Lost Dreams

Was tut man, wenn man als Experiment aus einem Labor flieht? Richtig! Man tut sich als Clan zusammen und kämpft ums Überleben!
 
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Rabenflug

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 Territorium

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Flutenstern
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BeitragThema: Territorium   Fr Jan 26, 2018 10:11 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Territorium des Clans besteht hauptsächlich aus einem Wald.

Folgende Orte existieren hier:
Kräuterwiese - Eine Wiese mitten im Wald, bei der einiges an Kräutern wachsen. Auch ein kleiner Teich ist auf dieser Wiese.
Steinfeld - Ein kleine Ansammlung von Steinen, welche mitten im Wald ihren Platz gefunden hat. Wie die Steine dahin kamen ist unklar, jedoch tümmelt sich hier gerne Beute.
Große Tanne - Diese große Tanne ist das Heim einiger Eichhörnchen.
Fluss - Der Fluss fließt durch das Territorium des Clans. An einigen Stellen ist er so flach, dass man darin stehen kann, an anderen stellen kann er sehr gefährlich und tief sein.
Trainingsplatz - Der Trainingsplatz besteht aus einer kleinen Kuhle, welche mit Sand gefüllt ist. Dies sorgt dafür, dass der Boden für das Training eine gute Härte, beziehungsweise Weiche, besitzt.

Solltet ihr Ideen für weitere Orte haben, so könnt ihr einem Anführer oder Heiler eine PN mit dieser Idee schicken und man wird sich dann darüber besprechen.

Bitte gibt über euren Post neben dem Charakternamen hier auch den Ort des Charakters an.
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Flammensee
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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 2:25 pm

Flamme | Schülerin | Trainingskuhle

Geschockt bemerkte sie, das Rudra recht unsanft mit ihr umging, ehe sie den Baum sah. Kaum war sie ruhiger hörte dieser auf zu brennen, was sie erleichtert zur Kenntnis nahm, ehe sie wieder zu Rudra sah, der sie auffordernd und aufmerksam ansah. Flamme ging nur ungern damit hausieren was für eine Fähigkeit sie hatte. Flammen, beziehungsweise Feuer war gefährlich und wer würde freiwillig mit einer abhängen, die einen verbrennen konnte?
Die Fähigkeit das Feuer zu kontrollieren., miaute sie kleinlaut, Jedoch habe ich es noch nicht unter Kontrolle. Wenn ich aufgeregt bin, vergesse ich oft die Fähigket, oder wenn ich etwas tue was mir Spaß macht. Doch dann bricht sie einfach aus. Zum Glück habe ich bisher nur Gegenstände, oder Pflanzen erwischt...doch das ist dennoch weder eine Entschuldigung, noch etwas positives. Die Flammen brechen einfach aus und ich weiß nicht was ich tun soll, Flamme nach unten und krallte ihre Vorderpfoten in die sandige Erde. Sie konnte es verstehen, wenn Rudra nicht mehr ihr Mntor sein wollte, ärgerte sich aber auch. Warum musste das Feuer ausgerechnet jetzt ausbrechen?

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 2:30 pm

Rudra | Kämpfer | Trainingskuhle

Rudra lauschte seiner Schülerin aufmerksam, dann sah er zu dem nun verkohlten Baum hinüber.
Glaubte sie nun, dass er ihr böse war?
"Du kannst nichts dafür, im Gegenteil, es freut mich, dass dir das Kämpfen Spaß macht", fing er nachdenklich an, unsicher, ob er ihr nun von seiner grausamen Fähigkeit erzählen sollte, was er einfach überging. "Ich kann dir beibringen, wie du deine Fähigkeit unter Kontrolle hältst. Das mache ich schon, seit ich meine habe." Sein eisblauer Blick deutete ihr, lieber nicht nachzufragen, warum er seine Fähigkeit so unter Kontrolle haben musst.
"Wenn du willst, kann ich dir dabei helfen. Jeder muss mal so anfangen." Und dann fügte er noch hinzu: "Außerdem kannst du über deine Fähigkeit froh sein. Es gibt viele Ereignisse in meinem Leben, da hätte ich meine Fähigkeit schon haben wollen, um etwas damit anzurichten. Wir sind besser als die normalen Katzen." Er nickte ihr zu und wartete auf eine Antwort.

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 2:31 pm

Shadow | Schüler | Territorium-> Lager (Große Tanne und Steinfeld)

Nachdem sie die Beute ausgegraben hatten, die bei der großen Tanne vergraben war. Begaben sie sich zum Steinfeld um die dortige Beute auszugraben. 
Er brauchte eine Weile um die Amsel wiederzufinden, aber nach einer Weile fand er sie. Dann wandten sie sich in Richtung des Lagers.
Unterwegs bedankte er sich bei Tala für ihre Geduld mit ihm, da er wisse dass er keine leichte Katze im Umgang war. 
Er nahm sich vor sich im Lager, wenn möglich irgendwohin alleine zu hocken um nachzudenken.

@Rabenflug

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 2:37 pm

Flamme | Schülerin | Trainingskuhle

Er wollte ihr helfen? Zuerst überrascht sah sie auf. Kurz wollte sie nachfragen, warum er seine Fähigkeit so streng unter Kontrolle halten musste, doch sein Blick sagte alles. Es war sicherlich so wie ihre: Wenn sie außer Kontrolle geriet, konnte eine große Tragödie ausbrechen und das war das Letzte was die junge Kätzin haben wollte. Sie hatte genug Tragödien mitgemacht. Begeistert nickte sie. Sie war froh das ihr Mentor ihr helfen wollte ihre Fähigkeit zu kontrollieren. Vorher hatte es niemand gemacht. Eis hatte nur versucht mit seiner Fähigkeit das Feuer zu löschen, wenn es bei ihr ausgebrochen war, doch sonst nichts. Doch ihr Bruder war egal, beschloss sie. Sie hatte ihn zurückgelassen, weil er den Menschen gehorchen wollte. Sie hatte keinen Bruder mehr.
Danke Rudra das du mir helfen willst., strahlte sie stattdessen und sie wusste das ihre Augen funkelten. Sie würde es schaffen die Flammen zu bändigen, denn Rudra hatte recht. Sie waren besser als normale Katzen, da sie etwas konnten was normale Katzen nicht konnten.

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 2:42 pm

Rudra | Kämpfer | Trainingskuhle

Der Kater konnte das Funkeln in ihren Augen sehen, also war sie wohl froh über sein Angebot.
Der dunkelrote Kater setzte sich und leckte sich eine Pfote, dann miaute er: "Du musst es irgendwie schaffen, deine Fähigkeit nie zu vergessen. Behalte sie immer im Hinterkopf. Außerdem musst du es hinbekommen, eine Art Schutz um sie herum zu bauen. Und immer, wenn sie ausbrechen will, sollten Alarmglocken losgehen." Er sah sich um, dann fügte er hinzu: "Das klingt vielleicht kompliziert, aber ich bin mir sicher, dass alle im Lager die gleiche Technik verwenden. Es funktioniert gar nicht anders." Rudra sah ihr tief in die Augen. "Du darfst aber auch nie vergessen, dass das Feuer nun ein Teil von dir ist. Du musst es wertschätzen, dann gehorcht es dir aufs Wort. Erst, wenn du akzeptierst, was du bist, hast du die volle Kontrolle."

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 2:52 pm

Flamme | Schülerin | Trainingskuhle

Akzeptieren was ich bin und das Feuer wertschätzen... murmelte sie. Sie hate es versucht, als sie noch im Labor war. Sie hatte versucht das Feuer wertzuschätzen, doch es hatte sie immer in Schwierigkeiten gebracht. Wenn sie mal nicht aktiv etwas gegen die Menschen getan hatte, wurde se bestraft weil das Feuer irgendwas kaputt gemacht hatte. Mal waren es die Instrumente gewesen, die die Menschen an ihr benutzen wollten, oder die Pelze, die über die Pfoten der Menschen gezogen worden waren. Das Feuer hatte alles mögliche zerstört, weswegen sie bestraft wurde.
Jedoch hatte das Feuer vesucht mich zu schützen, indem es das alles kaputt gemacht hat, fiel hr ein. Immer wenn sie in Gefahr war, war das Feuer ausgebrochen und hatte das zerstört, was die Gefahrenquelle war. Sie hatte irgendwie versucht dmit fertig zu werden und es zu ignorieren. Das war ihr Fehler gewesen, weshalb sie es auch dann vergessen hatte, wenn sie abgelenkt war. Das Feuer ist ein Teil von mir, das ich akzeptieren muss. Genauso wie eine Krallen und Zähne Teile von mir sind. Meinst du das Rudra?. Fragend sah Flamme ihren Mentor an.

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 3:02 pm

Rudra | Kämpfer | Trainingskuhle

Er beobachtete Flammes Reaktion, als sie darüber nachzudenken schien.
"Genau das meine ich", miaute er. "Deine Krallen können auch etwas anrichten, genauso wie das Feuer. Aber wenn du es kontrollierst, hört es nur auf dich."
Er tappte zu einem kleinen Baum, reckte sich nach oben und riss einen dickeren Ast hinunter. Diesen rollte er in die Mitte der Sandfläche und steckte ihn aufrecht in den Boden.
"Versuch ihn bewusst brennen zu lassen. Und dann lass es wieder aufhören."
Rudra war angespannt, auch wenn er wusste das nichts passieren würde, schließlich konnte der Sand den Brand schlucken. Aber er erinnerte sich an die Zeit im Labor zurück, wo er mit dem Feuer gefoltert wurde, immer wenn er sich geweigert hatte, das Gift zu schlucken.
Trotzdem beobachtete er Flamme und den Ast.

Erwähnt: @Flammensee
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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 3:15 pm

Flamme | Schülerin | Trainingskuhle

Sie sah den Ast an. Bewusst brennen und aufhören lassen, dachte sie. Sie soetwas noch nie gemacht. Immer war etwas unabsichtlich abgefackelt. Sie musste die Flammen so steuern als wären es ihre Krallen. Das Feuer war ein Teil von ihr. Natürlich wusste Flamme, das sie ihre Fähigkeit noch lange nicht unter Kontrolle haben würde, selbst wenn sie es schaffte den Ast bewusst brennen und aufhören zu lassen. Dazu brauchte sie eben mehr Training.
Anstatt auf den Ast zu zu rennen und die Krallen hineinzuschlagen, konzentrierte sie sich nur darauf. Ihr entging die Anspannung Rudras nicht, beschloss aber, das sie es ignorieren musste.
Sie stellte sich vor, wie die Flammen klein und schwach an das eine Ende züngelten und immer weiter wuchsen, höher und höher wurden. Während sie sich das vorstellte hatte sie die Augen geschlossen, ohne es zu bemerken. Als sie die Augen wieder aufmachte, sah sie, wie der Asttatsächlich brannte.

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 4:11 pm

#004 Echo | männlich
Heiler

Als der Kater aus dem Lager schlüpfte und den Weg Richtung Kräuterwiese einschlug, bemerkte er erst noch die Gerüche von vier weiteren Katzen, deren Weg sich jedoch von seinen Trennte. So aus dem stehen konnte er gut die Gerüche von den zwei Schülern erkennen und von jeweils einem Mentor. Sie wie es aussah, waren sie ebenfalls gleich mit ihren Schülern losgezogen und sie in ihrer jeweiligen Stärke zu unterrichten und sie auf ihre Entscheidung bereit zu machen. Die Entscheidung, ob sie den Weg als Jäger oder als Kämpfer gehen wollten. Er selber musste nie diese Entscheidung fällen, da er für beiden nicht wirklich geeignet war. Er konnte sich zwar doch recht gut Verteidigen und zur Not auch Jagen, aber seine Stärke lag schon immer in seinem Kopf. Durch sein umfassendes Gedächtnis wurde Echo schnell klar, dass er weder Jäger noch Kämpfer werden wollte, sondern Heiler und der alte Kater, bei welchem er die Jahre nach seiner Flucht gelebt hatte, unterstützte ihn bei dieser Entscheidung und brachte ihm innerhalb weniger Monde alles bei, was er wissen musste.

Nun war er hier. Als Heiler im Clan und auch wenn er viel gelernt hatte, so lernte jede Katze immer wieder etwas Neues. Es gab keine Katze, die alles wusste, auch wenn es durchaus Katzen gab, die gerne mal den Anschein erweckten, als würden sie alles wissen. Nicht mal er wusste alles und das trotz seiner Gabe, die ihm erlaubte viel mehr zu sehen als sich einige vielleicht denken könnten. Trotzdem sah Echo seine Fähigkeit eher als einen Fluch an, als ein Geschenk. Die Nebenwirkungen waren einfach nicht die besten und konnten einen sehr quälen, wenn es nicht die Bilder schon alleine taten.

Nach einem gemütlichen Marsch durch den Wald kam der Kater auf der Kräuterlichtung an. Er persönlich mochte diesen Ort sehr. Er hatte alles mögliche, damit die Kräuter wachsen und sprießen konnte und als Katze hatte man hier seine Ruhe. Zwischen den Kronen der Bäume hatte ich ein Loch gebildet, wodurch die Sonne auf die Lichtung schien und ein kleiner Teich lag direkt in Blickweite. Ebenso gab es hier in der Nähe einen Eichenbaum, von dem sie Transportblätter nehmen konnten. Im Großen und Ganzen eigentlich der perfekte Ort für Kräuter und für Katzen, die ihre Ruhe brauchten und doch würde es Echo missfallen, wenn sich hier andere Katzen aufhalten würden. Sie könnten unwissend Kräuter zertreten oder welche zerstören, indem sie hier jagen. Zwar hielt sich hier durch den enormen Kräutergeruch kaum Beute auf, jedoch kann es schon sein, dass im Laufe des Gefechts die Beutetiere samt Jäger hier her verirren.

Nun jedoch lag die Lichtung in all ihrer Schönheit verlassen vor ihnen und mit einem freudigen schnurren tapste der Kater über das weiche Moos zum Rand der Kräuterlichtung und blieb vor dem, mit Sonnenstrahlen, beschienenen Gras stehen. Der Wind fegte leicht durch die Blätter und das rascheln, sowie das leise Vogelgezwitscher konnte jede Katze beruhigen, selbst ihn. Oft kommt er deshalb her, wenn ihm seine Visionen aus der Ruhe gebracht hatten. Die Kräuterlichtung war ein sehr sicherer Ort, der gut vom Lager aus zu erreichen war und dementsprechend auch weit genug vom Labor entfernt lag.

"OK Rose. Ich hole kurz zwei Eichenblätter. Auf denen können wir die Kräuter und Mohnsamen am besten Transportieren. Du kannst schon mal nach Ringelblumen oder den Mohnsamen sehen. Denk bitte daran so weit unten wie möglich die Stängel abzubeißen.", gab Echo seiner Schülerin als Auftrag und drehte sich ohne diese zu beachten um und lief ein paar Schwanzlängen zurück zu einem der Eichenbäume, von denen er durch geschickte Klettern mehrere Blätter herunterholte und zurück zu seiner Schülerin trottete.
~601

Angesprochen: Rose [@Jethro]
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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 5:08 pm

Rudra | Kämpfer | Trainingskuhle

Der Kater beobachtete interessiert, wie Flamme konzentriert die Augen schloss und der Ast langsam anfing zu kokeln. Als seine Schülerin wieder aufblickte, stand der Stock bereits in Flammen.
"Gut gemacht", schnurrte Rudra beeindruckt, ließ die Flammen aber nicht aus den Augen.
"Und jetzt versuch es wieder zu löschen. Schau dir die freigelassene Kraft in dir an und zeig ihr, dass du das Sagen hast. Bring das Feuer zum Schweigen."
Um das Gesagt zu verdeutlichen, miaute er: "Stell dir vor, du hast ein Stück Beute mit den Krallen gefangen. Jetzt stehst du darüber, willst weiter machen und das Tier zerfetzen. Genau das darfst du nicht zulassen. Zieh dich zurück, damit noch etwas von deiner Beute übrig bleibt."

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BeitragThema: Re: Territorium   So Jan 28, 2018 6:12 pm

Flamme | Schülerin | Trainingskuhle

Sie stand vor dem brennenden Ast. Die Kraft die sie fühlte drohten Überhand zu nehmen doch sie durfte dies nicht zulassen. Die Rudra sagte wollten die Flammen den Ast zerstören, es ganz verbrennen. Doch genau das durften die Flammen nicht machen. In Gedanken befahl sie die Flammen wieder kleiner und schwächer zu werden, doch sie taten das Gegenteil, sie wurden stärker. Sie musste sich beruhigen. Wieder schloss sie die Augen. Sie stellte sich genau das Szenario vor das Rudra gesagt hatte. Sie hatte eine Maus gefangen und hielt sie fest. Während ihr Instinkt wollte das sie es zerfetzte wollte ihr Wille das nicht. Es war schwer aber sie konnte ihre Krallen einziehen und zurück treten. Plötzlich waren da Flammen und drohten das Stück Beute zu verbrennen. Sie befahl ihnen kleiner zu werden bis sie diese nicht mehr sah. Als sie die Augen wieder öffnete waren die Flammen verschwunden. Der ast war zwar recht verkohlt aber...sie hatte es geschafft!

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BeitragThema: Re: Territorium   Mo Jan 29, 2018 4:54 pm

Rudra | Kämpfer | Trainingskuhle -> Lager

Zufrieden beobachtete der Kater, wie seine Schülerin die züngelnden Flammen zum Schweigen brachte. "Gut gemacht", miaute er und trottete zu dem Ast, denn er vorsichtig packte und in die Büsche warf.
"Mach das öfter und irgendwann wirst du noch andere Möglichkeiten finden, deine Fähigkeit einzusetzen. Ich übe täglich." Er bedeute der Kätzin, ihm zu folgen. "Für heute war es das. Wir gehen jetzt zurück ins Lager, dann kannst du bald mit deinem anderen Mentor üben."
Während sie zusammen durch den Wald liefen, dachte Rudra über die alte Zeit nach, in der er nicht mit seiner Fähigkeit umgehen konnte und wollte. Er hatte sich immer geweigert, seine Fähigkeit einzusetzen, wenn es ihm befohlen wurde, denn meistens sollte er irgendwelche anderen Katzen im Labor krank machen. Nachdenklich richtete er den Blick nach vorne, während er sich härter durch das Gebüsch schlug, als gedacht. Die Erinnerung an das Labor und den ständigen Zwang, andere Experimente zu töten, machte ihn rasend, doch er wollte das vor seiner Schülerin nicht zeigen, also biss er die Zähne zusammen und stapfte durch den Wald zurück ins Lager.

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BeitragThema: Re: Territorium   Mo Jan 29, 2018 5:03 pm

Flamme | Schülerin | Trainingskuhle -> Lager

Danke Rudra, meite sie, ehe sie ihn folgte. Sie hatte viel gelernt, viel über ihre Fähigkeit, aber auch viel übe das Kämpfen. Sie war gespannt auf ihre andere Mentorin, die sie in das Jagen einweihen würde. Eines Tages würde sie sich entscheiden müssen, welchen Weg sie einschlagen würde. Flamme wuste von der kurzen Zeit, wo sie sich alleine durch den Wald geschlagen hatte, nachdem sie aus dem Labor abgehauen war, das sie recht gut darin war. Jedoch hatte si feststellen können, das sie mit wenigen Tricks ebenso gut kämpfen konnte. Kurz sah sie nach vorne, wo Rudra ging. Sie bemerkte eine Anspannung an ihn, den sie nicht verstand. Doch sie schwieg, sehr untypisch für sie, doch sie respektierte Rudra. Bei anderen Katzen hätte sie schon längst etwas gesagt, doch nicht bei ihm. Was er wohl für eine Fähigkeit hat?, fragte sie sich dennoch. Ihre Neugier war eben doch schwer zu zügeln, doch sie traute sich nicht diese Frage lat zu stellen.
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BeitragThema: Re: Territorium   Di Jan 30, 2018 5:40 pm





Loki
Experiment 404 | ♂ | Junges




Rennen.
Das einzige was der kleine Kater noch konnte war rennen.
Er wusste nicht, für wie lange oder was für eine Strecke er schon zurückgelegt hatte, wie die Langschaft aussah oder wo er sich befand.
Es interessierte Loki nicht, ob es hier feindliches Gebiet war, ob wilde Tiere aus dem Gebüsch springen konnten oder ob ein Menschling aus dem nichts auftauchte, jeder Ort war ihm Recht.
Alles war besser als das Labor, als die Katzen in dem Gestalt gewordenen Alptraum...-!
Mit schnell schlagendem Herzen, Schmerz in Pfote, Beinen, Brust und Kopf ließ Loki's Körper ihn bald im Stich.
Ein paar weitere Meter, ehe er stehen blieb und zusammenbrach, Schmerz unerträglich werden.
Kleine, schwarze Formen tanzten vor dem inneren Augen des Jungen, heftiges schnaufen und keuchen verrieten seine Position für jeden.

Eine leichte Beute...
Oh bitte, bitte lass mich nur einmal im Leben Glück haben...- Was, wenn die Krieger etwas gemerkt haben-?
Werden sie mich suchen? Würden die Menschlinge sie mich jagen lassen..?
Normalerweise dürfen selbst sie nicht aus dem Labor-... aber was, wenn sich das ändert? Was wenn...-
Seine eigenen Gedanken überschlugen sich, verwirrten den 4 Monde alten Kater nur noch mehr und trugen nicht gerade zur Besserung seiner Kopf- und Gliederschmerzen bei.
Minuten vergingen, ehe sich die schwarzen Flanken in einem mehr gleichmässigen Rhytmus hoben und senkten.
Langsam erholte sich Loki von der stressigen Situation und erhob sich, nur um erneut auf den Boden zu sinken.
Zu groß war sein Energieverbrauch gewesen, zu sehr schmerzte sein Körper.
"Soviel zu Glück..."
Das Junge schloss die Augen und streckte die Pfoten von sich.

Ab hier kann es nur schlecht ausgehen...
Erwähnt:
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Zuletzt von Krallenfrost am Di Jan 30, 2018 6:48 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Territorium   Di Jan 30, 2018 6:31 pm

Shadow | Schüler | Territorium 
Shadow war langweilig, da er nichts zu tun hatte und nicht einmal Unterricht hatte im Moment. Also beschloss er im Wald spazieren zu gehen. 
Er lief relativ lange ziellos umher, als er auf einmal verschiedene Laute hörte, eine Art plumpsen. Shadow näherte sich langsam der Quelle. Was er sah überraschte ihn: ein vielleicht 3-5 Monde altes Junges, auf jeden Fall kein Schüler, lag auf dem Waldboden und schien zu schlafen.
Er tippte es an und wartete auf seine Reaktion. Sein Misstrauen war aber jetzt schon geweckt.

@Krallenfrost

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BeitragThema: Re: Territorium   Di Jan 30, 2018 6:48 pm





Loki
Experiment 404 | ♂ | Junges






Aus seiner Ruhe hochschreckend sträubten sich jegliche Haare auf Lokis Körper.
Wer war die neue Katze? Freund oder Feind?
Hatten die Laborkrieger ihn nun doch...-!
Er pauste, schaute sich Shadow nun an und nahm einen tiefen Atemzug. Der Kater roch nicht nach Labor, kein Stück.
Auch sah er gepflegt und gesund aus, roch frisch nach Wald und Laub... Loki verlor sich einen MOment in seinen Gedanken, ehe
sich das Junge erneut fing.
"Wer bist du-!
Nach hinten zurückschreckend gruben sich die Krallen in den weichen Untergrund, die giftgrünen Augen Shadow nicht aus dem Blick lassend.
Oh nein, ihn würde er nicht bekommen, sollte sein Gegenüber doch etwas böses wollen
"Du riechst... wie Wald. WOher kommst du?"

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BeitragThema: Re: Territorium   Di Jan 30, 2018 7:07 pm

Shadow | Schüler | Territorium 

Er war überrascht über die offensichtliche Feindseligkeit des Jungen. Er wirkte ängstlich, aber man merkte es dem Jungen nicht wirklich an. Insgesamt wirkte er eher verschlossen. 
Er sagte dass er Shadow heisse und er aus dem Clan käme. Nach einer Weile Wiederholte er die gleichen Fragen an das Junge. 
"Wenn du willst kannst du mich zum Clan zurückbegleiten." 


@Krallenfrost

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BeitragThema: Re: Territorium   Di Jan 30, 2018 9:14 pm

Loki || Junges || ♂

Ein Clan? Voller Katzen? Von was redete diese Katze?
Unsicher legte er sein Nacknefell an, immer noch auf der Hut. Bis jetzt hatte der -offensichtlich- ältere ihm noch nicht wehgetan oder anstalten gemacht, Loki zu töten oder zu foltern.
Zögerlich nickte er, bei einem Haufen von anderen Katzen war er definitiv sicherer als alleine.
"Ist es dein Clan? Wie groß ist er und...- Shadow, nicht wahr? Ich heiße..."
Er stockte.
Soll ich mich nun mit Experiment 404 vorstellen oder...-.
Sich dagegen entschließend legte er den Kopf schief.
"Meine Mutter... sie nannte mich Loki."

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BeitragThema: Re: Territorium   Di Jan 30, 2018 9:43 pm

Shadow | Schüler | Territorium 

Shadow bejahte die Frage Lokis über die Existenz des Clans und erklärte ihm kurz die wichtigsten Informationen über den Clan. 
Das Junge schien etwas beruhigter. Er beschloss mit Loki in Richtung Clan aufzubrechen. 
Unterwegs klärte er den Jungen über ein paar weitere Wichtige Belange des Clans auf. Aber was passiert dann jetzt eigentlich dann mit ihm wenn er ankommt, wo geht er hin? Und was erzähle ich den anderen? Das wird interessant...


@Krallenfrost

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BeitragThema: Re: Territorium   Di Jan 30, 2018 11:16 pm

Castiel | Angel of the Lord | Fluss



Castiel war schon einige Tage herumgestreift, es schien ihm wie eine Ewigkeit her zu sein, dass er das letzte Mal jemandem begegnet war. Seit diesem eigenartigen Ort, wo er mit diesen anderen Tieren eingesperrt war, fehlte es ihm an Unterhaltung. Nicht, dass es etwas war, was er brauchte, lediglich ein wenig Gesellschaft würde ihn freuen. Der schwarze Kater trabte in lockerer Geschwindigkeit über das Land und war sich sicher, in der ferne Katzen zu wittern. Es waren keine anderen Wesen wie er, sondern nur normale Katzen, aber das war ihm nicht fremd. Jemand anderen wie ihn selbst hatte Castiel bis jetzt noch nicht getroffen. Aber das war okay. Er wusste, dass er etwas besonderes war. Nicht, um arrogant zu erscheinen, aber seine Schaffung hatte ihn eben dazu gemacht. Leider ließ ihn diese Tatsache so manches vergessen. Zum Beispiel, dass er seit zwei Tagen nicht mehr richtig gegessen hatte. Das Grummeln in seinem Bauch hatte er irgendwie bis jetzt ignorieren können, aber langsam ging auch das nicht mehr. Außerdem fühlte sich Castiels Maul trocken an. Mit skeptischem Gesichtsausdruck näherte der junge Kater sich etwas, was nach einem Fluss aussah. Und tatsächlich, er war nicht unbedingt sehr tief, aber Wasser war immer gut. Sein Körper verlangte danach, auch wenn sich alles in dem Streuner dagegen sträubte. Es wirkte so animalisch. Diese puren Instinkte waren nicht wirklich etwas, worauf er sich verlassen wollte. Aber er konnte es nicht ändern und so tappte er bis an den Uferrand, bis das Wasser über seine Pfoten schwappte. Es war kühl und klar und mit elegant gebogenem Hals schwebte seine schwarze Schnauze über dem Nass. Die raue Zunge hebelte nun das Wasser in seinen Mund und revitalisierte den mittlerweile ein wenig geschwächten Körper. Castiel schloss genüsslich die Augen, als die Flüssigkeit seine Kehle hinabrannte und die Schleimhäute, die schon verzweifelt danach geschrien hatten, befeuchtete. Nach einigen Minuten war der Kater schließlich zufrieden und lehnte sich zurück. Den Schwanz über die Pfoten gelegt, betrachtete er sein Spiegelbild für einige Momente. Er wusste, dies hier war nicht seine wahre Form, doch die Hülle die er gewählt hatte, gefiehl ihm. Wenn er sich doch nur ein wenig besser darum kümmern würde. Naja. Irgendwann wird es sowieso Routine, versicherte er sich selbst und erhob sich anschließend wieder. Er war noch immer auf der Suche nach anderen. Und da er manchmal vergaß, dass nicht jeder ihm Gutes wollte, öffnete er das Maul und stieß ein lautes Miauen aus. "Wenn hier jemand ist, dann sollte er sich jetzt zeigen, ich bin keine Bedrohung!", schloss er dem an und wartete. Seine Geduld erlaubte es ihm, einige Zeit stillzustehen ohne sich zu langweilen. Die Welt in seinem Kopf und all die Gedanken die darin herumschwirrten, reichten aus, um ihn lange genug zu beschäftigen.

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BeitragThema: Re: Territorium   Mi Jan 31, 2018 1:45 pm

#002 Howl | männlich
Kämpfer

Mit langsamen und gewählten Schritten schlich der Kater schon fast durch das Unterholz des Waldes und schlug den Weg zum Fluss ein. Zwar war es inzwischen kein Geheimnis mehr, dass Howl das Wasser wirklich Abgrund tief hasste, jedoch musste er nicht gleich in den Fluss springen und um etwas zu trinken, reichte es alle male nur kurz seinen Kopf über das kühle Nass zu strecken. Näher würde er seinem flüssigen Albtraum eh nicht kommen. Regen alleine reichte sehr oft schon aus, um ihm den Tag zu zerstören und ihn komplett nutzlos machte. Nicht nur seine Fähigkeiten litten unter dem Wasser, sondern auch seine Kraft. Jedes Mal hatte der dunkelrote Kater das Gefühl, wenn er mit Wasser in Berührung kommt, dass dies ihm seine gesamte Fähigkeit und körperliche Kraft aufsog.

Deshalb war Howl auch so froh, dass heute sie Sonne hoch oben über ihren Köpfen schien und nicht von dunklen Wolken bedeckt wurde, welches dann wiederum Regen geben konnte. Im Labor selber hatte der Kater überhaupt kein Problem mit dem Wetter gehabt. Einzig und alleine diese haarlosen Zweigänger hatten ihn des Öfteren mal mit Wasser übergossen und jedes Mal hatte es dem Kater die Kraft geraubt. In der Freiheit wurde dem Kater dann jedoch erst so richtig klar, was Wasser für ihn bedeutete.

Das leise Plätschern des Flusses konnte ihm schon Meilen, bevor er das Wasser überhaupt sah, einen kalten Schauern den Rücken runter laufen lassen. Genauso wie dieses eine mal, jedoch war da noch etwas anderes. Ein Geruch den Howl nicht aus dem Clan kannte und dem er auch im Labor nicht begegnet war, dem war er sich ganz sicher. Ein Fremdling musste also hier im Territorium sich befinden und bei der stärke des Geruchs, kurz vor ihm stehen.

Wie aus Reflex zog der Kater seine Krallen aus und duckte sich leicht, um nicht so schnell im Gebüsch erkannt zu werden und schlich dann näher an den Fluss heran, bis er freie Sicht auf einen ihm wirklich fremden Kater hatte. Kurz musterte Howl die Katze, welche am Fluss stand und entspannte leicht seine Muskeln. Aus Erfahrung mit anderen Katzen, wusste er, dass er dieser Katze bestimmt überlegen war. Der Kater am Fluss wirkte eher drahtig mit weniger Muskeln und so groß wie Howl war er alle male nicht. Seine Fähigkeit konnte der Kater vermutlich zwar eher weniger beim Kämpfen einsetzten, da der Fluss und das Wasser zu nah waren, aber er hatte noch seine rein körperliche Kraft, die man durchaus nicht unterschätzen sollte. Unterschätzt wurde Howl wegen seiner Größe und seinen deutlich sichtbaren Muskeln eher weniger, aber es gab durchaus Katzen, die sich mit ihm angelegt haben. Vor allem im Labor, wo er sich nicht unbedingt alles gefallen hat.

Als der fremde Kater plötzlich laut einen Satz sagte, zuckte der dunkelrote Kater nur kurz mit dem Schweif. Ob er ihn gesehen hatte? Zwar gehörte Howl wegen seiner Fellfarbe nicht unbedingt zu den Meistern des Tarnens, aber trotz alledem konnte der Fremde ihn nicht bemerkt haben. Zumindest am Geruch nicht. Der Wind stand günstig für Howl und kaum eine Katze konnte gegen den Wind reichen. Ganz sicher war sich der Kater dabei jedoch nicht. In den letzten Monden hatte er vieles gesehen, was Katzen eigentlich nicht konnten und doch konnten jene Katzen es. Er selber gehörte auch dazu. Eine Katze die Feuer fing und kontrollierte hatte er vorher wahrlich noch nicht gesehen und hätte man im davon erzählt, hätte Howl ganz sicher mit dem Kopf geschüttelt und diesen dann für verrückt erklärt.

Trotz alledem, setzte sich Howl in Bewegung und trat langsam aus dem Gebüsch hervor. Seine dunkelgrünen Augen waren starr auf den Fremden vor ihm gerichtet und die goldenen Sprenkel leuchteten gefährlich auf. Auch wenn der Fremde ihm nicht wirklich feindselig vorkam, so musste das noch lange nicht heißen, dass dieser nicht gefährlich war. Seit er aus dem Labor entkommen war, war Howl immer sehr vorsichtig mit anderen Katzen gewesen und so auch jetzt.
"Was willst du hier?", knurrte der dunkelrote Kater und fixierte den Fremdling vor sich, während Howl immer noch langsam auf ihn zuschritt, jedoch wohlbedacht nicht in die Nähe des Wassers zu kommen.
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BeitragThema: Re: Territorium   Mi Jan 31, 2018 2:20 pm

Castiel | Angel of the Lord | Fluss

Castiel war durchaus entspannt, als er hier so stand, locker und es käme ihm nicht einmal in den Sinn, dass er möglicherweise feindselige Katzen oder andere Wesen auf sich aufmerksam gemacht hatte. Und selbst wenn, könnte er sich gut genug selbst verteidigen. Er hatte einen Ruf zu verteidigen und schließlich war Castiel Castiel. Er konnte per Berührung über das Schicksal eines anderen entscheiden. So ungern er es auch tat, manchmal musste man eben für das große Ganze bestimmte Dinge opfern.
Allerdings wurde die Stille des Flusses und umliegenden Gebietes durch ein Rascheln der Büsche ganz in der Nähe gestört. Neugierig legte der schwarze Kater den Kopf ein wenig schief und sah in diese Richtung. Heraus kam eine große, durchaus muskulöse Gestalt, deren Anblick ihn vielleicht kurzzeitig beunruhigte, aber nicht einschüchterte. Und zeigen tat er es erst recht nicht.
Der rote Kater vor ihm wirkte eindeutig feindlich gesinnt. Zumindest war das, was sich aus seiner Körpersprache herauslesen ließ. Allerdings war sich Castiel nicht ganz sicher. Katzen waren eigenartig und besonders mit Emotionen hatte er immernoch ein gewisses Problem. Am besten wäre es vermutlich, einfach freundlich zu bleiben, und dem anderen keinen Grund zu geben, ihn anzugreifen. Er wollte nur ungern, dass Leichen seinen Weg zur Reinheit pflasterten. Den verengten grünen Augen des Katers brachte Castiel nur einen leicht desinteressierten Blick seiner selbst blauen entgegen.
"Ich suche nach anderen Katzen. Gesellschaft, du weißt?", entgegnete er mit seiner überraschend tiefen Stimme für den drahtigen Kater.
Castiel war mit seiner Musterung für den anderen noch lange nicht fertig. Das wohl außergewöhnlichste an seinem Gegenüber waren blaue Ringe an den Hinterläufen. So weit der junge Schwarze wusste, waren das eher unübliche Fellzeichnungen für Katzen. Vielleicht irrte er sich dabei aber auch, jedoch meinte er, noch nie jemanden mit dieser Farbe im Muster getroffen zu haben.
"Ist das blau normal?", fragte er schließlich unverblümt, ohne daran zu denken, dass das vielleicht ein wenig aus dem Blauen kam. Leise kicherte er über seinen neuerlernten Humor und ließ die schwarzen Vorderpfoten zucken.
Dass er damit den ohnehin schon angespannten roten Kater möglicherweise provozieren oder nervös machen könnte, kam ihm gar nicht erst in den Sinn. Oder, dass er es vollkommen verschiwtzt hatte, besonders eingehend auf dessen Frage zu antworten. Er redete einfach munter weiter. Er war niemandem Antworten schuldig und er dachte auch gar nicht erst daran, dass irgendjemand überhaupt Antworten von ihm wollen würde. "Bist du alleine hier?", sprach er schließlich und mit wackelnden Schnurrhaaren fügte er hinzu, "Also, natürlich bist du hier alleine. Aber allgemein. Dort, wo du... hausierst."

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BeitragThema: Re: Territorium   Mi Jan 31, 2018 5:10 pm

#003 Howl | männlich
Kämpfer

Nachdem Howl bemerkt hatte, dass die fremde Katze ihm gegenüber nicht unbedingt feindselig reagierte, zog dieser die Krallen wieder ein und entspannte seine Muskeln leicht. Der Kater vor ihm, hatte wohl bemerkt, dass er gegen ihn keine Chance hätte und würde daher eher mit einem freundlichen Ton versuchen sich zu erklären, so hoffte Howl zumindest. Dies tat er auch kurz nach seinem erscheinen und erklärte dem Kämpfer des Clans, dass er auf der Suche nach anderen Katzen sein. Gesellschaft halt. Kurz erinnerte sich der dunkelrote Kater daran, wie er sich dem Clan angeschlossen hatte. Er war auch auf der Suche nach Gesellschaft und Leben gewesen, auch wenn ihm derzeit lieber die Einsamkeit war. Trotzdem hatte Howl das Gefühl entwickelt, dass der Clan schon so etwas wie eine Familie sein konnte, schließlich lebten viele Katzen in jenem und den meisten war das gleiche Schicksal ereilt.

Seine doch recht entspannte Haltung änderte sich jedoch schlag artig, als der Fremde erneut zu sprechen begann und auf seine Ringe an seinem rechten Hinterbein zu sprechen kam. Diese hatten sich zusammen mit seinen Fähigkeiten entwickelt und daher verband auch Howl ein wenig Schmerz mit diesen drei Ringen. Diese erinnerten ihn Tag für Tag wie alles mögliche an das Labor zurück. Die Gefühle, welche er zu dieser Zeit gespürt hatte. Die Trauer und die Wut. Diese unermessliche Wut auf die haarlosen Zweigänger und die tiefe Trauer, die er verspürte, nachdem seine kleine Schwester neben ihm gestorben war. Es war falsch von dem Kater gewesen, ihn darauf anzusprechen. Natürlich waren diese blauen Ringe nicht normal, das wusste jedes kleines Junges.

Wie schon vorher spannten sich seine Muskeln erneut an und die Krallen wurden erneut ausgefahren und ein gefährliches Knurren stieg in seiner Kehle hoch. Noch einmal so ein unverblümte Frage vom dem Fremdling und Howl würde ihn vermutlich anspringen und ihm ein Ohr abbeißen, nur um dann ihn zu fragen, ob das fehlende Ohr normal sei, jedoch hielt er sich noch soweit zurück, wie es nur ging.
Leicht knirschte es, als der dunkelrote Kater die Zähne zusammen presste und diese leicht bewegte, um sich selber zu beruhigen. Sein Geduldsfaden war recht lang für seine Art, jedoch dafür sehr dünn und auch nicht ewig zu strapazierend. Jedoch riss, seine Geduld auch des Öfteren durch seine Fähigkeiten schneller als gewollt und es kostete Howl gerade in diesem Moment eine menge Anstrengung, um nicht in Flammen aufzugehen oder überhaupt eine Flamme zu erzeugen. Einen Brand wollte er bestmöglich vermeiden und das Problem lag einfach darin, dass der dunkelrote Kater die Flammen nicht direkt wieder ersticken lassen konnte. Zwar konnte er sehr wohl die Flammen löschen, jedoch nicht in einem aufgebrachten Zustand.
"Pass auf was du da sagst.", zischte er deshalb nur.

Unter anderem ärgerte es Howl ebenfalls, dass der Fremde vor ihm nicht einmal bemerkt haben muss, in was für eine Situation er sich gerade hineinmanövriert hatte. Er redete einfach munter weiter und war sich nach Howls Meinung auch keiner Gefahr wirklich bewusst. Diese Katze war wirklich dumm.
Ebenso gefiel es ihm nicht, dass der Fremdling nun auch noch indirekt nach dem Clan fragte. Natürlich konnte er kaum wissen, dass hier eine Ansammlung von Katzen war, jedoch fragte der schwarze Kater ganz klar nach seiner eigenen Gesellschaft. Natürlich war es kaum zu überriechen, dass an dem Pelz des dunkelroten Katers, die Gerüche mehrerer Katzen hing und doch fragte der Fremde ihn das. Wie Howl schon dachte, wirklich dumm.

Gerne hätte er es dem Fremden aufgebunden, jedoch sagte eine Stimme in Howl, dass er es besser nicht machen sollte. Auch wenn er dem Anschein nichts über die außergewöhnlichen Färbungen in einem Fell wusste, so konnte der Kater durchaus aus dem Labor stammen und als ein Spion zu ihnen geschickt worden sein. Zumindest konnte sich Howl so erklären, dass der Fremde ihm nicht wirklich für eine Gefahr ansah. Entweder war er dumm oder er hatte selber Fähigkeiten und war deshalb sehr von sich überzeugt. Die meisten Katzen, welche aus dem Labor flohen, waren danach sehr erschöpft und nicht unbedingt so gut gelaunt wie der Kater vor ihm, was auch dafür sprach, dass er vermutlich herausgeschickt wurde, um zu spionieren. Howl konnte sich da nicht ganz sicher sein.

"Woher kommst du?", knurrte er mit einer Gegenfrage als Antwort. Ihm war der Kater wahrlich nicht geheuer und wen sich der Kämpfer nicht ganz sicher war, würde er auf keine der Fragen zu sich und dem Clan antworten. Das stand für Howl ganz fest.
~751

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BeitragThema: Re: Territorium   Mi Jan 31, 2018 7:02 pm

Bliss │ Kämpferin │ Territorium - Fluss


Bliss setzte die Pfoten sanft auf, auch wenn sie wusste, dass sie dennoch nie ihren silbrigen Pelz verbergen könnte. Sie folgte der Spur, die Howl hinterlassen hatte, als dieser aus dem Lager verschwunden war. Ihre Schnurrhaare zuckten leicht, während sie nach seinem Pelz suchte und ein Funke schlechten Gewissens durchzuckte sie. Sie wollte ihm nicht nachstellen, wirklich nicht. Dennoch war dieses Territorium noch neu, keiner vor ihnen wusste so recht, ob nicht irgendwo eine Gefahr lauerte und aus diesem Grund hatte sie Sorge erfüllt, als der ältere Kater einfach verschwunden war.

Bliss Pfoten wurden mit jedem Schritt etwas leichter. Dieses Phänomen hatte sie bereits bemerkt, als sie aus ihrem Verlies geflohen war, so war es wohl eine natürliche Reaktion ihres Körpers auf die Sache, die ihr bis dahin gefehlt hatte: Freiheit. Ein freudiges Zittern durchzog ihren Körper. Auch etwas, das sie so erst erlebt hatte, als sie die Mauern hinter sich ließ. Jedes positive Gefühl, das sie kennengelernt hatte, versuchte sie sich immer und immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Sie würde in schlechteren Tagen hoffentlich davon zehren können.

Als sie seiner Spur weiter folgte, hörte sie sich auch dem Fluss nähern. Sein Rauschen ließ ihre große Ohrmuschel zucken. Überhaupt tänzelte sie inzwischen eher, als dass sie ging, aber es machte ihr nichts aus. Sie war einfach glücklich. Glücklich und erleichtert, dass nun die schwersten Zeiten hoffentlich hinter ihnen lagen.

"Pass auf, was du sagst", hörte sie plötzlich jemanden zischen und sogleich eilte sie in die Richtung, aus der sie die Stimme kommen hören glaubte. Als sie Howl entdeckte, der vor einem schwarzen Kater stand, war sie irritiert. Howl, dunkelrot, breite Schultern und groß, sah verspannt aus, während der Fremde einen viel ruhigeren Eindruck machte. "Woher kommst du?", wollte Howl weiter wissen und das interessiere Bliss ebenfalls brennend. Sie vergaß sogar, die letzten Schritte bis zu den beiden zu machen, sondern stand eher staunend ein paar Fuchslängen von beiden einfach da.

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BeitragThema: Re: Territorium   Mi Jan 31, 2018 7:08 pm

Castiel | Angel of the Lord | Fluss

Castiel merkte, dass der andere Kater nicht sonderlich gesprächig war. Was ihn allgemein nicht störte, immerhin brauchte er auch nicht immer unbedingt ausschweifende Unterhaltungen, die im Endeffekt zu nichts führten. Präzise Aussagen waren dem schwarzen Kater am liebsten. Doch an der Haltung des anderen schien er Entspannung zu erkennen. Vielleicht sogar Zuneigung, aber so genau kannte er sich damit dann auch nicht aus. Immerhin hatte er die meiste Zeit lediglich in Gesellschaft seines Besitzers verbracht und menschliche Emotionen zeigten sich auf eine ganz andere Art als die von Katzen. Und aus dem Heim selbst konnte er sich auch an keine sonderlich lehrreichen Stunden erinnern.
Groß über die Bedeutung der gelockerten Schultern des massiven Roten konnte sich Castiel aber auch keine Gedanken machen, denn schon ziemlich bald spannten sie sich wieder an und die Muskeln unter dem kurzen, doch dichten Pelz seines Gegenübers spielten gefährlich im Licht. Erneut legte der drahtige Kater den Kopf ein wenig schief und Skepsis zierte sein Gesicht. Hatte er etwas falsches gesagt? Vielleicht war Blau doch eine normale Farbe im Pelz einer Katze und er sah nun aus wie ein vollkommener Idiot. Oder es war so offensichtlich falsch, dass angenommen würde, er wolle jemanden auf den Arm nehmen mit seiner Unwissenheit.
Wie genau dieses knurrende Geräusch aus der Kehle des Katers zu interpretieren war, war Castiel auch nicht direkt klar. Er spürte zwar, wie sich der dünne schwarze Pelz in seinem Nacken sträubte und selbst seiner Wirbelsäule entlang ein wenig aufstellte, jedoch war ihm unbekannt, ob das nun eine gute oder schlechte Reaktion auf die gesamte Situation war. Sein Körper schien einfach aus Instinkt heraus manchmal Dinge zu tun, deren Sinn Castiel nicht ganz nachvollziehen konnte. Nur war es anscheinend eine natürliche Reaktion. Ob das nun zu einem Kampf oder einer Paarung führte, wusste er nicht. Beides wäre ihm momentan zuwider, dazu konnte er den anderen Kater noch nicht gut genug einschätzen. Abgesehen davon wäre es höchst ineffizient.
Das einzige, was Castiel erkennen konnte, war dass sich Anstrengung im Gesicht des roten Katers abzeichnete, wieso auch immer. Hatte er etwa Schmerzen? Castiel machte Anstalten sich ihm zu nähern, seine Pfoten stoppten allerdings abrupt, als er angezischt wurde.
Aufpassen, was ich sage? Wenn er es nicht zuvor war, war er spätestens jetzt komplett verwirrt. Sollte er etwa solche Details nicht erwähnen? Es könnte doch eine Krankheit sein, die dem anderen noch nicht aufgefallen war, er könnte dies bestimmt heilen. Wenn er ihn doch nur nahe genug an ihn heranließe, dass er ihm die Pfote gegen die Stirn drücken könnte.
"War das ein Geheimnis? Tut mir leid."
Die Aufrichtigkeit in seiner Stimme war keinesfalls vorgetäuscht, es tat Castiel ehrlich leid, wenn er etwas gesagt hatte, was den anderen Kater in Schwierigkeiten bringen könnte.
"Keine Sorge, ich behalte es für mich."
Ein leicht betretenes Schweigen folgte und so unauffällig es nur ging, versuchte sich Castiel dann doch, dem Roten zu nähern, um auch nur möglicherweise nahe genug betrachten zu können, was hier so unnatürlich wirkte. Er war nicht vielen Katzen begegnet und die meisten waren entweder alt und verbittert gewesen oder zu jung um eine richtige Unterhaltung mit ihnen zu führen. Oder die, die mit ihm reden wollten, hielten ihn für verrückt. Castiel konnte es dem Fußvolk nicht vorhalten, dass sie die höheren Mächte nicht verstanden. Es gab einen Grund, wieso sie in Häuser eingesperrt wurden, das konnte nicht von sonderlich hoher Intelligenz zeugen. Ein wenig taten sie alle miteinander Castiel leid. Wenn sie wüssten, was er wusste, würden sie vielleicht ein schöneres Leben führen können. Andererseits war es auch eine unglaubliche Bürde, er zu sein.
Die Frage des Katers an sich fand Castiel ein wenig eigenartig. Wozu war es denn wichtig, zu wissen, woher er kam? Immerhin war er jetzt hier und hatte kein Interesse daran, den Weg zurückzugehen, auf dem er gekommen war. Dort war er schon gewesen. Das wäre doch irgendwie dumm.
"Ich komme von da", meinte er dann, während seine Schwanzspitze in die entgegengesetze Richtung zeigte, aus der der andere Kater gekommen war. Ein leises Grollen untermalte seine Stimme, auch wenn es nicht beabsichtigt war. Eigentlich hatte er erwartet, dass ihm gesagt wurde, ob hier Katzen waren, oder nicht. Er hatte schon welche gewittert, als er in dieses naturbelassene Gebiet betreten hatte, doch genau ließ sich die Position nicht ausmachen. und er wollte doch unbedingt endlich wieder in Gesellschaft anderer sein. Selbst diese Unterhaltung genoss er. Je mehr Katzen hier lebten, desto größer war die Chance, dass Castiel endlich besser Gefühle verstehen könnte.
Gerade, als er das dachte, witterte er eine weitere Katze. Er erwähnte sie nicht, setzte aber seine blauen Augen kurzzeitig in die Richtung, aus der der Geruch kam. Vielleicht war diese Katze ja noch hilfreicher, als der rote Kater.

Angesprochen: Howl;
Erwähnt: Howl, sein Besitzer, Tierheimkatzen;
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