblick gebraucht hatte. Er war alles was sie gebraucht hatte.
Erst nachdem sie ihm ein paar Gründe genannt hatte, warum er sie hassen könnte, lößte er sich wieder von ihr oder richtete sich wohl eher auf. Er nahm ihr Gesicht in seiner Hände, sah ihr in die Augen, während ihr noch ein paar Tränen über die Wangen flossen. Langsam und sanft wischte er mit seinem Daumen die Tränen weg, hinterließ ein Kribbeln auf ihre Haut und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln. Es sah kurz so aus als würde er überlegen, nach den richtigen Worten suchen...
Doch dies machte Eve nur noch neugieriger was er auf ihre ganzen Worte zu erwidern hatte. Denn nun lag es an ihm. Würde er sie, jetzt nachdem sie sich ihm geöffnet hatte, zum finalen Schlag ausholen oder ihr verzeihen. Er spannte sie förmlich auf die Folter. "Ich verzeihe dir.", flüsterte er mit beruhigender Stimme. Die Stille war endlich unterbrochen udn Eve konnte erleichtert ausatmen. Die Erleichterung war ihr förmlich ins Gesicht geschrieben und ihre Augen funkelten einen Augenblick erfreut, ehe dieses wieder verschwand. "Es ist schlimm was dir widerfahren ist und gerne würde ich die Zeit zurückdrehen, um diesen Ausgeburten der Hölle das Fell über den Kopf ziehen, doch ich kann nicht. Dafür werde ich in Zukunft an deiner Seite sein und dich beschützen. Wenn es nötig ist, werde ich auch mein wertloses Leben geben.", was er sagte zauberte ihr ein kleines Lächeln auf die Lippen, da es wirklich süß war, was er da so von sich gab. Die Entschlossenheit die er in diese Worte legte, kam auf jedenfall an. "Ich verstehe dein Verhalten, sehe nun wieso du mich weggestoßen hast. Um ehrlich zu sein, hätte ich wahrscheinlich nicht anders gehandelt. Niemandem kann einem direkt garantieren, dass eine Katze es ernst mit einem meint.", murmelte der Schwarzhaarige. Jedoch fand sie es etwas schade, aber irgendwie auch verständlich, dass er den Blick abwandte und auf seinen Schoß richtete. Wahrscheinlich tat er sich sehr schwer damit sich ihr auch langsam zu öffnen. "Eve? Bist du dazu bereit, dass ich dir zeige, dass ich anders bin und ich absolut ernst mit dir meine?", keuchte er und sie merkte, dass er es ein wenig bereute es einfach so gesagt zu haben. Seine Wangen verfärbten sich etwas rot und er riss die Augen auf, während er sie anstarrte. Jedoch war sich Eve nicht sicher wie er es meinte. Meinte er es wirklich nur freundschaftlich, wie sonst auch? Oder war da mehr? Sie war sich wirklich nicht sicher. Wie sollte auch? immerhin hatte Crowley sie stets als Freundin betitelt, angsehen und wie eine behandelt. Warum sollte es plötzlich anders sein? Okay, es war ihr schon aufgefallen, dass er mit ihr anders umging, als mit den anderen Kätzinnen, aber das hieß doch nicht gleich, dass er auch etwas für sie empfand, oder?
Doch Eve wollte grundliegend etwas ändern. Egal wie unangenehm, wie schmerzhaft es sein würde... Sie würde nicht mehr wegrennen... Nicht vor ihm.
Crowley schien immer nervöser zu werden, da er etwas hin und herrutschte.
Auch wenn sie ihm nachgab, es real wirkte...
Woher sollte sie wissen, dass er es ernst meinte?
Das konnte sie nicht. Also hatte sie die Wahl. Entweder vertraute sie ihrem besten Freund, ließ sich auf ihn ein oder stoß ihn wieder von sich. Doch befürchtete sie, dass es dieses mal für immer sein würde und das würde, nein das könnte sie nicht ertragen. Immerhin war er ihrer ersten Liebe ziemlich ähnlich. Und doch... Anders...
"Lass mich mich für dich ändern. Ich möchte dir zeigen, wie ich wirklich bin, wenn ich nicht einfach gedankenverloren eine Rolle spielen.", brach es aus ihm heraus, woraufhin er sich zornig auf die Lippe biss. Eve dagegen war kurz versteinert und dachte fieberhaft nach. Er musterte ihr Gesicht, schien nach irgendwas zu suchen.
Wenn sie sich komplett von ihren Gefühlen leiten lassen würde, hätte sie Crowley längst zu sich gezogen, ihre Lippen mit seinen vereint, die Arme um seinen Hals geschlungen und würde leicht an den Haarspitzen ziehen. Dieser Abstand schmerzte förmlich. Doch trotz Crowleys vielen netten Worten war sie sich unsicher.
Immer drehten sich irhe Gedanken nur um ihn.
Alles was sie tat, tat sie im Prinzip wegen ihm.
Sie wollte es, doch hatte sie Angst weggeschubst oder gar ausgenutzt zu werden.
Ihr war schon lange bewusst was Crowley mit ihr gemacht hatte. Sie hatte es geleugnet doch es half alles nichts. Er hatte ihr Herzgestohlen, dass nun zitternd und zerbrechlich in seinen Händen ruhte. Die kleinste, falsche Bewegung könnte es in tausend Splitter zerfallen lassen.
Sie konnte nicht mehr ohne ihn.
"Egal was du nun sagen wirst, ich werde es akzeptieren. Du musst keine Angst haben, du kannst auch ablehnen. Ich werde dir nicht hinterherjagen und du kannst ein Leben in Ruhe und Frieden führen. Ich respektiere dich und deine Entscheidungen, vergiss das nicht. Bitte...", kam es von ihm, als sie so lange nichts sagte. Er stehlte sie vor die Wahl, die nicht sie sondern ihr Herz bereits getroffen hatte.
Eve ließ noch etwas Zeit verstreichen in denen sie fieberhaft nachdachte, was sie tun sollte. Sie erkannte, dass sie noch eine Sache tun wollte. Danach wüsste sie sowieso, was Crowley wirklich von ihr dachte. Von ihrer Beziehung zueinander.
Sie beugte sich etwas vor und strich Crowley ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und lächelte leicht. "Bevor ich dir auf deine Frage antworte, möchte ich dir vorher noch etwas beichten...", murmelte sie und schluckte. Sie würde es tun, egal wie viel Schmerz sie bei einer Ablehnung spüren würde. Sie hielt es einfach nicht mehr aus.
"Du bist mir sehr wichtig, weshalb ich nur noch mehr Angst habe, das hier zu sagen, aber... Ich halt es einfach nicht mehr aus." Sie seufzte und sah in Crowleys Augen und musste direkt wieder Lächeln. "Denn ehrlich gesagt kann ich einfach nicht mehr aufhören an dich zu denken... Jedes Mal, wenn ich dich sehe, spüre ich dieses Kribbeln... Jedes Mal wenn ich deine Nähe spüre, verlangt mein gesamter Körper, mein Herz, nach mehr. Ich verliere mich in deinen Augen und wenn ich bei dir bin auch beinahe die Kontrolle über mich würde ich sagen...", sie schmunzelte, biss sich verlegen auf die Unterlippe und musterte Crowleys Gesicht nochmals. "Es macht keinen Unterschied ob ich eine Katze oder ein Zweibeiner bin. Was ich für dich fühle bleibt gleich.", ihr Blick blieb bei seinen topasgelben Augen hängen. Sie seufzte nervös. "Okay, um nicht mehr um den heißen Brei herumzureden..." Sie musterte ihn noch ein letztes Mal. "Ich hab mich in dich verliebt." Sie biss sich ängstlich, nervös aber auch ein wenig panisch auf ihre Unterlippe und inspizierte sein Gesicht genau. "Ich hab mich nie getraut dir zu sagen was ich fühle, wegen meiner Vergangenheit und immerhin bezeichnest du mich immer nur als Freundin... Wenn du nichts fühlst ist das okay, aber sag es mir bitte. Ich möchte einfach nicht mehr in Unklarheit leben." Ihr Herz schien immer schneller zu schlagen und ihre Unterlippe bebte vor Nervosität. " Also um auf deine Frage zurückzukommen: Ich bin bereit, dein wahres Ich kennenzulernen.", sie machte eine kurze Pause. "Aber ich hätte auch noch eine Frage: Was empfindest du mir wirklich gegenüber?", fragte sie und stellte damit nun die Frage die ihr seit Wochen, nein seit Monden auf der Zunge lag.
Sie wusste zwar nicht was sie tun sollte, sollte er ihr gegenüber nichts fühlen.
Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Oder?

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Fr Nov 02, 2018 11:05 pm


    Achtung, etwas blutiger!

    Crowley | dressed and ready to get naked (again)

    Eine Ewigkeit musste Crowley warten bis sich Eve endlich entschied, was sie nun mit ihm anfangen sollte. Auf der einen Seite war ihre Sorge berechtigt, doch auf der anderen Seite, konnte er ihre Zweifel in diesem Augenblick nicht nachvollziehen. Noch nie in seinem gesamten Leben hat er sich gefühlsmäßig so auf dem Präsentierteller entblößt und tatsächlich von jemandem verlangt, ihm eine ernst gemeinte Chance zu geben. Zwar haben die Worte "Du kannst mir vertrauen" schon oft seine Lippen verlassen, doch nie steckte wirklich Bedeutung dahinter. Heute war es jedoch anders. Er meinte es ernst und er wollte auch, dass Eve wusste, dass er es ernst meinte. Verdammt er hatte sogar vor ihr Schwäche gezeigt und Tränen vergossen. Dieses Mal hatte sie diese sogar gesehen, ihn aber nicht verurteilt. Er war definitiv nicht die Person, die immer Gefühle zeigte oder offen darüber redete. Lieber fraß er alles Negative in sich hinein, bis es tief in ihm vergraben schlummerte und darauf wartete endlich auszubrechen. Manchmal taten ihm die unschuldigen Katzen sogar nach, an denen er immer seine Launen ausgelassen hat, doch er hatte niemals darüber wirklich nachgedacht. Heute hatte er Schwäche gezeigt. Er hatte vor einer anderen Katze geweint. Er hatte eine andere Katze förmlich angebettelt, dass sie ihm eine Chance gibt, wohl wissend, dass ihn ein Nein zerstören würde. Wahrscheinlich würde er nur zurücktaumeln und warten, bis ihn jene Dunkelheit erneut überrollte und er absolut toxisch für seine Umgebung wurde. Crowley war noch nie gut darin gewesen, mit Rückschlägen oder peinlichen Entblößungen umzugehen. Sein Blut war wahrscheinlich tief schwarz und dick wie Eis. Niemals war er von Herzen aus gut gewesen, doch nun möchte er es sein. All die Veränderungen und guten Vorsätze nur für Eve. Ohne mit der Wimper zu zucken würde er seinen aktuellen Lebensstil aufgeben und den reizenden Kätzinnen den Rücken zudrehen. Eve kauerte vor ihm und es schien, als schossen ihr unzählige Gedanken durch den Kopf. Wenigstens lehnt sie mich nicht gleich ab und stößt mich weg. Es ist doch ein gutes Zeichen, dass sie wenigstens einen kleinen Moment damit verschwendet, um ernsthaft darüber nachzudenken. Irgendwann viel, viel später regte sie sich endlich, streckte die Hand aus und strich einige wenige Haarsträhnen aus seinem Gesicht. Sie stammelte, dass sie zuerst noch etwas beichten möchte, bevor sie ihm seine Frage beantworten wollte. Crowleys Herz rutschte gleich einmal drei Stockwerke tiefer und jegliches wohlige Gefühl in seiner Hose wurde damit qualvoll erstickt. Als sein Herz seinen Platz verließ, begann es rapide an Fahrt aufzunehmen und es fühlte sich an, als würde es gleich platzen. Wenigstens würde er sich dann eine mögliche Blamage ersparen und in Ruhe den Löffel abgeben können. Verunsichert blickte er Eve an und kaute nervös an seiner Unterlippe als wäre sie ein Stück Plastik. Kleine Schweißperlen bildeten sich entlang seiner Wirbelsäule, was die ganze Situation für ihn nur noch unangenehmer machte. Hat dich 035 geschwängert? Oder war es doch 612? Oh ich schwöre dir, ich werde sie beide auf die grausamste Art und Weise töten. Zuerst knöpfe ich mir 035 vor, er war letztes Mal schon sehr kontaktfreudig und konnte seine dreckigen Pfoten nicht von dir lassen. Ich brech ihm die Beine, damit er nur noch kriechen kann und dann stelle ich mich auf seinen hohlen Kopf und spucke ihm ins Gesicht. Damit er dich niemals mehr anblicken kann, zerkratze ich ihm seine hässlichen Augen und hoffe, dass er verreckt. Danach widme ich mich dem lieben 612, welcher wohl doch etwas mehr Anstand besitzt als sein schwanzgesteuerter Vorgänger. Er hätte dich glücklich machen können, doch er wäre niemals ein guter Vater. Viel zu niederträchtig ist dazu sein Charakter und er sollte dafür bestraft werden. Deinem letzten Liebhaber schlitze ich die Kehle auf, während ich ihn mit meiner überzeugenden Art einlulle. Und danach... Danach bade ich ihm Blut. Niemand soll dich jemals auf so eine Art und Weise behandeln. Das hast du nicht verdient. Kleines ich bin dein schwarzer Rächer und mit mir kommt Blut. Die beiden sollen nur ein falsches Wort sagen, dich verletzten oder dich schwanger alleine lassen und ich mache sie kalt.
    Crowleys Blick verdüsterte sich einen Moment lange als er sich jegliche negative Antwort ausmalte, die es in diesem Universum geben könnte. Nachdem was sie ihm erzählt hatte, war er bereit durch Blut zu waten, nur um sie vor weiterem Schmerz zu bewahren. Eve fuhr inzwischen fort und beteuerte, dass er ihr sehr wichtig ist, doch sie halte es nicht mehr aus. Crowley fing bereits an seinen Selbstmord zu planen. Sollte er versuchen zu flüchten damit er von den Wächtern getötet wird? Sollte er 001 anfallen damit er zerfleischt wird? Soll er sich mit einem wahllosen Experiment anlegen und sich einfach besiegen lassen oder war da der Hungertod doch besser? Eves Blick änderte seine Meinung und Gedanken rapide, denn sie lächelte. Das war doch ein gutes Zeichen, oder nicht? Augenblicklich lächelte er sanft zurück, denn für ihn war ihr Lächeln äußerst ansteckend. Sie gestand, dass sie nicht aufhören konnte, an ihn zu denken und ihr gesamter Körper bei jedem Aufeinandertreffen gierig nach mehr verlangte. Es schien so, als würde sie, wenn sie bei ihm war, die Kontrolle über sich verlieren. Eve kicherte verlegen und biss sich auf die Unterlippe, musterte ihn danach immer und immer wieder. Crowley konnte nicht anders außer glücklich wie der größte Vollidiot zu grinsen. Das waren die schönsten Worte die er in seinem Leben jemals gehört hat und sie berührten sein kaltes Herz. Sie seufzte und meinte, dass die Gefühle immer gleich blieben und dass es keinen Unterschied machte, ob sie nun über zwei Beine verfügte oder über vier. Unerschrocken hielt sie dem Blickkontakt stand und flüsterte, dass sie sich in ihn verliebt hatte. Innerlich spielte Crowley verrückt und versuchte die Fassung zu bewahren. Glücklich ließ er den Kopf hängen und schüttelte ihn ungläubig. Lächelnd riss er ihn wieder in die Höhe und starrte auf die Decke. Scheinbar war Eve immer noch nicht fertig, denn sie erklärte ihm, dass sie wegen ihrer Vergangenheit nicht den Mut dazu hatte, ihm seine Gefühle zu gestehen. Außerdem meinte sie, er habe sie immer nur als Freundin bezeichnet, doch dies stimmte nicht. Er nannte sie auch eine Komplizin und Verbündete. Glücklich biss er sich auf seine eigene Unterlippe, welche von der Bearbeitung von vorhin noch etwas schmerzte. Eve beteuerte, dass es okay wäre, wenn er nichts fühlen würde, sie wollte einfach nicht mehr in Unklarheiten leben. Crowley wusste ganz genau, dass dies eine Lüge war. Würde er sie nach der Erzählung über die Vergangenheit und dem Geständnis ihrer Liebe ablehnen, so würde sie innerlich zerstört werden. Um dem Ganzen noch den letzten Rest zu geben, nahm Eve sein Angebot an und stellte ihm die Frage, was er nun für sie empfinden würde. Lässig fuhr er sich mit einer Hand durch sein schwarzes Haar und lächelte den Boden an. Nun würde er tun, was er am besten konnte: Crowley sein. Nachdenklich schob er seine Unterlippe vor und kniff die Augen zusammen. Bewusst ließ er Eve etwas zappeln, um ihr die ganzen Beleidigungen endlich heimzuzahlen. "Hm... Ich finde dich ganz okay. Du siehst eher durchschnittlich aus...", sagte er trocken. Blitzschnell trat er näher an seine Lieblingsperson heran, schob eine Hand hinter ihren Schopf und zog sie nahe an sich. "Kätzchen, ich hab es damals beinahe gesagt. Es ist atemberaubend, was du mit mir anstellst. In meinem Kopf gibt es nur dich. Auch als wir uns gehasst haben gab es nur dich. In meinen Augen bist du perfekt, wunderschön, schlau, anders als jede Katze der ich jemals begegnet bin. Als du mich damals unsanft gegen die Zellenstangen geworfen hast, hat sich etwas in mir verändert. Lange habe ich es verdrängt, so getan als hättest du dich nicht mitten in mein Herz gekämpft, doch sieh an was es gebracht hat? Nun sitze ich hier vor dir und muss jeden Muskel in meinem Körper dafür aufwenden, um dich nicht zu verschlingen. Damals in der Zelle wäre ich beinahe einen Schritt zu weit gegangen, doch durch das was ich gesagt habe, habe ich uns beide vor Schmerz gerettet.", flüsterte er betäubt von ihrem Duft. Genüsslich zog er sie auf seinen Schoss, wischte ihre Haare auf der rechten Seite ihres Nackens zur Seite und näherte sich ihm langsam. Mit auf und ab hüpfendem Herzen atmete er schwer gegen ihre zarte, weiche Haut. Alle seine Sinne waren angespannt und er konnte sich wirklich nur mit Müh und Not zurückhalten. "Heute hast du mir endlich die Augen geöffnet. Lange habe ich an meinem Verhalten gezweifelt, nur konnte ich es nicht abstreifen. Ich hatte auch keinen Grund dazu, denn du warst so weit weg von mir, um es noch einmal zu überdenken. Doch endlich habe ich ein Ziel: mit dir zu sein.", hauchte er süßlich. Endlich überwandte er die letzte Distanz zwischen ihnen und er küsste zärtlich ihren wunderschönen Hals. Crowley erzitterte als ihn die Gefühlswelle unerwarteterweise überrollte und ihn unter sich begrub. Er war komplett verzaubert und konnte beinahe nicht mehr klar denken. Langsam und genüsslich platzierte er noch ein paar weitere Küsse auf ihrer nackten Haut, stoppte sich dann aber. Er wollte nicht zu schnell in das Ganze stolpen, sondern ihr wirklich zeigen, dass er es ernst meinte. Vorsichtig löste er seine Hand von ihrem Hinterkopf, fuhr mit seinen Fingern über ihren Kiefer und streichelte mit seinem Daumen kurz ihre Lippen. "Ich werde dich zu nichts drängen, bitte sag es mir, falls ich etwas tue, was du nicht gut findest."
    Verlegen schlich seine Hand Richtung seinen Nacken und er hustete:"Eventuell war das schon überstürzt, doch es fällt mir sehr schwer, nicht über dich herzufallen."
    Ihm war bewusst, wie das nun klang. Ihm war auch bewusst, dass dieser Zug nun eigentlich in sein Charakterbild passte. Wie zeigte man jemandem, dass man dies was man tut eben aus Liebe tat und nicht aus blinder Lust? Niemals konnte sie für ihn ein weiterer Fleischkäfig sein, den er danach zur Seite stoßen konnte. Entschuldigend blickte er sie mit Hundeblick an und wusste nicht so recht, was er nun tun oder sagen sollte, damit sie ihm glaubte. Vielleicht würde sie ihm ja entgegenkommen und ihm sagen was er tun sollte. Vielleicht konnte sie auch Regeln aufstellen, an welche er sie halten sollte. Natürlich war er kein braves Schosshündchen, was alles tat was man ihm befohl, doch irgendwo musste man ja anfangen. Hoffentlich würde er bald herausfinden, was er mit ihr tun durfte und was nicht. Er wollte nicht von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hüpfen, bis sie sich wieder gegenseitig aufgrund seiner Unfähigkeit hassten. Auch für ihn war diese ganze Sache neu und er wusste noch nicht genau wie er damit umgehen musste.

    Wörter: 1782

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Sa Nov 03, 2018 3:43 pm


Eve
He's everything I need.
Everything I want.
And I will never let him go again.

Sie merkte, dass Crowley sich alle möglichen Beichten ausmalte. War immerhin nicht schwer zu bemerken, so wie sich sein Blick verfinsterte. Doch kaum bestückte das zarte Lächeln ihre Lippen, verschwand die Dunkelheit wieder. Ein zarghaftes Lächeln spiegelte sich auf Crowleys Gesicht wieder. Im nächsten Augenblick wandelte sich sein Lächeln in ein überglückliches Grinsen. Er ist sowas von ein Honigkuchenpferd..., dachte sich Eve, innerlich schmunzelnd. Er ließ den Kopf hängen, schüttelte ihn. Ich habe ihm meine Liebe gestanden und das ist seine erste Reaktion? Wie gesprächig! Eve musste ein genervtes Augenverdrehen unterdrücken. Er sah sie wieder an, lächelte immer noch und biss sich erneut auf seine Unterlippe. Es war ihr egal ob Crowley ihr glaubte, dass es okay war, wenn er ihr sagte, dass er sie nicht liebte oder nicht. Sie wollte es nur gesagt haben.
Auf einmal hob er seine Hand und fuhr sich durch die Haare. Irgendwie wirkte diese kleine Geste auch wieder extrem attraktiv und Eve konnte nichts dagegen machen! Innerlich schmelzte sie schon, während Crowley es vorzog, sie weiter zappeln zu lassen. Er blickte auf den Boden, doch dieses Lächeln schien beinahe auf sein Gesicht tättowiert zu sein. Es verschwand einfach nicht mehr. Er schob die Unterlippe etwas vor und kniff seine Augen leicht zusammen.
Mittlerweile bebte Eve vor ungeduld und war kurz davor irgendwas zu sagen. Sie wollte endlich eine Antwort! Jedoch zwang sie sich ruhig zu bleiben, auch wenn sie es anschließend bereuen würde. "Hm... Ich finde dich ganz okay. Du siehst eher durchschnittlich aus...", gab er trocken von sich und ließ somit Eves Kinnlade ein wenig nach unten klappen. Ihre Augen weiteten sich leicht und sie spürte wie ihr Herz sich verkrampfte. Es klang wirklich so als würde er ihr nun einen Korb geben wollen. Nicht das er das mit dem Satz nicht schon gemacht hätte. Eve spürte wie die Tränen sich wieder ihren Weg in ihre Augen bahnten. Sie schloss ihren Mund wieder, auch wenn es ihre Unterlippe nicht wirklich zu interessieren schien, da diese fröhliich bebte. Naja, fröhlich war was anderes, aber egal. Crowley kam ihr näher, legte seine Hand hinter ihren Hinterkopf, zog sie näher zu sich. Schon etwas verbittert starrte sie in seine topasfarbenen Augen. Komm schon... Gib endlich zu das du mich nicht liebst., dachte sie sich. Doch dieser Gedanke steuerte wirklich nichts dazu bei, dass sie ihre Tränen zurückdrängen konnte. Denn nun standen sie ihr deutlich sichtbar in den Augen.
"Kätzchen, ich hab es damals beinahe gesagt. Es ist atemberaubend, was du mit mir anstellst. In meinem Kopf gibt es nur dich. Auch als wir uns gehasst haben gab es nur dich. In meinen Augen bist du perfekt, wunderschön, schlau, anders als jede Katze der ich jemals begegnet bin. Als du mich damals unsanft gegen die Zellenstangen geworfen hast, hat sich etwas in mir verändert. Lange habe ich es verdrängt, so getan als hättest du dich nicht mitten in mein Herz gekämpft, doch sieh an was es gebracht hat? Nun sitze ich hier vor dir und muss jeden Muskel in meinem Körper dafür aufwenden, um dich nicht zu verschlingen. Damals in der Zelle wäre ich beinahe einen Schritt zu weit gegangen, doch durch das was ich gesagt habe, habe ich uns beide vor Schmerz gerettet.", flüsterte er gegen ihre Lippen. Eves Herz schien noch schneller zu schlagen als je zu vor. Ihr Blick war schockiert und ungläubig. Er hätte mir damals, beinahe seine Liebe gestanden?
Eve war in dem Augenblick mehr als nur überfordert. Sie hatte einfach nicht damit gerechnet, dass er sie wirklich liebte, immer an sie dachte...
Und das war nicht genug. Genüsslich zog er sie auf seinen Schoß, mit dem Gesicht zu ihm und wischte ihre ganzen Haare auf ihre rechte Schulter, sodass ihr Nacken relativ frei war. Langsam nährte er sich ihr und atmete warm und schwer gegen ihre Haut, was ihr einen Schauer über den Rücken jagte. Jedoch war es kein Unangenehmer. Er war mehr als nur angenehm. Jedoch schien der Kater, der einst ihr bester Freund war, den sie nun über alles liebte, noch nicht fertig zu sein. "Heute hast du mir endlich die Augen geöffnet. Lange habe ich an meinem Verhalten gezweifelt, nur konnte ich es nicht abstreifen. Ich hatte auch keinen Grund dazu, denn du warst so weit weg von mir, um es noch einmal zu überdenken. Doch endlich habe ich ein Ziel: mit dir zu sein.", hauchte er mit einem zärtlichen, süßem Unterton. Erst als er die Distanz überwund und seine Lippen auf ihre Haut trafen, realisierte Eve was er gesagt hatte. Es war so als hätte er sie aus einer Art Trance gerissen.
Die Tränen der Trauer verschwanden und Tränen der Freude nahmen ihren Platz ein. Ein, zwei, drei oder mehrere Freudetränen rollten über ihre immer noch rosigen Wangen, gefolgt von einem glücklichen Lächeln. Seine Berührungen taten ihr gut, sie genoss es und atmete ruhig ein und aus. Jedoch stoppte er, nachdem er noch wenige, weiter Küsse auf ihrer Haut hinterlassen hatte. Er ließ seine Hand, die zuvor an ihrem Hinterkopf war, sinken und fuhr stattdessen mit seinen Händen über ihren Kiefer und streichelte sachte mit dem Daumen über ihre Lippen. "Ich werde dich zu nichts drängen, bitte sag es mir, falls ich etwas tue, was du nicht gut findest.", meinte er schließlich. Seine Hand wanderte an seinen Nacken und er hustete Verlegen. Eve schmolz noch mehr. Er sah einfach nur knuffig aus. "Eventuell war das schon überstürzt, doch es fällt mir sehr schwer, nicht über dich herzufallen.", dass brachte die überglückliche Eve zum Schmunzeln. Er war immer noch er selbst, auch wenn er vorsichtiger mit ihr umging. Das war auch gut so. Nur wegen ihrer Vergangenheit, sollte er sich nicht grundliegend verändern. Es würde Eve reichen, wenn er sich einfach von seinem Leben mit immer wechselnden Kätzinnen verabschiedete.
Eve atmete tief ein und aus. "Ich würde es dir sagen, wenn es mich stören würde, keine Sorge.", sie schmunzelte und zwinkerte ihm kurz zu ehe sie fortfuhr. "Nah, ich hoffe doch, dass du jetzt bloß nicht dein temperament verlierst.", gab sie neckend von sich und grinste. Dann beugte sie sich zu seinem Ohr vor. "Woher willst du wissen wo die Grenzen liegen, wenn du sie nicht austestet?", flüsterte sie langsam und genüsslich und hinterließ einen kleinen Kuss auf seiner Wange, als sie sich wieder zurückzog und ihm in die Augen sah. Provokant und grinsend hob sie eine Augenbraue. Dann fiel ihr wieder ein wie er sie hatte zappeln lassen und setzte ein bockiges Gesicht auf und schlug ihn leicht gegen die Brust. "Du bist übrigens manchmal so ein Vollidiot. Hast mich extra zappeln lassen!", murrte sie und drehte sich beleidigt auf seinem Schoß um, sodass sie mit dem Rücken zu ihm gedreht war. Die Arme verschränkte sie vor ihrer Brust. Jetzt dürfte sich Crowley was einfallen lassen, damit sie ihm "verzieh". Sie war ja nicht wirklich wütend, sondern mehr empört über seine Worte, die er zuerst von sich gegeben hatte. Es würde auf jedenfall nicht schwer sein, sie zu überreden.
Zeig mir wie viel von dem Crowley in den ich mich verliebt habe, noch in dir steckt.

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Sa Nov 03, 2018 4:37 pm


    Crowley | boundaries

    Er liebte es, Eve auf die Folter zu spannen, denn schon bald rutschte sie unruhig hin und her. Als er sie jedoch nach Strich und Faden verarschte, bereute er dies beinahe für einen Augenblick. Ihr Mund öffnete sich nach seiner trockenen Antwort zu einem stummen 'Oh' und ihre Augen weiteten sich ungläubig. Tränen bahnten sich ihren Weg langsam in ihre Augen, weshalb er diese Lüge auch promt auflöste. Crowley merkte, wie sehr sie sich bemühen musste, nicht in Tränen auszubrechen, doch ihre zitternde Unterlippe verriet es ihm. Mit gebrochenem Blicke hatte sie ihn angestarrt als er sie auf seinen Schoss gezerrt hatte. Dort verharrte sie ruhig mit klar sichtbaren Tränen in den Augen. Ich bin echt ein Arschloch. Doch du hast es für einen klitzekleinen Moment verdient, auch wenn es mir das Herz bricht. Schnell hatte er sie über seine wahren Gefühle aufgeklärt, wodurch sich erneut ihre Mimik verändert. Dieses Mal breitete sich Schock und Unglaube in ihren wunderschönen Augen aus und er hätte schwören können, dass ihr Herz für einen Moment aussetzte. Eve konnte gar nichts erwidert, saß einfach nur in seinem Schoss wie in Trance. Es wirkte so, als wären in ihr die Sicherungen durchgebrannt, sodass ein Neustart erforderlich war. Nachdem er mehrmals seine menschlichen Lippen gegen ihren warmen Hals gepresste hatte, erzitterte sie unter ihm. Zögerlich hatte er sich von ihr gelöst, nur um zu sehen, dass sie noch mehr weinte als zuvor. Verdutzt sah er sie an, bemerkte aber erst später, dass sie glücklich lächelte. Selbst nach seinen verzweifelten Rettungsversuchen, bewegte sich Eve kein bisschen, sie erwiderte nicht einmal was. Ihre einzige Reaktion war ein tiefes ein und ausatmen, um ihren Pulsschlag zu verlangsamen. Alleine dafür hätte er sie am liebsten mit dem Gesicht voraus in eine Matratze gerammt. Sie machte ihn absolut verrückt, obwohl sie nicht einmal was getan hatte. Endlich durchbrach sie die Stille zwischen ihnen, die sich für Crowley wie eine halbe Ewigkeit angefühlt hatte. Sie beteuerte, dass sie es ihm sagen würde, wenn sie etwas stören wurde. Wie eine Schlange glitt sie zu seinem Ohr und säuselte: "Woher willst du wissen wo die Grenzen liegen, wenn du sie nicht austestet?"
    Dieser Satz ließ einen wohligen Schauer über seinen Rücken laufen und das Etwas in seiner Hose fröhlich erklingen. Es war echt seltsam ein Mensch zu sein. Zum ersten Mal fühlte er Dinge in Körperregionen, die er noch nie gefühlt hatte. Beispielsweise wie er vorhin gegen die silberne Fläche geschlagen hatte oder wie jetzt, wo die Region unter seinem Bauchnabel aufgeregt kribbelte und nach mehr verlangte. Aufreizend platzierte sie einen warmen Kuss mitten auf seiner Wange und damit war es beinahe um ihn geschehen. Lange Zeit hatte er sich von ihr fern gehalten und sie aus der Ferne beobachtet, doch nun saß sie auf seinem Schoss direkt vor ihm. Er konnte sie fühlen, sie riechen, mit ihr sprechen. Und dazu kommt noch sein neuer Körper, der so ganz anders reagierte als der alte. Ganz im Griff hatte er die Vorgänge in seinem Körper nicht, jedoch ist er mittlerweile schon soweit, dass er seine Hand an ihrem Nacken befestigen zu können, ohne ihr eine runterzuhauen. Mit dunklen Augen hatte sie ihn angestarrt, als sie sich mit einer flüssigen Bewegung von ihm zurück gezogen hatte. Die ganze Situation wirkte mehr wie ein grotesker Tanz zweier Körper die einander versprochen waren. Keiner der beiden wagte es, einen Schritt auf den anderen zu zumachen, denn jeder wich geschickt dem anderen aus, keiner landete einen direkten Treffer. Provokant grinste Eve ihn an und hob seine Augenbraue, nur um dann ein finsteres Gesicht zu ziehen. Schnell wie eine Katze boxte sie ihm gegen seine Brust und nannte ihn einen Vollidioten, da er sie zappeln ließ. Beleidigt wetzte sie auf seinem Schoss herum und drückte dabei auf gewisse Körperteile, was ihm ein wohliges aufstöhnen entlockte. Peinlich berührt schlug er die Hand vor seinen Mund und lachte auf. "Tut mir leid Kleine, ich weiß noch nicht genau wie mein Körper funktioniert." Gierig umarmte er Eve von hinten und stützte sein Kinn vorsichtig auf ihr Schlüsselbein. Langsam begann er sie hin und her zu wiegen und säuselte dann: "Oh du weißt, bei solchen Dingen bin ich sehr skrupellos.". Crowley grinste mit glänzenden Augen ins Leere, machte sich dann aber sofort an ihren entblößten Hals ran.
    teils FSK 16:
     

    Wörter: 1093

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Sa Nov 03, 2018 9:26 pm

ACHTUNG! Anzügliche Szenen enthalten!
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Eve
Once someone told me something.
That everyone will find their happy ending.
It took a long time.
But I think I found mine.

Als Außenstehender war die Situation zwischen ihr und Crowley wahrscheinlich mehr als nur verwirrend, seltsam und komplex. Vielleicht sogar ein wenig vertsörend. Aber das waren nunmal die beiden. Sie waren noch nie einfach oder normal gewesen. Selbst als sie "Freunde", Verbündete waren.
Ihre Beziehung zueinander war einzigartig und nun hatten sie den Punkt erreicht, wo sie sich eggenseitig ihre Liebe gestanden hatten. Hatten dem Anderen die schönsten Worte hören lassen und meinten es ehrlich. Zumindest hoffte es Eve. Selbst wenn nicht. Sie würde es solange genießen wie sie konnte.
Noch einmal in meinem Leben glücklich sein, das ist es, was ich will...

Erneut tat sich eine gewisse Spannung zwischen ihnen auf. Sie waren sich so nah, keiner sagte was. Es machte sie verrückt einfach nur auf seinem Schoß zu sitzen und nichts zutun. Natürlich, sie war in Trance gewesen, hatte es nicht glauben können, dass er sie liebte, aber trotzdem. Es war Folter. Als sie ihm die Frage ins Ohr gesäuselt hatte, schien irgendwas mit Crowley zu passieren, auch wenn Eve nicht wusste was es war. Sie kannte seinen neuen Körper noch weniger als ihren eigenen.
Wie oft hatte Eve um einen solchen Augenblick gebettelt? Oft.
Wie oft hatte sie sich nach ihm gesehnt, mit dem Gedanken, dass er eh nichts für sie fühlte? Oft.
Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit gewesen, dass er sie ebenfalls liebte? Das er in ihr mehr sah als eine Verbündete, Komplizin und Freundin? Gering.
Was fühlte sie nun, wo sie die Wahrheit kannte? Vieles.
Es war mehr als nur ungewohnt, was ihr neuer Körper alles spürte, auch wenn es auf dengleichen Gefühlen aufbaute wie in ihrem Katzenkörper. Ihre Gedankenwelt hatte sich verändert und sie sehnte sich nur noch nach seiner körperlichen Nähe.
Und doch hielten sie Abstand. Keiner traute sich wirklich den ersten Schritt zu machen.
Natürlich hatte Eve nicht bemerkt, dass sie Druck auf seinen Schoß ausgeübt hatte. Demnach war sie etwas schockiert, aber vielleicht auch ein wenig verstört als er ein wohliges Stöhnen von sich gab. Er dagegen schlug sich peinlich berührt die Hand vor den Mund und lachte auf. "Tut mir leid Kleine, ich weiß noch nicht genau wie mein Körper funktioniert." Auch wenn Eve immer noch etwas verwirrt war, musste sie Schmunzeln.
Im nächsten Augenblick umarmte er sie gierig von hinten und zog sie sogar noch etwas näher an sich heran, sodass wirklich kein Blatt mehr zwischen sie passte.
Seinen Kopf stützte er vorsichtig auf ihrem Schlüsselbein ab und wog sie ein wenig hin und her. "Oh du weißt, bei solchen Dingen bin ich sehr skrupellos.", erneut brachte er sie zum Schmunzeln. Denn er hatte Recht. Er konnte ganz schön direkt und skrupellos sein. Das wusste sie nur zu gut. Als sie leicht über ihre Schulter sah und somit auch einen Blick auf Crowleys Augen erhaschen konnte, sah sie wie er ins Leere grinste, ehe er sich wieder an ihrem Hals zu schaffen machte. Mit zarten Zügen leckte er über ihre nackte Haut, kombinierte es mit sanften Küssen. Es war wirklich angenehm, immerhin sabberte er sie nicht voll. Sonst hätte er mit ihrer Faust rechnen können. Er drehte Eve, welche immer noch bockig die Arme vor der Brust verschränkt hatte um neunzig Grad, sodass sie mit der Seite zu ihm saß. Es hatte den Vorteil, dass sie ihn angucken konnte ohne sich den Hals zu verenken. Ihr Genick hätte das sicherlich nicht lange mitgemacht. "Hat man dir nicht als Junges gesagt, du sollst nicht mit dem Feuer spielen?", schnaufte er und sprach mit tiefer Stimme, was Eve nur Grinsen ließ. Seine Augen wurden etwas dunkler, weiteten sich und er wirkte wie ein offenes Buch. Eve glaubte einen Hauch von errregung von ihnen ablesen zu können, was sie keineswegs störte. Meine Damen und Heeren, ich präsentiere ihnen den tollsten Neu-Zweibeiner den es gibt! Crowley! Das erregte, offene Buch!, dachte sie mit einem dramatischen Unterton und schmunzelte. Crowley legte einen Arm auf ihre Schulter, so als würde er befürchten sie würde in Ohnmacht fallen. Keine Sorge Süßer, so schnell geht das nicht.
Die andere Hand legte er auf ihren nackten Oberschenkel. Immerhin war ihre Kleidung durch ihre Sitzposition und der ganzen Bewegung etwas hochgerutscht. Lässig wanderte er über diesen, über ihr Becken, ihre Taille hinauf bis hinauf zu ihrer Oberweite, welche er nur seitlich berührte. Die andere Hand wanderte nun zu ihrem Hinterkopf und zog sie etwas näher zu seinem Gesicht. Es fühlte sich alles einfach nur gut an. "Passt auf, dass du dich nicht verbrennst.", hauchte er gegen ihre Lippen. Dann endlich überwand er die letzte Distanz zwischen ihnen. Es fühlte sich an, als würde ein Feuerwerk in ihr explodieren, als sich ihre Lippen mit Seinen vereinten. Es schien als würden sich ihre Gefühle und ihr Verlangen nur noch mehr verstärken, weshalb sie keinen weiteren Augenblick zögerte und den Kuss erwiderte. Ihre Augen schloss sie dabei.
Es sollte niemals enden.
Jedoch geschah genau das, da sich Crowley wieder von ihr lößte. Demnach öffnete Eve auch wieder ihre bernsteinfarbenen Augen und sah in seine Topasfarbenen. Ein sanftes Lächeln schmückte seine Lippen. Das Verlangen nach mehr blieb, wie immer.
Eve überlegte kurz. "Was machen wir da, was machen wir da...", dabei drehte sie sich nochmal um neunzig Grad, sodass sie wieder komplett zu ihrem Romeo gedreht war und übte nun bewusst immer mal wieder Druck auf seinen Schoß aus. "So wie ich das sehe, sind wir hier noch nicht fertig...", sagte sie mit einem verführerischen Unterton und schlang die Arme um seinen Nacken. Sie legte den Kopf leicht schief. Ihr Blick richtete sich auf Crowleys Lippen, welche sie kurz musterte, ehe sie wieder ins eine Augen sah. Provokant biss sie sich auf die Unterlippe. Kurz nahm sie einen Arm von ihm weg und strich mit diesem über seinen markanten Kiefer, den Hals hinunter, über seinen Oberkörper, hinab zu seinen Bauchmuskeln. Diese fuhr sie quälend langsam, aber zart nach. "Du kennst mich Crowley... Ich wär nicht ich, wenn ich Angst vor Gefahr hätte.", dabei war sie etwas weiter nach vorne gebeugt und hauchte die Worte direkt gegen seine Lippen, während ihre Hand mittlerweile nicht mehr über das enge T-Shirt strich, sondern direkt über seine Haut. Kaum hatte sie den Satz beendet, wanderte ihre Hand noch ein Stück hinunter bis zu dem Hosenbund seiner Jogginhose. Jedoch vollendete sie nicht ihren Weg, indem sie den Bereich "betrat". Eve hob ihren Arm wieder und legte ihn wieder um seinen Nacken. Abwartend was er als nächstes tun und wie er auf ihre Berührungen reagieren würde, sah sie ihm in die Augen.
Worauf wartest du noch?

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   Sa Nov 03, 2018 10:53 pm


    [Color=red]Achtung! Aufreizende Beschreibung, nicht im Spoiler, da Handypost, tut mir leid!

    Crowley | fireworks

    Glücklicherweise verwendete Eve seinen peinlichen Stöhner nicht, um ihn in den Dreck zu drücken, eher fing sie an zu schmunzeln. Auch als er ihr spielerisch drohte, schmunzelte sie nur. Als er ihren Hals attackierte und mit sanften Küssen überzog, dachte sie nie im Traum daran, ihre Arme zu entschränken, lieber blieb sie bockig. Genau das liebte er an ihr. Sie war nicht einfach rumzukriegen und zeigte stets ihren eigenen Willen. Niemals würde sie sich klein kriegen lassen, auch nicht von den ach so mächtigen Wächtern. Nachdem er sie umdrehte, blickte ihm Eve tief in die Augen, als würde sie nach all den Antworten auf ihre Fragen suchen. Erneut kam von ihr nur ein Grinsen, was er diesesmal jedoch nicht so schlimm fand. Als Crowley Eve endlich küsste, fiel ihm beinahe ein Stein vom Herzen. Wer hätte denken können, dass der Aufenthalt in diesem Paarungsdungeon so enden könnte? Würden sie beide jemals wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurück kehren? Wenn ja, wären sie dann Gefährten?
    Nach einer viel zu kurzen Zeit löste er sich wieder von ihr und begegnete erneut ihrem breiten, überlegenen Grinsen. Einen Monet lange hielt sie inne, als würde sie überlegen und tadelte sofort. Geschickt drehte sie sich in seinem Schoss um weitere 90 Grad, sodass sie einander direkt ansahen. Dabei übte sie absichtlich Druck auf den Bereich zwischen seinen Beinen aus, weshalb Crowley die Zähne zusammenbiss und angestrengt Luft ausstieß. Mit verführerischem Unterton schnurrte sie, dass sie nach ihrem Ermessen hier noch nicht fertig waren. Danach schlang sie besitzergreifend ihre Arme um seinen Nacken, wodurch sich seine feinen Härchen bis runter zur Wirbelsäule aufstellten. Eve legte den Kopf leicht schief, blickte auf seine Lippen und ihm dann wieder tief in die Augen. Crowley lehnte sich nach vorne, bereit sie erneut zu küssen, doch sie hatte scheinbar einen ganz anderen Plan. Sie biss sich erregt auf die Unterlippe, was ihn ganz heiß machte. Leider nahm sie ihre Arme wieder von seinem Nacken und strich mit ihren filigranen Fingern über seinen muskelbepackten Oberkörper bis hin zu seiner Gürtellinie. Quälend langsam fuhr sie über jede Wölbung seiner Muskeln und Crowley hielt gespannt die Luft an. Eve säuselte, dass er sie wohl kannte und deshalb wissen sollte, dass sie nicht sie wäre, wenn sie Angst vor der Gefahr hatte. Dabei hatte sie sich etwas weiter nach vorne gelehnt und diese Worte an seine Lippen gehaucht. Als sie diesen Satz zu Ende gesprochen hatte, kroch ihre Hand betont langsam unter sein anliegendes, weißes Shirt und berührte seine nackte Haut. Instinktiv spannte sich sein Körper noch mehr an, wodurch seine Muskeln noch etwas weiter hervortraten. Sie hatte allerdings nicht vor, sich wieder nach oben zu bewegen, sie wanderte ein Stockwerk tiefer. In die Wiege des Glückes, seinem Kern, doch sie hielt kurz vor seinem besten Stück inne und zog den Arm zurück. Verträumt hatte Crowley zuerst seinen Kopf leicht in den Nacken gelegt, aber nicht so weit, dass er sie nicht mehr beobachten konnte. Als sie ihre Hand sich erneut um seinen Nacken schlang, ließ er seinen Kopf wieder zurück in die Ausgangsposition fallen und presste hevor:"Fuck." Woher er diesen Ausdruck kannte, wusste er allerdings nicht. Er wusste nur, dass er die momentanige Situation am treffendsten beschreibt. Durch ihr vorheriges Rumgerutsche wurde der kleine Riese geweckt, doch durch ihre angedeutete Berührung, entfaltete er sich zur Gänze. Mittlerweile konnte man auch eine kleine Wölbung durch seine Jogginghose erkennen, doch er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte. Was bitte ist das? Bekomme ich ein drittes Bein? Wenn sich so ein drittes Bein anfühlt, dann hätte ich gerne auch noch ein viertes. Genüsslich biss er auf seine Unterlippe und beäugte Eve abschätzig. Böses, böses Mädchen. Du willst also mit den großen mitspielen? Das könnte böse enden, Kätzchen. Niemand legt sich mit mir an, auch nicht als Mensch. Innerlich betete er, dass sie mit den Beckenbewegungen gegen seinen Schoss weitermachte. Es fühlte sich einfach zu gut an. Das Neue war spannend und er wollte mehr darüber herausfinden.
    Plötzlich kam ihm eine Idee. Er schubste kurz Eve von sich, stand auf, griff ihr unter die Arme und hob sie hoch. Sie war überraschend leicht, beinahe ein Fliegengewicht. Während der Prozedur rutschte ihr Lumpen etwas nach oben, was nur noch mehr Haut entblöste. Er nahm ihre Arme und legte sie auf seine Schultern, um ihr zu deuten, dass sie sich festhalten sollte. Zum Glück war er in einem starken Körper aufgewacht, weshalb er sie problemlos zum Sofa am anderen Ende der Zelle befördern konnte. Dort angekommen, legte er sie vorsichtig auf die weiche Oberfläche und sprang sofort über sie. Seine Beine platzierte jeweils rechts und links von ihr, sodass er praktisch über ihren Oberschenkel kniete. Verführerisch begann er extra langsam sein weißes Shirt über seinen Kopf zu ziehen und warf es danach achtlos auf den Boden. Dann zwinkerte er Eve wissend zu und säuselte: "Da du die Augen und Hände nicht von mir lassen kannst, dachte ich mir, ich entferne mein Shirt, um dir ein freies Blickfeld zu garantieren." Überheblich lächelnd griff er nach ihrer linkem Hand und zog sie zu seinen Bauchmuskeln, damit sie sie noch einmal berühren konnte. Dabei starrte er sie gebannt an und war gespannt, was sie nun tun würde. Irgendwann ließ er ihre Hand frei, damit sie die Kontrolle darüber hatte. Mal sehen wie weit du gehst, um mich zu provozieren. Wenn du dies wirklich weiter machst, werde ich über dir zusammenbrechen wie eine Welle und dich komplett zu verschlingen. Langsam doch mit stetigem Rythmus begann er seinen Körper wellenförmig nach vorne und zurück zu bewegen, brach dabei aber nie den Blickkontakt ab. Der Druck in seiner Hose stieg und stieg, je weiter er sich gedanklich in das Ganze reinsteigerte. Falls sie ihn dort berühren würde, wenn auch nur unabsichlich, dann würde er wahrscheinlich hinterrücks vom Sofa klappen, sich den Kopf aufschlagen und sterben. Dann nahm sein Leben wenigstens ein glückliches Ende. Hoffentlich blieb seine Hand dort wo er sie haben wollte, nämlich auf seinen Bauchmuskeln, die sie auf seltsame Art und Weise anzogen. Wer weiß, was dieser Tag noch so bringen würde. Eve war unberechenbar. Genau so wie er.

    Wörter: 1025

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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   So Nov 04, 2018 6:14 pm

ACHTUNG! Anzügliche Szenen enthalten! Lesen auf eigene Gefahr!
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Eve
We are playing a game.
What kind of game?
You know which kind.
And you like it.

Hab dich!
Innerlich wurde ihr Grinsen triumphierend breiter, als sie emrkte wie sich Crowleys Kiefer anspannte, während sie sich weitere neunzig Grad drehte. Wahrscheinlich biss er die Zähne aufeinander. Zudem stieß er angestrengt Luft aus und starrte sie an.
Er lehnte sich nach vorne, wollte sie erneut Küssen, aber sie war ihm elegant ausgewichen.
Ehrlich gesagt, wirkte Crowley ein wenig enttäuscht als sie einen Arm wieder von seinem Nacken entfernte um die Konturen seines gut gebauten Körpers nachzufahren. Dennoch hielt er gespannt den Atem an, als sie dies tat. In keinem Augenblick ließ er sie aus den Augen.
Als ihre Hand nicht mehr über das weiße T-Shirt strich, sondern unter diese gewandert war und seine nackte Haut berührte spannte er sich merklich an, was es für Eve nur noch einfacher machte, die Konturen nachzuzeichnen. Immer weiter war ihre Hand nach unten gekrabbelt während er seinen Kopf so in den Nacken legte, dass er sie gerade noch aus den Augenwinkeln sehen konnte. Als ihre hand und ihr Arm wieder seinen Nacken umschlungen richtete er seinen Kopf wieder normal auf und blickte sie auch wieder an. "Fuck.", kam es gepresst aus ihm heraus, was Eve nur noch breiter Grinsen ließ. Zwar merkte Eve, dass ein Bereich von Crowleys Schoß hart wurde, aber sie ignorierte es gekonnt. Immerhin wusste sie nun, dass sie ihr Ziel erreicht hatte. Du bist nicht der Einzige, der hier Spielchen spielen kann.
Er biss sich genüsslich auf die Unterlippe und seine Augen funkelten leicht abschätzig. Eve interessierte es aber nicht im geringsten. Sie blieb tiefenentspannt und grinste. Sie bewegte noch einmal ihr Becken in einer kreisenden Bewegung, ehe Crowley sie leicht von sich runterschubste. Eve war keineswegs beleidigt oder sowas, Sie wusste, dass er irgendeine Idee hatte und diese ohne Gnade umsetzte.
Er platzierte seine Händer unter ihren Armen, hob sie hoch, als wäre es ein leichtes und platzierte diese auf seinen Schultern. Als Zeichen, dass ei sich festhalten solle. Dies tat sie auch und da es natürlich nicht reichte, schlung sie noch ihre Beine um seine Hüfte wobei ihre Kleidung noch ein Stückchen mehr hochrutschte, als durch die Tatsache, das Crowley sie hochgehoben hatte. Er trug sie zum Sofa, welches in der einen Ecke der Zelle stand, legte sie sachte darauf und platzierte seine Beine neben ihren mittlerweilen nackten Oberschenkeln. Seine Arme stützte er neben ihrem Kopf ab. Langsam zog er sich sein T-Shirt aus und warf es ächtlich auf den Boden. Kurz musterte sie die Muskeln, ehe ihr Blick wieder zu Crowley glitt und legte den Kopf schief. "Da du die Augen und Hände nicht von mir lassen kannst, dachte ich mir, ich entferne mein Shirt, um dir ein freies Blickfeld zu garantieren.", säuselte er und entlockte ihr ein Schmunzeln. Lächelnd griff er nach ihrer Hand und führte sie zu seinen Bauchmuskeln. Sein Blick war weiterhin gespannt auf sie gerichtet. nach wenigen Sekunden ließ er ihre Hand frei, doch Eve ließ sie wo sie war. Erst einen quälenden Augenblick später kam diese wieder in Bewegung. Jedoch hielt sie seinem Blick stand.
Dieses Mal war es allerdings anders. Sie wollte ihn noch mehr reizen und quälen. Ihre Hand war ziemlich tief, so tief, dass sie nur wenige Milimeter von Crowleys empfindlichster Stelle entfernt war. Immer wieder glitt sie hoch zu seinen Bauchmuskeln, fuhr diese nach und anschließend wieder runter. "Schonmal etwas besser, Tiger. Aber ich bin noch nicht ganz überzeugt.", kommentierte sie seinen Satz und teilweise die Aktion die nun folgte. Wie er seinen Körper in Wellenform bewegte.
Er war ihr so nah, dass er sie beinahe mit jeder Bewegung seines Körpers berührte. Da sich ihre Gesichter unfassbar nah war, spürte sie seinen Atem auf ihren Lippen und er wahrscheinlich auch ihren. Dann beugte sie sich noch etwas zu ihm vor, legte ihre Lippen auf seine. Jedoch hatte sie nicht vor in dem Kuss zu verharren. Immerhin spielte ihre Hand immer noch das gleiche Spiel. Immer und immer wieder. Nur um die Spannung zu steigen.
Als sie sich wieder von ihm lößte legte sie ihm sanft ihren Zeigefinger auf die Lippen. Anschließend nutzte sie diesen Arm um ihre störenden, langen Haare allesammt nach hinten, über die seitliche Lehne des Sofas zu legen. Sie wollte nicht, dass Crowley ausversehen an ihnen zog. Denn dies würde sicherlich etwas schmerzhaft werden. Dadurch war nun auch ihr Hals so weit wie möglich frei. Außer halt der Bereich der von der Kaputze ihres Kleidungsstückes bedeckt wurde. "Ich warte.", gab sie provokant von sich und grinste breit.
Das Eve nicht so viel tat, lag nicht daran das sie sich scheute oder sowas. Nein. Es war viel plausibler. Zwar war sie nun ein Mensch und tausende Gedanken schwirrten in ihrem Kopf rum, wobei sie bei den meisten gar nicht wusste, woher sie das wusste, aber dennoch war es wie zu der Zeit wo sie noch eine Katze war. Sie war sich nicht sicher was sie genau tun sollte, war innerlich extrem nervös.
Sie hatte ihm vieles erzählt, aber diese kleine Information für sich behalten. Es war ihr in gewisser Hinsicht vielleicht sogar peinlich. Immerhin war Crowley ein Profi. Sie hatte Angst vor seiner Reaktion, wenn sie ihm sagen würde, dass sie nie etwas mit einem Kater hatte. Nicht einmal mit 035 oder 612. Wie sollte sie auch? Crowley hatte sich ja immer eingemischt. Davon mal abgesehen, wollte sie nur einen. Crowley. Da sie numal eine Jungfrau war, hatte sie keinerlei Erfahrung und versuchte dies bestmöglichst zu vertuschen, was ihr auch ziemlich gut gelang. Wenn er sie fragen würde, würde sie antworten. Wenn nicht, dann nicht. Sie traute sich einfach nicht es einfach zu sagen. Sie woltle den schönen Moment einfach nicht zerstören. Sie hoffte einfach, dass Crowley einfach er selbst sein würde. Er wusste immerhin was er tat, sie folgte nur ihren Instinkten.
Immer noch sah sie in seine wunderschönen, topasfarbenen Augen, wartete, was er als nächstes tun würde. In gewisser Weise freute sie sich schond rauf und Crowley schien das auch so zu sehen. Es spannte sie beinahe auf die Folter, warten zu müssen, was er als nächstes tat.
Komm schon. Welcher Zug wird dein nächster sein?

||1.013 Wörter||
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BeitragThema: Re: #Creve - plötzlich menschlich   So Nov 04, 2018 9:52 pm


    Achtung FSK 16

    Crowley | pleasure

    Absolute Tiefenentspannung. Die Last der letzten Monaten war ihm von seinen Schultern gewichen und endlich fühlte er sie frei. Eigentlich war diese Tatsache ironisch, da er in einer Zelle gefangen war, doch er kannte das Leben nicht anders. Das Gefühl der Freiheit hatte jedoch einen ganz anderen Grund und konnte auch nicht durch Beton oder Stahl eingedämmt werden. Eve machte ihn vogelfrei und er fühlte sich, als könnte er alles erreichen.

    Als er sich auf sie gesetzt hatte und seinen Körper auf erotische Weise vor und zurückwiegte, lächelte sie nur. Immer nur dieses Lächeln. Kein Ton entwich ihr. Fragende, neugierige und doch amüsierte Augen musterten ihn immer wieder, als wollten sie rausfinden, was er als nächstes vorhatte. Irgendetwas sagte ihm, dass Eve seine spontane Show gefiel, auch wenn sie dies nur mit einem leichten Lächeln kommentierte. Nachdem er ihre Hand genommen und auf seinem Bauch plaziert hatte, verharrte sie dort, wodurch Crowley kurz dachte, einen Fehler begangen zu haben. Wenig später nahm sie aber ihre gewohnte Bewegung wieder auf und kletterte an ihm nach oben und wieder nach unten, diesemal ohne störendem T-Shirt. Eves Hand bewegte sich vorsichtig und bedacht nach unten und Crowley winselte innerlich, sie solle ihm von seinen Qualen erlösen. Würde er nur stumpf seine eigenen Bedürfnisse befriedigen, so würde sie an der Sache gar keinen Spaß haben. Und nach ihrer Erzählung konnte sie mehr Spaß brauchen, als jede andere Katze die er kannte. Der Schwarzhaarige stoppte nicht mit seinen Bewegungen, hielt kurz aber inne, als sie das Geschehen schließlich doch kommentierte. Herablassend meinte sie, dass dies schon besser sei, jedoch wäre sie noch nicht ganz überzeugt. Entrüstet runzelte Crowley seine Stirn und sah sie fragend an. Ihm war nicht bewusst, dass dieser Moment der Intimität ein Wettbewerb war. Müsse er also gegen ihre früheren Liebhaber bestehen, um von ihr auserkoren zu werden? Falls dies der Fall war, würde er dabei nicht lange mitspielen. Immerhin war er der Crowley und nicht nur eine weitere Person in der Schlange. Er wollte nicht ewig verglichen werden, auch wenn er sowieso gewinnen würde.
    Endlich beugte sich Eve wieder zu ihm und küsste ihn zärtlich. Leider beendete sie diesen abrupt, wodurch er kaum Zeit hatte, diesen zu genießen. Enttäuscht seufzte er und warf ihr einen jämmerlichen, verurteilenden Blick zu. Sie sollte sich schämen! Verführerisch legte sie einen Zeigefinger auf die Lippen und ließ sich wieder zurückfallen. Mit einer flüssigen Bewegung entfernte sie ihr störend langes Haar von ihrem Hals und widmete sich dann wieder an Crowley selbst. Verspielt schnurrte sie, dass sie auf ihn wartete. Natürlich war es mehr als nur ersichtlich, dass sie ihn offensichtlich provozieren wollte, um zu sehen, wie weit er gehen würde. Eve müsste eigentlich wissen, dass bei ihm nur ein Wort genügen würde, um sie gegen das Sofa oder den Tisch zu rammen. Doch lieber lockte sie ihn mit eigener Kraft aus der Reserve, was die Sache nicht gerade einfacher mit ihm machte. Vorhin meinte sie noch, er solle die Grenzen selbst austesten, doch irgendwie war im das nicht so ganz geheuer. Es würde ihn einmal brennend interessieren, was Eve nun eigentlich genau von ihm wollte. Außerdem wäre es interessant zu wissen, was sie tun würde, um ihn in Stimmung zu bekommen. Eventuell würde er das später herausfinden und den Spieß einfach mal umdrehen. Dieser Gedanke befriedigte ihn auf seltsame Art und Weise, weshalb er innerlich grinsen musste.
    Betont langsam beugte er sich nach vorne zu der liegenden Eve. Erneut vereinte er seine Lippen mit ihrem Hals, welchen sie doch so provokant präsentierte. Es war klar, dass sie von ihm forderte, sie an dieser Stelle zu küssen. Sie wusste jedoch nicht, dass er nicht nur bei diesem Akt bleiben würde. Langsam und grinsen überzog er ihren warmen Hals mit kleinen Küsschen. Hin und wieder strich er auch mit seiner warmen, feuchten Zunge über ihre Haut. Nachdem er sie genug abgeküsst hatte, wandtere sein Mund zur Mitte ihres Halses, wo er schon bald ansetzte, um an ihrer Haut zu saugen. Natürlich achtete er darauf, nicht zu grob zu sein und es für sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Während er also einen hübschen Knutschfleck auf ihre unberührte Haut zauberte, wandtere seine Hand erneut zu ihrem Oberschenkel. Dort angekommen, arbeitete sie sich unter ihren grauen Lumpen und kroch von dort aus langsam nach oben. Grinsend löste er sich schlussendlich von ihrem Hals und zielte direkt auf ihre zartrosa Lippen. Nach kurzer Zeit beschloss er den Kuss zu vertiefen, klopfte mit seiner Zunge sanft an ihren Zähnen, um sie zum Öffnen zu bewegen. Als sie dies tat vereinte er seine Zunge mit der ihren und ein Feuerwerk explodierte in seinem Kopf und Körper. Immer weiter und hitziger wurde der Kampf ihrer Zungen und Crowley musste sich zwingen, nicht aufzustöhnen. Währenddessen stand seine Hand natürlich nicht still, sie kroch weiter an Eves Bein hoch, bis sie schließlich auf ein dünnes Stückchen Stoff stieß, welches um ihre Hüfte gewickelt war. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um die seltsame Schnur, welche er vor geraumer Zeit in den Händen hatte. Schon bald wanderte seine Hand weiter nach oben. Geschmeidig glitten seine Handflächen an ihrem Beckenknochen vorbei und tasteten sich sachte an ihrer Seite hinauf. Atemlos unterbrach er den Kuss, um etwas Luft zu schnappen. Die Dinge nahmen allmählich Form an und er wurde innerlich immer unruhiger. Rasch küsste er sich an ihrem Kiefer bis zu ihrem Schlüsselbein entlang. Seine Hand war mittlerweile auf etwas hartes gestoßen. Erneut handelte es sich dabei um Stoff, welcher scheinbar durch etwas Metall verstärkt war. Kurz neigte er seinen Kopf etwas nach unten, um auch zu sehen, an welcher Stelle ihrer Körpers er sich nun befand.
    Spoiler:
     

    Wörter: 1046

    @Schleiernacht


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