Lost Dreams

Was tut man, wenn man als Experiment aus einem Labor flieht? Richtig! Man tut sich als Clan zusammen und kämpft ums Überleben!
 
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Flammensee

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 Die Zellenräume

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Flutenschleier
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BeitragThema: Die Zellenräume   Fr Jan 26, 2018 10:24 pm

das Eingangsposting lautete :

Mehrere Räume in denen die, oftmals kleinen, Käfige der Katzen stehen.
Jeder Raum ist miteinander verbunden und tagsüber sind die Zellen offen. Nachts werden die Experimente jedoch eingesperrt.
Lediglich der Anführer sowie die Vertrauten und Wächter besitzen größere Zellen - diese haben die Menschen ihnen gegeben, weil sie treu sind und immer tun was sie verlangen. Oftmals kann es aber auch sein, dass die Katzen sich diese Zellen erkämpft haben.

In diesen Räumen stehen nicht viele Sachen - kleine Kratzbäume für die Krallen, Schüsseln mit trockenem Futter und metallischem Wasser. Bequeme stellen gibt es kaum welche, lediglich die großen Zellen besitzen kleine Decken.
Gibt es einmal Fleisch oder Nassfutter als Nahrung, so ist dieses hart umkämpft und meistens bekommen nur Anführer und Vertraute sowie Wächter etwas von dem Futter.

~ Beschreibung könnte sich verändern ~
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Winterpfote
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Sa Nov 03, 2018 9:11 pm

548 /Experiment / Bei 211 @Onyxstern und 228 @Efeupfote

Langsam kam sie dann doch etwas näher, setzte sich aber direkt hinter Nezumi hin und schüttelte auf die Frage ob sie auch etwas wolle nur den Kopf, sie war sich nicht sicher was sie von alldem halten sollte. Immerhin waren einige der Katzen hier mehr als gefährlich, vielleicht war es dieser Kater auch. Schweigend und mit angestrengd ausdruckslosem gesicht lauschte sie den Ausführungen des anderen Katers während dieser offenbar versuchte weniger bedrohlich zu wirken, was sie nur noch misstrauischer machte. Als er dann auch noch sagte das er mit einer Vertrauten zusammen war, wich sie dann doch ein Stück zurück am liebsten hätte sie Nezumi gebeten mit ihr wo anders hin zu gehen aber sie wollte auch nicht unhöflich sein außerdem hatte man ihr beigebracht sich nicht in die Gespräche älterer Katzen einzumischen. Bei seiner letzten Frage allerdings, wurde sie hellhörig und sah Nezumi aufmerksam an. Ja, sag bitte was ich für dich bin!
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Eulenpfote
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Do Nov 08, 2018 1:27 pm

118| Experiment|Labor| bei 525 (@Flutenschleier), 204 (@Dämmertau), 217 (@Glitzersee)
gedanklich bei Experiment 622 -Romeo

118 witterte es ebenfalls...
Hatte es tatsächlich schon wieder eine der unglückseligen Seelen erwischt? War wieder jemand dem verstörenden gestörten Vergnügen der Vertrauten zum Opfer gefallen...? Was war passiert... Der alte struppige Kater wendete sich herum- richtete den Blick auf das Geschehen, ein Stück weit entfernt von ihnen... "Na wunderbar... das brauchen wir -noch mehr Tote..." murrte er leise -kaum hörbar.
Hatte es einen Kampf gegeben? Irritiert stellte er fest, dass er darauf gar nicht geachtet hatte- dass er sich den Krach und den Lärm des Labors verschlossen hatte... der alte Kater schüttelte sich angewidert... Blinzelte... er hatte keine Lust sich mit dem Geschehen in Verbindung bringen zu lassen, wollte keinen Ärger, deshalb setzte sich der alten Bewegung um möglichst Abstand davon zu nehmen... Hunger hatte er keinen mehr, vielleicht hatte er Glück, und Romeo wie sich Experiment 622 selbst nannte, war auch noch im Käfig...
Der alte beließ es dabei noch einen kurzen Blick auf die beiden jungen Katzen zu werfen, 525 zu ignorieren und dann in Richtung Käfig zu laufen, den er grantig für seinen Nest beanspruchte...
Seine Gedanken wanderten zur Romeo, dem jungen schwarzen Kater, der wie eine Klette in der letzten Zeit an ihm geklebt hatte, und einfach zu ihm ins Nest geklettert war... Er konnte es dem jungen schwarzen Kater nicht verübeln, er war noch nicht lange im Labor, und kennen tat der ehemalige kleine Streuner kaum einen... allerdings konnte sich 118 nicht erklären, warum ein junger freundlicher- wenn auch hoffnungslos naiver dummer Kater, wie Experiment 622, sich tatsächlich an einen alten knorrigen Kater hängte, welcher nicht einmal seine Gesellschaft wollte und auch keine Gelegenheit ausließ, denn jüngeren an zu knurren, ihn zu verfluchen und zu schimpfen...
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Do Nov 08, 2018 2:12 pm

Cyber//Experiment 034//Vertrauter

Angesprochen: 204(@Dämmertau), 217 (@Glitzersee)
Erwähnt: 251/tot, 005/tot, 001

Schweigend beobachtete der dunkelrote Kater wie sein Freund voller Schmerz den Körper von 251 mit den Krallen bearbeitete. Blut und Fellfetzen flogen während der leblose Körper der ehemals vertrauten Kätzin Stück für Stück zerrissen wurde. Er könnte dazwischen gehen. 001 aufzufordern aufzuhören, doch dies war kein gewöhnlicher Schmerz. Sein Freund hatte 005 verloren. Die einzige Katze die neben ihm, 001 viel näher war. Leicht senkte er den Kopf und wartete darauf bis 001 von dem zerfetzten Körper zurück getreten war. Nichts war mehr über von dem toten Körper. Fellfetzten und Blut waren am Boden verteilt. Ein unschöner Anblick für alle anwesenden doch noch immer sagte der Kater nichts. Auch als 001 sich nun wieder zu ihm wandte und ihn an zischte er solle sich darum kümmern nickte der rote Kater nur kurz bevor sich sein Freund abwandte und alleine weg ging. Er seufzte leise aus und wandte seinen Blick dann zu den nächst besten Katzen die sich in der nähe befanden.  "204...217" miaute er zwei Katzen zu, die nicht weit weg standen. "kommt her und seht zu, dass ihr das was von 251 Körper noch übrig ist weg bringt und so gut es geht das Blut beseitigt" befahl er den beiden Experimenten. "Um 005 werde ich mich kümmern" murrte er und beugte sich hinab zu dem toten Körper der vertrauten um sie am Nackenfell zu packen.

________________________________________________________________________

(Danke Kos :D)
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Eulenpfote
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Di Nov 13, 2018 2:05 am

622| Experiment|Labor| alleine in einer leeren Zelle- läuft da gerade durch die Tür heraus- darf gerne angesprochen werden
Erwähnt: Experiment 118, andere (NPC) Experimente

Schon seit einer Weile war niemand den alten Donnerweg entlang gekommen, weder Zweibeiner mit ihren Monstern, noch junge Zweibeiner mit ihren Hunden... Der harte Untergrund des Donnerwegs war aufgerissen und mit grünen Gräsern gesäumt, einige Pflanzen - wie Löwenzahn, oder die ersten Gänseblümchen beispielsweise sprossen hier und da zart und in einem gesunden grün zwischen dem grauen sandigen Stein... ein paar vertrocknete Äste lagen im Gras, verwuchsen langsam mit den Gläsern. Zwischen dem hohen Gras versteckt, war ein kleiner Pfad ausgetreten. Pfoten, die regelmässig ihren Weg, durch die hohen Gewächse suchten, hatten ihn bei den mittlerweile zu Routine gewordenen Streifzügen ausgetreten.
Wenn man diesen Pfad verfolgte, den Pfotenspuren folgte, traf man irgendwann, auf ein altes, schon lange totes Monster, das mit ausgeblichener blassgelblich -grünen Farbe an einem Weidenbaum stand und sich scheinbar daran anlehnte. Sein Körper war völlig verbeult und zerkratzt, einige Kratzer waren in seiner Farbe, hier und da war die Farbe fleckig braun geworden und die seltsamen runden grau- schwarzen Füße platt und ohne Luft... es stand schon seit vielen Blattwechseln dort und hat schon seit Ewigkeiten keinen Muckser mehr getan... Eine seiner seitlichen Öffnungen war so stark verbeult, dass eine Katze locker hindurch passte... seine einst durchsichtigen Wände waren mit Schmutz, Staub und Vogeldreck verklebt und wirkten milchig, als hätte sich der morgentliche Nebel daraufgelegt... im Innern dieses Monsters war es trocken, windgeschützt und tatsächlich nicht gerade unangenehm. Besonders, wenn die Nacht etwas kühler gewesen war, wie die letzte vor kurzem...


Ein Klappern lies Romeo aufschrecken... Mit einer fließenden und doch ruckartigen Bewegung hob der schmal gebaute Kater den Kopf und schaute sich blinzelnd nach der Lärmquelle um... Zwei junge Katzen stritten sich außerhalb der Zelle und schubsten sich gegenseitig hin und her, dabei stießen sie gegen die Gitterwände der heimatlichen Zelle von Romeo und 118.
Romeo streckte sich genüsslich und registrierte ein leichtes Ziehen in seinem Rücken- die Nacht war nicht besonders bequem gewesen... Der junge schwarze Kater hatte den alten Struppigen Kater die hälfte der Nacht als Wärmequelle und Schmusekumpel missbraucht, um nicht auszukühlen- dabei stellte sich 118 wieder einmal als knochiger heraus, als er aussah, auch hatte er mitten in der Nacht angefangen zu Schnarchen, sodass Romeo wach wurde und ewig brauchte um sich an den Pfeifenden Atem des Katers zu gewöhnen... Vermutlich wurde der Alte wieder etwas kränklich, wenn man alt wurde, war das allerdings kein seltenes Phänomen, das wusste Romeo - der hier von allen nur Experiment 622 genannt wurde.

Die Gelenke von 622 knackten etwas, während er seinen schlanken Körper streckte und herzhaft gähnte, sodass man seine Zunge sehen konnte. Diese streitenden Katzen vor dem Käfig konnten von Glück reden, dass 118 schon auf zu sein schien... "Hätten sie ihn geweckt, ich glaube er hätte sie gefressen..." murrte er leise, während er verschlafen blinzelte... -apropos 118... Wo ist der alte flohpelz eigentlich?- Er wischte sich mit der Pfote quer über das schmale Gesicht und leckt sich über die Schnauze, zeitgleich schaute er sich suchend nach dem alten Laborkater um, der in seinem langen Leben noch nicht einmal richtig draußen gewesen war, sondern stets in Händen der Menschen gewesen war. Der alte Fetzo hatte Romeo schon einige Fellsträubene Geschichten voller Grausamkeit und Niedertracht erzählen können, bei denen dem noch jungen Kater, der gerade einmal 8 Monde zählte, ganz anders im Magen wurde...

Verdammt, wie hatte er das alte, blassgelblich -grüne Monster vermisst- es war immerhin ein Ort gewesen, wo es all diese grauenvollen Experimente, die Schmerzen, das Leid und die Traurigkeit nicht gegeben hatte, wo keinem wehgetan wurde mit Spritzen oder anderem... Nur das Vogelsingen, der angenehme Geruch von den wilden Pflanzen, das Rauschen des Windes zwischen den Ästen der Bäume, das gelegentliche Blätterrascheln, wenn ein Luftzug das vertrocknete Blattwerk über den Boden wandern ließ. 622 war einmal- für eine kleine Weile, ein Streuner gewesen... er dachte gerne an die Zeit zurück, in welchen er sich in dem Monster verkrochen hatte, um sich vor der großen bösen Welt zu verstecken.
Die Polsterung im Inneren des Monsters war bequem und das ideale Nest für den jungen schwarzen Kater, der sich dort nach seiner Flucht einquartiert hatte. Schon früh hatte er die Angst vor dem Monster verloren und hatte entdeckt, dass es einen wunderbaren Unterschlupf und viel Platz bot und somit viele Möglichkeiten des Nächtigens eröffnete- der schwarze Streuner konnte tun und lassen was er wollte, denn er wusste, er war ungestört, es war trocken und zu essen gab es auch genug. Der Geruch von Mensch war längst aus den Polsterungen verschwunden, stattdessen roch es nach Heu, Wald und Blättern und irgendwie auch ein bisschen nach Monster- Romeo hatte es sich immer im hinteren Teil des Monsters bequem gemacht, lag zusammengerollt auf der ehemaligen Sitzfläche der Zweibeiner...
Die schwarzen schmalen Ohren von Romeo zuckten, gedankenverloren glaubte er schon fast, dass er die Weidenzweige hörte, die auf dem Dach entlang streiften und leicht klopften. Früher in den ersten Nächten draußen alleine, hatte ihm dieses Geräusch Angst gemacht... einsam hatte er sich in einigen Fetzen zusammengerollt und war wimmernd eingeschlafen- zum ersten Mal ohne Attila, dem Hund, der ihn großzog. Romeo vermisste das riesige schwarze Ungetüm von Hund noch immer, so wie er seinen Zweibeiner vermisste.

622 hatte die Zeit als Streuner zwar genossen, doch das Alleinsein war auch nicht seins... Er war gerne in Gesellschaft, hatte immer Angst etwas zu verpassen und war von Natur aus ziemlich neugierig, daher war es doch eher erstaunlich, dass er es irgendwie im Labor nicht zu schaffen schien, den Anschluss zu finden. Er war freundlich und zeigte sich äußerst kontaktfreudig, während er offen auf andere Katzen zu ging, vermutlich war es seine sprunghafte, unruhige und auch flatterhafte Art, die keinen besonderen Anklang fand ... oder es war der Ärger den er manchmal doch unbeabsichtigt auf sich zog- natürlich kannte Romeo sein Talent in Schwierigkeiten zu stolpern und das machte er nicht einmal mit Absicht.

Er seufzte leise auf und streckte sich- langsam wurde es kühl, trotzdessen das er halb auf dem Stoff lag, den 118 irgendwo gefunden hatte-
Beim diesem Gedankengang stieg Belustigung in seiner Brust auf, er musste automatisch an den Moment denken, bei welchem eine sehr launische Braune Katze versucht hatte 118 den Fetzen streitig zu machen,  Experiment 118 hatte sich vor ihr aufgebaut, das struppiges Fell aufgestellt und und verächtlich die Nase gerümpft, dann hatte er sie wütend angefaucht, dass sie es nur versuchen sollte, Romeo erinnerte sich gut daran, dass sie es tatsächlich gewagt hatte, einen Satz nach vorn zu machen, woraufhin der alte ihr mit einem Fauchen die Ohren zerkratzt hatte... keifend und schimpfend war er polternd wie ein wütendes Ungeheuer auf Sie zu gekommen, was dann der Moment gewesen ist, in welchen die Katze das Weite suchteund Romeo zur nervtötenden Klette mutierte.
118 wurde den jungen Kater nicht wieder los ... Romeo hatte sich von der zickigen Art des älteren nicht einschüchtern lassen, im Gegenteil, wie eine echte Klette hatte er an ihm geklebt, bis der marderbraune Kater mit den weißen Gesicht Zeichnungen sich geschlagen gab...
Zwar hatte er nicht aufgehört, den Jüngeren an zu meckern, doch gehörte das wohl zu seiner grummeligen Art, hinter der er seine Fürsorge verbarg.

Er beobachtete ein Experiement, das an seiner Zelle vorbeispazierte. Der junge Springinsfeld erhob sich, streckte und dehnte sich zum Zweiten mal heute, und sprang dann geschmeidig auf die Pfoten- gewissenhaft fuhr seine raue Zunge über sein Schwarzes Fell, das anders als Das anders als das von manch anderen Katzen hier im Labor seine natürliche Farbe behalten hatte. Er hatte glänzendes schwarzes Fell, dass tatsächlich einen leichten Blaustich aufzeigte, der seiner schlanken Erscheinung zusätzlich einen eleganten Touch gab. ... die gelben Augen des jungen Katers prüften gewissenhaft den schwarzen geschmeidigen Pelz, durch welchem er ein leichtes Kribbeln fühlen konnte, hervorgerufen durch die kühle Luft um ihn herum.
Für Romeo war die Spritze die er hier im Labor bekommen hatte, ein Segen, wie ein Fluch gewesen. Er hatte ständig mit den Temperaturen seiner Umgebung und auch mit der, seines eigenen Körpers zu kämpfen. Der Junge Kater war abhängig von einem gewissen Grad Wärme, da er viel zu schnell fror, weshalb er nicht selten dicht an 118 geschmiegt schlief, um nicht auszukühlen.

"Romeo du träumst..." Ermahnte er sich selbst leise, als er sich dabei erwischte stumpf geradeaus zu starren- er war wohl noch etwas müde...zu gerne würde er weiter schlafen-  das Magenknurren ließ ihn für einen Moment stoppen, ausharren in der Bewegung ... Er stellte die Ohren auf und sprang leichtfüßig auf die Pfoten um die Zelle zu verlassen... er hatte Hunger und etwas zu essen war keine schlechte Idee, vielleicht schaffte er es dieses Mal eine Katze anzusprechen ohne sie wie ein hoffnungsloser Fall erfolgreich in die Flucht zu schlagen...
Es war noch gar nicht so lange her, das der schwarze Kater sich bemüht hatte eine Katze anzusprechen... besonders geschickt stellte sich Romeo allerdings nicht an- er war viel zu aufgekratzt und zappelig gewesen und irgendwann hatte sie wohl genug von seinem Herumgestammel und hatte ihn demonstrativ da sitzen lassen.
Nur nebenbei stellte der schwarze Kater fest, dass die beiden Streitenden Katzen vor der Zelle wohl mittlerweile das Weite gesucht hatten-... er schnaufte leise und setzte einen Fuß vor den anderen, während er die offenstehende Tür ansteuerte... -Worüber sie wohl gestritten haben?- Prüfend schaute er sich an der Tür um- sie waren tatsächlich nirgends zu sehen.
Wieder grummelte der leere Magen protestierend- er schien "Hunger!!" zu schreien.
Nun musste er erst einmal etwas essen... der Magen duldete keinen Aufschub mehr
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Onyxstern
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Di Nov 13, 2018 4:09 pm

001 | Anführer | Labor | Bei 333 (@Casjopaia)

Stockend blieb er stehen, versteifte sich und drehte sich mit dunkel glitzernden Augen leicht schwankend um. Was?! Fauchte er drohend, spürte wie seine Fähigkeit um sich griff, bereit die Kätzin vor sich zu packen und zu zerreisen- Leicht zuckte er zurück, als er 333 erkannte.

Die süße und unschuldige 333 mit der interessanten Fähigkeit und der lieblichen Stimme, die nichts verbrochen hatten. Unschuld im Labor. Ein größeres Gegenteil gibt es kaum, oder? Bemüht schloss der Kater seine blutroten Augen einmal, öffnete sie langsam wieder und zwang seinen Körper dazu sich zu entspannen. Verzeih mir, 333. Fand er wieder mehr zu seinem eigentlichen Wesen zurück, auch wenn seine Stimme immer noch rau und zerrissen, sein Pelz blutbefleckt. Als ob ich aus einem Kampf kommen würde...

Der Tonfall war dir gegenüber nicht angemessen. Leise räusperte er sich und fuhr die Krallen ein, zwang seine Fähigkeit zurück, heute würde er kein Blut mehr vergießen. -Oh wie sollt er sich irren- Wie kann ich dir helfen? Ist es wirklich schon soweit für unser gemeinsames Abendessen?



Nezumi/211 | Experiment | Bei 548 (@Winterpfote) & 228 (@Efeupfote)


Hasenfuß. Grinste er 548 an, schlang seinen Schwanz um die schmalen Schultern seiner Irgendwas und zog sie sanft neben sich. Du brauchst keine Angst vor ihm zu haben. Murmelte er ihr sanft ins Ohr, dann richtete er sich wieder auf, seine Augen fielen zurück auf 228, der ihm wahrhaftig gerade von seinem Tag berichtete.

Etwas zu lachen mit einer Wächterin? Nun wie man es nimmt... 031 ist "nur" eine Wächterin. Verbesserte er den anderen leise, sich einmal wachsam umsehend. Unsere Vertrauten würdest du sofort erkennen - beginnend mit 005, der Gefährtin von 001, seinem besten Freund 034 und seinem Teilzeit-Bodyguard 099 und 666. 099 kümmert sich auch noch um die Wächter, während 666 größtenteils für Blut und Mord sorgt. Ihr neuster Zuwachs ist 251.

Leise und gleichmäßig ohne zu stocken zählte er die allgemein bekannten Informationen der Katzen auf -unwissend das zwei davon bereits tot waren- und versuchte so 228 so vor einem schmerzhaften Tod zu bewahren. Ich denke ich sollte die warnen - keiner von ihnen mag es unter seinem Rang genannt zu werden und könnte in deinen Worten leicht eine provokation sehen, wo du 031 als Vertraute bezeichnest. Leicht erschauderte er und drückte 548 etwas fester an seine Seite. Sie lauern überall - pass nur auf, eines Tages kommen und fressen sie dich...

Tief atmete 211 wieder aus, entspannte sich und entließ seine Zieh-Tochter mit einem besorgten Schnurren aus dem Klammergriff. Ja... Was ist sie für mich? Ich habe 548 hier vor einiger Zeit verlassen aufgefunden und mich dazu entschlossen sie groß zuziehen. Ich würde sie jedoch nicht ausschließlich als meine Tochter bezeichnen - sie ist eine gute Freundin und enge Vertraute für mich geworden. Und mein Schützling bei dem ich manchmal Schmetterlinge im Bauch verspüre...






Experiment 099


Angel

Vertraute

Weiblich

Außenbereich -> Zellenräume


Unsicher huschten ihre exotischen Augen zu dem einfachen Experiment, deren Ton immer gleich bleiben zu schien, solange sie nicht wütend wurde. Oder ist es ihr wirklich einfach egal? Ihre Pfoten scharrten unruhig über die glatten Fließen des Labors und immer noch sah sich die Vertraute suchend um, bis sie entschied auf gut Glück einfach die Zelle ihrer Schwester aufzusuchen.

153 ist meine Schwester und eine Wächterin. Ich hoffe sie ist in ihrer Zelle.... Warum erzähle ich ihr das überhaupt? Es interessiert sie doch vermutlich eh nicht... Hast du Geschwister 555? Lügnerin, Lügnerin, Lügnerin- Wirr schüttelte sie den Kopf, wich schwankend einer offenen Zelltür aus und drehte sich einmal wirbelnd im Kreis bevor sei wieder auf die Spur kam und heißen Wangen weiter eilte, ihren kurzen Aussetzer ignorierend.

Leises Maunzen tönte aus der Zelle ihrer Schwester und als sie vorsichtig hineinlugte stand die Wächterin mit einem niedrigen Experiment über einem kleinen Etwas gebeugt - eine Sekunde spiegelte sich das Licht so, dass 099 fast dachte das Kätzchen dort nochmal zu sehen, doch das konnte nicht sein- sie- sie- Ich hab sie getötet. Umgebracht. Sieh keine Gespenster Angel.

Lautlos zog sie sich zurück, immer noch mit geweiteten Pupillen und rief leise nach ihrer Schwester. 153?
Erwähnt:
153 (Glitzersee), 555 (Dragoncry), 154 (@Flammensee), "Kätzchen" (NPC) & 422 (NPC)

Angesprochen:
555 (@Dragoncry) & 153 (@Glitzersee)

(c)Krallenfrost

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»Frieden... Gibt es sowas überhaupt?
Ich hab alles getan, nur für dieses eine Ziel und dabei nahezu alles verloren.«
Frieden... Es wird ihn niemals geben, oder?


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Thunderstrike
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Mi Nov 14, 2018 8:49 pm

Experiment 305

Die graue Kätzin fraß weiter und schnurrte, als ihre Schwester über ihr Ohr leckte. Wieso in allem immer das schlechte sehen? antwortete sie auf 303's Worte.Ich möchte doch nur den letzten Fitzelchen Spaß, den sie uns hier im Labor lassen, ausnutzen.
Während sie sprach, machte sie eine kurze Pause mit dem Essen und ließ 303 an den Napf. Danach aß sie wieder und wurde, wer hatte es erwartet, von ihr angeschnautzt. Sie setzte sich auf und hörte auf zu essen, in ihren Augen blitzte freudige Erregung auf. Wie hast du mich etwa genannt?! rief sie mit einem belustigten Unterton. Ach,ich hab sie alle drei sie gern! Was würde ich machen, wenn diese miesen Zweibeiner sie töten würden?!

Angesprochen: 303 - @Federherz
Erwähnt: 301 und 302

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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Do Nov 15, 2018 12:56 am



➺ Experiment 228


KRATOS
29 Monde
Experiment ♂
Post Nr.21

Anscheinend vertraute mir 548 nicht wirklich, auf das lieb gemeinte Angebot schüttelte sie verneinend den Kopf woraufhin 211 sie wohl liebevoll gemeint neckte. Als ich ihm dann von meinem Tag erzählte hörte er mir aufmerksam zu ehe er auch schon auf diese reagierte und mich indirekt verbesserte. Anscheinend hatte ich 031 ausversehen als Vertraute betitelt und zählte mir gleich alle Vertrauten auf, leicht zuckte ich mit dem Schweif winkte bei der Erwähnung von 666 mit der Pfote ab "dieses Mäusehirn von 666 habe ich schon kennen gelernt, ekelhafter Kerl" miaute ich dem Kater zu, nicht zu laut damit es niemand außer ihm hörte. Dann schüttelte ich mich leicht ehe ich seine anderen Worte vernahm. Dabei legte der Kater den Schweif eng um das junge Kätzchen und zog es eng an sich als würde er sie beschützen wollen. Leicht nickte ich auf seine Worte dann "Hast schon Recht, hatte mich bloß vertan aber hat ja zum Glück niemand gehört" miaute ich und war nicht scharf darauf in Ziel der höhergestellten Experimente zu gelangen. Und um meine Neugierde dann zu stillen fragte ich was 548 für 211 eigentlich war. Seine Antwort folgte, ehrlich und glaubwürdig weswegen ich ein leichtes Lächeln aufsetzte "Wirklich nett dass du sie aufgenommen hast. Dadurch hat sie hier wenigstens eine Chance vor allem du ein vernünftiger Kater zu sein scheinst der sie nicht in den Tod rennen lässt durch leichtsinniges Verhalten. Darf ich euch nach euren Namen fragen? Auch wenn wir sie vor den Wächtern und Vertrauten nicht nutzen dürfen" miaute ich und konnte 211 irgendwie ganz gut leiden so wie ich ihn bisher hier erlebt hatte.

Angesprochen:Experiment 211
Erwähnt:Experiment 548, Experiment 031 & Experiment 666
Postpartner:@Onyxstern & @Winterpfote

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Todesengel
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Do Nov 15, 2018 8:20 pm

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»Experiment 333 {Irrlicht}«

 ♀ | Laborkatze | Experiment | Steckbrief
#Post

"Reden" | Denken | Handeln | Katzen

>>Kurz zuckte Irrlicht zurück, als 001 Herumfuhr, ehe sie sich wieder aufrichtete. Wenn er ihr etwas tun wollte, sollte er es doch tun, müsste jedoch mit Gegenwehr rechnen.
Jedoch beruhigte sich der anziehende Schwarze Kater vor ihr und entschuldigte sich sogar bei ihr. Ja, auch ein harter Kater, wie 001 einer war, hatte irgendwo ein Herz ... den berühmten weichen Kern unter der Stählernen hülle.
Die Bunte schüttelte den Kopf "ich brauche dir nichts verzeihen ... ich schätze ich kann verstehen, wie du dich fühlst ... auch ich habe einst Katzen verloren die mich wichtig waren, meine Familie ..." mauzte sie ruhig, befürchtete jedoch zu tief zu bohren. Leicht schluckte sie. Eine tief verankerte Erinnerung quoll in ihr hoch, auch wenn diese von Mal zu Mal immer blasser wurde. Wieder schüttelte sie leicht den Kopf, diesmal jedoch um den Gedanken loszuwerden.

Kurz musterte sie den Kater, blutbefleckt wie er war, ehe sie auf seine Frage antwortete "Nun, soweit ich weiß ist es früher Nachmittag, also eigentlich haben wir Zeit, wenn du nicht früher essen magst ... vielleicht solltest du dich ein wenig vorher putzen ..." maute sie schnurrend und man merkte ihrer Stimme auch an, dass es eher humorvoll gemeint war, aufmunternd.
Kurz sah sie zu Boden. In ihrem Kopf ratterte es. Wie weit konnte sie gehen? Sollte sie soweit gehen?
Als sie aufblickte, war ihre Mine wieder etwas ernster, jedoch auch mitfühlen, ja vielleicht auch etwas bemutternd aber auch sanft, "wenn du über etwas reden willst ... ich kann stillschweigen wie ein Grab!"<<

@Onyxstern


________________________________________________________________________

Höret die Möwen, sie singen ein Lied
Höret die Möwen, sie singen von Tod und verderben
Höret der Möwen Gesang, so schrill ihr klang
So werde es genießen, denn es wird dein letzes sein,
Im weißen mantel daher er kommt,
So höret der Möwen blutig Lied
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Mo Nov 19, 2018 2:31 pm

Experiment 658/Finja

Finja lief Experiment 333 ein Stück weit hinterher, blieb aber plötzlich abrupt stehen. Ihre Augen weiteten sich vor Schreck. Vor ihr lagen zwei blutverschmierte Katzen. Sie waren tot. Finja keuchte leise. Sie drehte sich um und lief davon. Bei ihrer Zelle schlüpfte sie schnell hinein und rollte sich zitternd vor Angst in einer Ecke zusammen. Wieso musste es nur so viel Grausamkeit geben? Sie merkte dass ihre Stacheln aus ihrem Pelz gekommen waren. Finja rollte sich noch fester zusammen, sodass man nur noch eine Kugel aus Gold-geflecktem Fell sah. Sie atmete tief durch. Beruhige dich! Sagte sie immer wieder in Gedanken, aber ihr Körper zitterte nach wie vor.

Angesprochen: ---

Erwähnt: Experiment 333 (Casjopaia), Tote Experimente

KANN ANGESPROCHEN WERDEN!

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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Mo Nov 19, 2018 6:31 pm

Experiment 673

Immer noch wie erstarrt stand 673 da, als 069 plötzlich zusammenzuckte ehe er benebelt hin und her wankte. 089, hast du Schmerzen? 673 wusste nicht was sie tun sollte, 069 machte ihr zwar Angst, aber wenn er litt musste sie ihm helfen. Vorsichtig ging sie einen schritt auf ihn zu. 673 wusste nicht was passierte, aber kurzerhand war jegliche Röte aus den Augen des schwarzen Katers gewichen und er ließ kraftlos die Schultern hängen. Mutlos blickte er sie mit leeren Augen an. Sein Blick wurde ganz stumpf und er kauerte sich kraftlos zusammen und brach dabei den Blickkontakt ab. "Ich habe nicht vor dir weh zu tun oder dich zu etwas zwingen. Falls dir meine Anwesenheit oder mein aktueller Gemütszustand Unbehagen bereitet, so darfst du gehen, ich halte dich nicht auf.", flüsterte der Schwarze leise, seine stimme klang brüchig. 673 ging vorsichtig und langsam auf 069 zu. „In so einem Zustand werde ich dich unter gar keinen Umständen alleine lassen!“ Der Kater seufzte traurig auf, schob seinen massigen Kopf Richtung der Kätzin und blickte zu ihr auf. "Ich habe gerade etwas sehr, sehr dummes gesagt, was eventuell die Zukunft negativ beeinflussen könnte und dafür hasse ich mich, sehr. Du warst die erste Katze zu der ich gekommen bin, da du nicht bist wie die anderen. Du bist rein, unschuldig und schön. Du bist alles was ich nicht bin.", miaute der Kater kaum hörbar. Müde zwang er sich dazu, das Experiment noch einmal anzublicken, seufzte jedoch aber kurz darauf und starrte ins Leere.
Die rosa Kätzin kniff die Augen zusammen und betrachtete das Häufchen elend vor ihr. Ein Teil von ihr riet ihr aus der Zelle zu fliehen, sich in Sicherheit zu bringen, vielleicht wieder zu 063 zu gehen… Sie schüttelt den Kopf um diesen Teil von ihr zu verscheuchen und kauerte sich auf den Boden, um auf Augenhöhe zu gehen, sie suchte den Blick des Katers. Plötzlich ging ihr ein Licht auf.  „069 ist ein starker Kater. Das einzige was ihn in diesen Zustand versetze könnte wäre… eine Kätzin!“ In 673 stieg so etwas wie Verbitterung auf und sie kräuselte kurz ihre Lippen, bevor sie  wieder ein mitfühlendes lächeln aufsetzte. „Ach 069, du bist ein schlechter Lügner… Ich bin genauso wie die anderen, nicht? Du sagst schöne Sachen um mich um die Pfote zu wickeln, Sachen die du vermutlich zu jeder zweiten Katze sagst, aber du willst in Wahrheit nur die eine und die hast du irgendwie vergrault…“ Jede andere Katze wäre nach so einer Erkenntnis vermutlich aus der Zelle gestürmt und hätte ihn alleine gelassen, aber nicht 673. Vielleicht lang es daran, das sie kein Selbstvertrauen hatte und tief in ihrem inneren schon damit gerechnet hatte, was sollte ein so toller Kater schon von IHR wollen, vielleicht war sie einfach nett… sie wusste es selbst nicht.
Sie setze sich auf uns schaute die wand an, ein wehmütiges lächeln lag auf ihrem Gesicht. Sie wusste genau was passieren würde. 069 hatte bereits ihr Herz gestohlen, er würde auf ihm rumtrampeln und es schließlich wegwerfen aber auch wenn 673 das wusste, ging sie nicht , sie schenkte ihm ihr Herz damit es ihm besser ging und er es jemand anderem schenken konnte. Einbelustigtes schnauben entfuhr ihr Warum bin ich so? Sie schloss die Augen und saß einfach da.

Angesprochen: Experiment 069 (@Kupfertupfen)
Erwähnt: Experiment 063 / indirekt 082




Experiment 612

Kronos wartete darauf, wie sie auf seinen letzten Satz reagieren würde. Kurz sah er Übberraschung in ihre Augen aufblitzen und ein kleines lächeln schoss über sein Gesicht "Schön dich kennen zu lernen, aber kann ich dir wirklich vertrauen?", miaute sie ebenfalls mit gesenkter Stimme und einem leichten Schnurren in der Stimme. Ihr Blick war ruhig und geduldig. "Ich bin etwas misstrauisch, deswegen hake ich bei so was gerne nach.", ergänzte sie etwas verlegen. "Immerhin ist es nicht gerade das Lieblingsthema von Wächtern und Vertrauten." Sie musterte ihn. Etwas in ihrem Blick veränderte sich. Kronos kniff die Augen zusammen. Sollte sie jetzt versuchen aus der Zelle zu entwischen musste er sie wohl oder übel aufhalten… Darauf hatte er eigentlich keine Lust, er nahm sich vor in Zukunft vorsichtiger mit seinem Namen zu sein. Innerlich ließ ihn das aufknurren, er wollte sich den Regeln des Labors nicht unterwerfen…"Naja, egal. Du wirkst vertrauenswürdig... Mein Name ist Eve.", flüsterte sie so, dass nur Kronos es verstehen könnte. Überrascht riss Kronos die Augen auf. Damit hatte er nun wirklichch nicht gerechnet. Schnell fasste er sich wieder. Eve richtete sie sich wieder auf, da sie zuvor etwas gebückt gehockt hatte und atmete tief ein und aus. „Der Name passt zu dir. Ein schöner Name für eine schöne Kätzin.“ Kurz wirkte Eve abgelenkt, dann sprach sie wieder. "Alsooo... 612... Erzähl mal, was gibt es so über einen Kater wie dich zu wissen?", schnurrte sie, richtete ihren Ohren voll und ganz in seine Richtung und sah ihn interessiert an. "Ich würde mich freuen mehr über dich zu erfahren." Sie lächelte warm. Kronos überlegte kurz. „Hm…was gibt es über mich zu erzählen… Mein Name ist Kronos, es gibt viel was ich hasse und nichts was ich besonders mag. Und als „Traum“ würde ich es nicht bezeichnen, aber ich hab ein Ziel. Den Wiederaufbau meines Clans und einen bestimmten Mann zu töten Den Ausbru-„ Er wurde unterbrochen als ein Kater zu sprechen begann.
"Na, 082? Darf ich mich an eurem Gespräch beteiligen?" „Freundlich auch mich zu fragen.“
Knurrte Kronos den Kater so leise an, dass er es hoffentlich nicht hören konnte
Der graue Kater drehte sich zu 612, nickte dem anderen zu und strich dann um 082 herum. "Hast du heute Nacht schon etwas vor?" Ein leises Kichern kroch seine Kehle hoch, doch schließlich hörte er auf, seinen Pelz dicht neben dem der Kätzin zu bewegen. Kronos kam nicht darüber hinweg einen licht verstörten Gesichtsausdruck aufzusetzen, das war ein interessanter Anfang für ein Gespräch. „Ich glaube ich liege richtig wenn ich denke, dass sie in ihrer Zelle schlafen wird?“ Kronos verkniff sich den Kommentar.
Plötzlich ertönten Schreie und Er wirbelte herum. In der Mitte des Labors kämpften zwei Vertraute, Blut spritzte und Kronos konnte seinen Blick nicht abwenden. Er war wie erstarrt. Vor seinen Augen kamen Erinnerungen hoch ans seinen Vater, seine Mutter.
Der Geruch von Blut breitete sich aus und Kronos versank immer Tiefer in Erinnerungen, er zitterte kaum merklich, wich zurück. Ein Stimme riss ihn aus seiner Trance.
"Mein Bruder hat jetzt die Chance, der neue oberste Vertraute zu werden. Dafür sind wir 005 und 251 los. Interessant." Kronos schüttelte sich und schluckte kurz, bevor er sich abwandte. „Du siehst im Tod also neue Möglichkeiten? Interessant…

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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Di Nov 20, 2018 5:15 pm

Experiment 671 | Labor | Zellenräume | läuft alleine in ihrer Zelle auf und ab; kann gerne angesprochen werden

Unruhig kribbelte Experiment 671's Pelz, während sie ruhelos auf und ab tappte. Obwohl sie sich nun schon fast acht Monate lang im Labor befand, hatte sie sich noch immer nicht richtig mit ihrer Situation dort abgefunden.
Von den anderen Katzen hielt sie sich meistens fern, da ihr einige von ihnen unheimlich waren; aus diesem Grund ließ sie während ihres Auf- und Ablaufens die Tür ihrer Zelle nicht aus den Augen, um schnell reagieren zu können, sollte sich ihr jemand näheren. Die Dunkelheit, die ihren Bewegungen zu folgen schien, hing wie eine trübe schwarze Wolke über der Kätzin, als wolle sie sie vor möglichen Gefahren beschützen.

Trotz ihrer angespannten Haltung den anderen Katzen gegenüber seufzte Experiment 671 nun einmal leise, bevor sie auf leisen Pfoten ihre Zelle verließ. Der Gang, den sie nun betrat, lag wie ausgestorben vor ihr, und so huschte sie hastig den kahlen Flur entlang. Auch wenn sie sich in der Gesellschaft von zu vielen fremden Katzen immer furchbar angespannt verhielt, so sehnte sie sich jetzt nach jemandem, mit dem sie nach langer Zeit endlich einmal wieder ein kurzes Gespräch führen könnte, der ihr zuhörte, und dessen Worten sie lauschen könnte, ohne entnervt die Augen zu verdrehen.
Vorsichtig lugte sie in jede Zelle, an der sie vorbeikam, jedoch setzte sie sich augenblicklich wieder in Bewegung, sobald sie sich des leeren Raumes vor sich bewusst wurde. Es schien ihr, als wäre sie im Moment die einzige Katze in diesem Teil der Zellenräume.
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Fr Nov 23, 2018 12:39 am

622| Experiment|Labor| Zellengang zwischen den Zellen
Erwähnt: Experiment 118, andere (NPC) Experimente
Spricht an: 671 (@Dunkles Konfetti) aka. (@Dunkelpfote)

Romeo übersprang die Schwelle der Käfig Tür... Und prompt vermisste er die warme Decke, oder besser gesagt - den Stofffetzen auf dem er geschlafen hatte-Romeo stieß ein leises Seufzen aus, es war doch angenehm warm gewesen... Was seiner Vermutung nach daran lag, dass 118 neben ihm genächtigt hatte. 622 schlief gerne neben dem warmen Pelz eines anderen... Schließlich fror er viel zu schnell entsetzlich, das sein Körper zitterte... und außerdem kannte er es nicht anders... Von klein auf, war er es gewohnt gewesen, sich im schwarzen Fell von Attila zu verkriechen, den Geruch des Schmusepartners, den fremden Herzschlag, die Berührung und den leisen Atem, während des Schlafes wahrzunehmen und sich ankuscheln zu können... Wie hatte ihm das gefehlt, als er ein Streuner gewesen war... Er hatte sich schrecklich einsam gefühlt, da war es fast schon wie ein Segen, dass er hier nicht alleine sein musste... Auch wenn er nicht dahinter kam, warum er es dennoch war- er ahnte zwar schon, dass es wohl an seiner Art lag, allerdings empfand er sich nicht besonderers anstrengend so wie 118 es immerzu sagte...
Das ist kühl...
Der schwarze Kater bleibt kurzzeitig stehen, schüttelte sich angewidert und atmete tief durch...
Wie von selbst fühlte er ein leichtes Kribbeln in seine Pfoten, während dann die Wärme in seinem Körper stieg... Wieder grummelte sein Magen- er schmerzte etwas, Romeo war nicht sicher, ob er gestern etwas gegessen hatte- er konnte sich nicht entsinnen- Hunger!
Wenigstens wurde ihm langsam etwas wärmer... Suchend schaute er sich prüfend nach allen Seiten um - die Katzen verzogen sich teilweise wieder, vermutlich hatten die meißten schon gegessen- die Ohren von Romeo zuckten leicht, während er sich forschend umschaute, von 118 war nichts zu sehen...
"Wo war der alte Fetzo so bloß?" Nachdenklich hielt er Ausschau nach dem Marderbraunen Pelz und der weißen Zeichnung des struppigen Gesichtes des zickigen Katers.
Ob 118 wohl auch schon gefrühstückt hatte?
So wie er ihn kannte, hatte er wohl mit Sicherheit,irgendwelche Jungkatzen fauchend durch die Gegend gescheucht, ehe er kurz das Frühstück zu sich nahm, um dann wieder im Nest zu verschwinden. Romeo kannte keinen Kater, der so viel schlief... der junge Kater mit dem seidig weichen schwarzen Pelz blieb kurzzeitig stehen, streckte sich genüßlich, worauf ein leichtes Ziehen seiner Muskeln sich durch seinen drahtigen Körper zog. Er neigte leicht den Kopf, als er den Blick eines Fremden Experimentes auffing, das ihn misstrauisch musterte, woraufhin es sich allerdings mit einem Schnaufen und mit oberflächlich verzerrt- verzogenem Gesicht abwendet hat. Romeo rollte mit den gelben Augen, die aufgrund des schwarzen Felles ständig zu leuchten schienen... Der Kater fuhr die Krallen prüfend ein und aus, setzte sich dann wieder geschmeidig in Bewegung- eine Pfote vor die andere setzte er mit leichtfüßigen Bewegungen... Sein langer schwarzer Schweif pendelte dabei sachte hin und her... es war nicht mehr weit, bis zu den Futterschalen, in denen die trockenen Futterbröckel lagen...

Der schwarze Kater entdeckte eine Katze, als er in einem leeren Zellen Gang einbog... sie schien etwas zu suchen- oder jemanden? Romeo war nicht sicher, doch seiner Deutung war er sich sicher, denn sie blickten jeden Käfig hinein, an welchem sie vorbeikam. Interessiert setzte sich 622 wieder in Bewegung und kam auf sie zu. "Was machst du denn da?" fragte er sie interessiert und musterte den hochgewachsenen, schlanken Körper, der schwarz-weißen Kätzin, als er näher kam und sie dabei sah, wie sie in den Käfig schaute. Romeo zuckte leicht mit den Ohren- er bemühte sich um ein freundliches Gesicht und gab sich auch große Mühe dabei, sie nicht anzustarren, ihm gefielen ihre schmalen Ohren und die langen Beine... außerdem hatte sie ein sehr interessantes Gesicht- sie machte einen netten Eindruck auf ihn...Er ignorierte das leichte schmerzhafte ziehen in seiner Magengegend, er ließ sich auf die Hinterläufe nieder - legte fein säuberlich und ordentlich den Schweif elegant um die Pfoten... vielleicht brauchte sie ja Hilfe- sein Magen würde auch noch ein paar Herzschläge lang warten können, wenigstens solange bis er Klarheit hatte...Die Kätzin hat große bernsteinfarbene Augen und erschien dem Kater noch recht jung zu sein... vielleicht nur wenig jünger als er selbst...
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Fr Nov 23, 2018 8:28 am

Experiment 671 | Labor | Zellenräume | Gang zwischen den Zellen
Spricht an: Romeo/Experiment 622 (@Eulenpfote)

Trotz ihrer Aufmerksamkeit, mit der sie ihre Umgebung angespannt im Auge behielt, bemerkt Experiment 671 den Kater erst, als er sich schon direkt vor ihr setzt. Für einen kurzen Moment war die schwarz-weiße Katze erschreckt, so plötzlich eine Stimme zu hören, doch es gelang ihr erfolgreich, die Dunkelheit zurückzudrängen, die aus allen Schatten des Ganges fließen wollte, als habe sie vor, Experiment 671 zu beschützen. Tief atmete die junge Katze noch einmal durch, bevor sie sich dem schwarzen Kater zuwandte, der offenbar auf eine Reaktion ihrerseits wartete. Mit einer eleganten Geste hatte er sich vor ihr auf dem Boden niedergelassen, den Schweif ordentlich über die Pfoten gelegt. Seine gelben Augen schienen regelrecht aus seinem seidigen schwarzen Pelz herauszustechen, und Experiment 671 fragte sich unwillkürlich, warum ihr der Kater zuvor noch nie aufgefallen war. Sie hatte zwar ihre Zelle nur selten verlassen, doch die Gesichter, die ihr begegnet waren, hatte sie sich gemerkt.

"Was machst du denn da?" Für einen Moment wusste Experiment 671 nicht, was sie auf diese Frage erwidern sollte. Was tat sie hier? Sowohl die Frage, als auch die Art und Weise, wie sie gestellt worden war, verunsicherte die Katze etwas. Der schwarze Kater hatte sehr freundlich geklungen, und auch sein Gesichtsausdruck war offen. Hatte Experiment 671 vielleicht Unrecht, dass sie alle anderen Katzen im Labor gleich als Feinde angesehen hatte? Dieser Kater schien sich nämlich wirklich darum zu bemühen, freundlich zu wirken.
"Ähm... Ich wollte nur schauen, ob ich jemanden finde, um mich ein bisschen zu unterhalten. Aber anscheinend bevorzugen die Katzen in diesem Gang es, sich nicht in ihren Zellen aufzuhalten." Schon im nächsten Herzschlag verfluchte sich die junge Katze für ihre Worte. Wie hörte sich das denn bitteschön an?
Sie schluckte einmal kurz, bevor sie sich langsam von der Zellentür, durch die sie zuletzt geblickt hatte, abwandte, um ihrem Gegenüber besser ins Gesicht blicken zu können. Erst jetzt fiel ihr auf, dass der Kater nur wenig älter als sie selbst sein konnte, jedoch strahlte seine ganze Haltung etwas elegantes und selbstbewusstes aus, dass Experiment 671 ihn auf den ersten Blick für älter gehalten hatte. Vor allem seine leuchtend gelben Augen faszinierten die Katze für einige Herzschläge, bevor ihr klar wurde, dass sie ihn unverhohlen musternd anstarrte. Sich innerlich für ihre mehr als nur offensichtliche Neugierde verfluchend, suchte sie verzweifelt nach Worten, die die kurze Stille durchbrechen könnten, die für einen Moment herrschte.
"Du bist nicht in diesem Gang untergebracht, oder? Auf jeden Fall habe ich dich hier noch nie gesehen." Fragend legte Experiment 671 den Kopf schief. Aus unerfindlichen Gründen interessierte es sie tatsächlich, woher fieser fremde Kater kam. Trotz ihrer Unsicherheit, die sie am Anfang von Gesprächen immer hatte, spürte die schwarz-weiße Katze Freude in sich aufsteigen, gepaart mit der Hoffnung, sich vielleicht noch etwas mit den fremden Kater unterhalten zu können.
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Sa Nov 24, 2018 12:13 pm



† Experiment 069 †

.Etwas größerer Kater mit pechschwarzem Fell und gelben Augen.
.Fähigkeit, Leben von Pflanzen und Kleintieren zu entziehen.


The Beginning - Creve


Verunsichert stotterte 673 ob er Schmerzen hatte, ehe sie hilflos vor ihm stand und zu den Sternen betete. Umgekehrt hätte Crowley auch nicht gewusst, wie er mit einer solchen Situation umgehen würde, wahrscheinlich wäre er weggelaufen, genau so wie er es eben getan hatte. Welch niederträchtige Reaktion!
Als er es wagte, erneut das Maul zu öffnen, um zu sprechen, wurde sein Blick sanfter und die unbändige Wut in ihm verrauchte. Auch die Kätzin traute sich dadurch näher an ihn ran, schlich anmutig und elegant auf ihn zu als wäre er eine Schlange die jederzeit um sich schnappte. Genau genommen konnte er ihr Verhalten auch nicht verübeln. Sie meinte, dass sie ihn unter keinen Umständen alleine lassen würde, vor allem nicht in diesem Zustand. Oh welch löbliche Einstellung, 673. Spielst die gottesentsandte Kreatur, die wie ein heiliger Samariter den Leidenden zur Hilfe eilt. Welch Motive sich hinter dieser Tat verstecken möge man zur vage vermuten. In diesen Zellen gibt es keine von Grund auf guten Katzen. Nur Opfer und Mörder. Als er seine letzten Sätze sprach und jegliche Kraft aus Crowley wich, kniff die Kätzin nur abwartend die Augen zusammen. Ihr Blick brannte auf seinem schwarzen Pelz und alles in ihm schrie, dass er die Flucht ergreifen sollte. Er hatte Schwäche gezeigt und wurde nun wie ein Häufchen Elend angesehen. Alleine diese Tatsache machte ihn schon wieder wütend, doch dieses Mal würde er nicht zulassen, dass diese Wut ihn beherrschte und restlos verschlang. Eher würde er sie unermüdlich bekämpfen bis er als Sieger aus dem Kampf zwischen Leben und Tod heraustrat. 673 schien ihre Möglichkeiten abzuwägen, denn zuerst erwiderte sie gar nichts, stand einfach nur da und starrte ins Leere. Töricht! Töricht von mir ein wahlloses Experiment in das Chaos einzuweihen, welches in mir herrscht. Benebelt schüttelte sein Gegenüber langsam den Kopf und kauerte sich nicht unweit von ihm entfernt auf den Boden. Hilflos und wie zwei verletzliche Fühler tastete sich ihr warmer Blick an ihm hoch, bis sie sich in die Augen schauten. Einen Moment lange wirkte es so, als würde die Kätzin ihre Entscheidung zu bleiben bereuen, denn sie kräuselte kurz ihre Lippen, versuchte dies aber dann mit einem unschuldigen Lächeln zu überspielen. Innerlich hob der Schwarze eine Augenbraue und tadelte ihr unvernünftiges Verhalten. Unbehagen stieg ihn ihm auf, denn sie hatte immer noch nichts zu ihm gesagt. Beinahe empfand er etwas ähnliches wie Angst, verdrängte aber das Gefühl sofort wieder und erinnerte sich selbst daran, dass er jedes Experiment niederstrecken konnte. Auch in einem Zustand wie der jetzige.
Gedankenverloren setzte sich 673 auf und starrte emotionslos die Wand an. Einzig und allein ein kleines Lächeln zierte ihre Lippen und verriet damit, wie gebrochen und verletzt sie eigentlich war. Ihr zierlicher Körper erzitterte, als sie belustigt schnaubte und wissen wollte, weshalb sie so sei. Danach schloss sie die Augen und machte sie nicht einmal die Mühe, seine Situation zu bessern oder zu hinterfragen. Ehrfürchtig betrachtete Crowley sein Gegenüber und wusste im ersten Moment nicht einmal, wie er reagieren sollte. Wie ein Fisch auf dem Trockenen öffnete er hilflos sein Maul, um es darauf gleich wieder zu schließen. "Alleine deine Gegenfrage zeigt, dass du anders bist als die Anderen. Viele hätten diese Tatsache einfach so hingenommen, du jedoch hinterfragst meine Aussagen.", begann der Schwarze langsam und träge. "Schön bist du nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Deine Reaktion zeigt, dass du mit Güte handelst und darauf bedacht bist, anderen zu helfen." Der Kater richtete sich auf, um seiner Stimme Nachdruck zu verleihen. "Rein bist du, da du dich nicht einfach an anderen Katzen vergreifst und wahllos mordest. Du bist kein benebelter Anhänger der großen Mächte, sondern jemand mit eigenen Willen." Ihm war durchaus bewusst, dass sie sich nicht so gut kannten, wie er es vielleicht gerne gehabt hätte, dennoch hatte er genug Zeit, um sich sein eigenes Urteil zu bilden. Doch Eve ist schöner, reiner und unschuldiger. Auch wenn ihr Maul manchmal etwas schmutzig ist. Bei dem Gedanken an die hübsche, graue Kätzin zog sich sein Herz schmerzhaft zusammen und er rang um Luft. Manchmal nahm das Leben unergründliche Wendungen. Mache davon konnte man abändern, indem man in die Offensive geht, doch manchmal ist man auch zu schwach, um etwas gegen diese Gewalt zu unternehmen.
"673? Wieso bist du geblieben?"


Erwähnt: 082
Angesprochen: Experiment 673 [@Pfirsichkuchen]
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Sa Nov 24, 2018 1:16 pm

Experiment 153| Blue

Sie sah die Kätzin ein wenig verzweifelt an und schob ihr den Trinknapf hin. “Du musst etwas trinken 422. Trink und dann kannst du dich ausruhen, ja?“ Mit der Schnauze tröpfelte sie der geflügelten Kätzin Wasser auf ihre eigene Schnauze. Zum Glück begann sie nun zu trinken. Erleichtert seufzte Blue auf. *Geht doch! Ich dachte schon sie trink gar nicht mehr!*
Gerade wollte sie sich an 154 wenden, als sie die Stimme ihrer Schwester hörte die sie rief. “Ich bin hier 099! Bei meiner Zelle“, rief sie also zurück wobei sie ein wenig die Wunden der, nun bewusstlosen Kätzin weiter leckte. *Was möchte Angel denn jetzt von mir? Ich wollte gerade 422 weiter versorgen und dann noch mit 154 über den Traum reden!*

Angesprochen: Experiment 422 (NPC), Experiment 099 (@Onyxstern)
Erwähnt: Experiment 154 (@Flammensee),

Es tut mir Leid wegen allen die auf mich warten >.< ich versuche meine Charas sobald wie möglich zu machen. Wenn es euch zu lange dauert postet sie einfach von mir weg.
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   So Nov 25, 2018 1:41 am

622| Experiment|Labor| Zellengang zwischen den Zellen
Erwähnt: Experiment 118, andere (NPC) Experimente
Spricht an: 671 (@Dunkles Konfetti) aka. (@Dunkelpfote)

Romeo neigte leicht den Kopf ein Stück und sah sie unverwandt an... "Nein ich bin nicht auf diesem Gang untergebracht..." er blickte sich prüfend auf dem Gang um, tatsächlich hatte sie mit ihrer Aussage, dass nicht viele Katzen zu sehen, waren nicht ganz unrecht- es war keiner zu sehen... Aber extra für ein Gespräch in fremde Zellen zu marschieren, dass erschien dem jungen Kater doch eher undwahrscheinlich. Er konnte gerade so noch ein amüsierte schnurren unterdrücken, er wollte sie nicht auf die Schippe nehmen oder ihr das Gefühl geben, dass er sie nicht ernst nahm, denn schon durch andere Gespräche hatte er schnell gelernt, dass es nicht besonders Kontaktfördernd war, andere zu belächeln, selbst wenn die Antwort oder die Aussagen doch so offensichtlich unwahr waren und lockend dazu einluden einen neckenden Scherz auszusprechen... Er betrachtete das Experiment und richtete gleichermaßen die Aufmerksamkeit auf die Aussagen des Experiments vor ihm. Was sie wohl konnte?
Das weiße Fell der Kätzin, war der genaue Kontrast zu dem eigenen wie dem Kater auffiel - bis er feststellte, dass es von schwarzen Flecken teilweise unterbrochen wurde...
Sie scheint nett zu sein...
Er verzog bei der Erkennntnis nicht einen Muskel des Gesichts. Auch wenn der Junge Kater meist offen wie ein Buch war, leichter zu lesen als ein Bilderbuch- gelang es ihm dieses Mal sein Denken und auch jegliche Gefühlsregung zu unterdrücken. Einzig und allein die freundliche und höfliche Erscheinung seiner Selbst behielt er bei, er wollte sie nicht vergraulen oder den vorsichtigen Kontaktversuch zerstören, durch seine hektische -stürmisch- offene Art. Zumal es einige Katzen gab, die automatisch auf Distanz gingen, wenn es um sie selbst ging. Er bemühte sich ruhig sitzen zu bleiben und ließ nur die schwarze Schwanzspitze sachte hin und her pendeln, ohne die gerade Haltung aufzugeben.
Für einen Moment fiel es ihm schwer, auf ihre Frage einzugehen... Es gab so viele Fragen die er ihr selber stellen wollte, denn seine doch recht ungesunde Neugierde trieb ihn regelrecht dazu, kitzelte und lockte ihn. Doch Romeo, dabei ganz stolz auf sich selbst, schaffte es nicht, das zu unterdrücken... "Es scheinen wirklich nicht viele Katzen im Moment hier zu sein... und wie schon gesagt, ich bin nicht auf diesem Gang untergebracht... Ich wohne ein Stückchen weiter bei 118 in der Zelle..." Er musterte ihren schief gelegten Kopf, die Tatsache, dass sie ihn angestarrt hatte, war ihm sehr wohl aufgefallen doch schob er es darauf, dass er sie mit dem plötzlichen Ansprechen überrumpelt hatte. "Naja... Ich weiß nicht ...- kennst du 118? Er ist der launische struppige, alte Kater, der immer was zu meckern hat, der ist schon seit einer halben Ewigkeit hier... aber eigentlich ist er echt nett, wenn man ihn besser kennt..."
Im selben Atemzug hinterfragte Romeo seine Aussage, dachte darüber nach, ob es tatsächlich so gut war, den alten zickigen Kater zu erwähnen... Die meisten Experimente waren nicht gut auf ihn zu sprechen... auch wenn Romeo den Alten mochte- anecken wollte er bei keinem, schon gar nicht, wegen der- Romeo nannte es- Freundschaft, zwischen ihm und 118...
" Ich bin eigentlich gerade auf dem Weg zu der Futterstelle...ich hab solchen Hunger, dass es schon im Bauch sticht- du kannst gerne mitkommen und mir Gesellschaft leisten - alleine isst es sich nicht so besonders gut- außerdem könnte man noch plaudern, wenn dir der Sinn danach steht - Ich biete mich da gerne an, ich unterhalte mich gerne. Mein Zellengenosse ist vermutlich auch schon dabei etwas zu sich zu nehmen..." Geschmeidig erhob er sich und sah sie fragend an.


Zuletzt von Eulenpfote am Mi Nov 28, 2018 1:22 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   So Nov 25, 2018 4:38 pm

Experiment 408 | Adrian

Dunkelheit lag noch immer über den jungen Kater. Lage konnte er nicht einschlafen... Die Nacht war lang... zu lang. Was auch immer ihn gestört hatte es hatte bis in die Morgendämmerung gedauert, bis er dieses ungewisse überwunden hatte, was ihn solange wach gehalten hatte. Nun war der Tag schon zur hälfte rum und doch hatte Adrian nichts getan. Den ganzen Tag hatte er verschlafen und sich endlich entspannt. Der sonst so angespannte Kater hatte es geschafft sich für einige Momente zurück zu ziehen und sich zu entspannen. Was passiert war wusste er nicht, noch der Geruch nach Eisen und Blut ließ den Kater nun vollends erwachen. Nachdem er es geschafft hatte sich noch ein zwei mal umzudrehen und wieder einzuschlafen hatte der Geruch ihn nun Geweckt und neugierig gemacht. Mit bedacht lies er erst seien Kopf aus der Zelle schauen und kam dann mit seinem restlichen Körper nach und nach hinterher. Sein Blick schweifte zwischen den ganzen Experimenten umher doch woher dieser Geruch kam wusste er nicht. Bestimmt hat 001 wieder irgendjemanden hingerichtet. So schnell Adrian nur konnte entfernte er sich von seiner Zelle und suchte nach einem ruhigen Plätzchen, wo ihn niemand Stören würde. Er war schon so lange hier und doch hat er diesen Ort noch nicht gefunden gehabt.

Erwähnt: Experiment 001 (@Onyxstern)
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   So Nov 25, 2018 8:43 pm

001 | Anführer | Labor | Bei 333 (@Casjopaia)

Kalt musterte er die Kätzin vor sich, die versuchte... ihn zu trösten? Kurz schoss das Bild eines kleinen, hellgrauen Katers durch seinen Kopf, der sich liebevoll an ihn schmiegte. Nein... Die Zeit ist vorbei! Ich hab keine Familie! Ich fühle nichts... Nichts kann mich verletzen. Worüber reden? Sie war nur eine Vertraute. Nur eine von vielen. Es gab vor ihr Vertraute und es wird nach ihr welche geben.

Ruckartig drehte der Kater sich von der bunten Kätzin ab und marschierte entschieden in Richtung des Außengebäudes. Mit einer Schwanzgeste lud er 333 dazu ein, ihm zu folgen. ~Sei nicht traurig Shiver - du hast immer noch uns! Du wirst immer uns haben!~ Verächtlich verzog 001 das Gesicht, seine Ohren zuckten überempfindlich von rechts nach links und wieder zurück.

Komm mit. Ich will dir etwas zeigen. Essen können wir auch noch später... Entschieden schob er alles von sich, was mit seiner Vergangenheit zu tuen hatte. Es war vorbei und würde nie wieder kommen. Es wird dir gefallen...


Nezumi/211 | Experiment | Bei 548 (@Winterpfote) & 228 (@Efeupfote)

Erwischt. Innerlich grinste der Kater selbstgefällig, doch äußerlich ließ er sich nichts anmerken, als 228 nach ihren Namen fragte und über 666 schimpfte. Nun... 548 wurde, wie ich, im Labor geboren, daher besitzt sie keinen Namen. Tröstend strich er der Kätzin sanft über den Kopf, wusste er doch alles von ihr.

Nun Glück... Leicht seufzte der Kater, schloss seine Augen halb und hob leicht den Kopf. Glück ist lediglich ein Zufall von bestimmten Dingen. So etwas wie Schicksal, Glück oder Karma gibt es nicht. Besitzergreifend schlang sich sein Schwanz erneut um das Kätzchen und hielt es fest.

Seine eisblauen Augen fixierten wieder das andere Experiment vor sich, hell, leuchtend und bis in die Seele sehend. Wenn du nach Namen frägst, gehe ich davon aus, dass du einen besitzt? Leise verfluchte er seine Fähigkeit nicht lügen zu können, sonst hätte er einfach sagen können, dass er ebenfalls keinen Namen besaß.






Experiment 099


Angel

Vertraute

Weiblich

Außenbereich -> Zellenräume


Mit einem zuckenden Augen verdrehte die Kätzin die Augen, als 153 antwortete, dass sie in ihrer Zelle sei. Schlaumeierin. Was für eine Info. Warum meinst du sitze ich vor deiner Zelle und rufe nach dir? Sie sah sich suchend nach 555 um, lud diese mit einer Geste dazu ein, ihr zu folgen und betrat die große Zelle von ihrer Schwester.

Es hatte eben doch Vorteile eine Wächterin zu sein. Lügnerin! Lügnerin! Lügnerin! Laut seufzend verdrehte sie die Augen, wich einem Blutspritzer aus und ließ sich elegant in der Nähe des Zelleneingangs nieder. Will ich wissen was du hier tust? Fragte sie mit einer Mischung aus Spott und Amüsement, eine Pfote hebend, die sie offensichtlich desinteressiert begann zu putzen.

Hast du nichts aus deinen Fehlern gelernt 153? Du kannst hier niemanden retten... Hier kann man nur sich selbst retten. Ihre exotischen Augen huschten über die verletzte Gestalt einer geflügelten Kätzin, über ein ihr unbekanntes Experiment, auch wenn ihr irgendetwas sagte, dass sie sie kennen müsste und stoppten am Ende wieder auf ihrer Schwester.

Ich glaube eher nichts. Murmelte sie leise zu sich selbst und setzte ihre Pfote wieder ab. 153 das ist 555. Leicht schnippte sie mit ihrer Ohrspitze in Richtung der anderen Kätzin.
Erwähnt:
153 (Glitzersee), 555 (Dragoncry), 154 (@Flammensee) & 422 (NPC)

Angesprochen:
555 (@Dragoncry) & 153 (@Glitzersee)

(c)Krallenfrost

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Mein Gefährte:
 

Unsere Jungen:
 


»Frieden... Gibt es sowas überhaupt?
Ich hab alles getan, nur für dieses eine Ziel und dabei nahezu alles verloren.«
Frieden... Es wird ihn niemals geben, oder?


Mein ehemaliger Schültzling:
 
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Winterpfote
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   So Nov 25, 2018 9:27 pm

548 / Experiment / bei 211 @Onyxstern und 228 @Efeupfote

Sie legte den Kopf schief und kniff die AUgen zusammen wie sie das bei anderen Katzen schon einmal gesehen hatte. So drückten sie offenbar misstrauen aus. Namen sind verboten deshalb haben wir keine du solltest nicht danach fragen. Eigentlich würde sie nicht so...offen sein aber die Anwesenheit von Nezumi machte sie etwas selbstbewusster außerdem würde es sicher keinen Kampf geben wenn er bei ihr war, er würde sie doch beschützen oder ? Bei seiner zärtlichen Berührung begann die junge Kätzin zu schnurren und verfluchte sich selbst dafür, wie sollte sie denn dabei ernst bleiben wenn sie sich so geborgen fühlte.
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Flammensee
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Mo Nov 26, 2018 1:23 pm

Mika / Experiment 154 / Einfaches Experiment

Sie erstarrte, als die Vertraute 099 in die Zelle kam, doch sie wusste fliehen durfte sie nicht. Sie spürte wie sich ihre Muskeln anspannten und alles in ihr schrie das sie abhauen sollte, abhauen musste, doch sie wäre schneller tot, als das sie laufen konnte. Sie bemühte sich ruhig zu wirken und nicht ihre Panik zu zeigen. Mika hatte schon Angst vor der Wächterin 153 gehabt, aber nun auch 099 vor sich zu sehen brachte sie am Rande des Abgrunds, am rande der Panik.
Wenn du sie nicht provouierst oder ansprichst, oder ansiehst wird dir nichts passieren. Du musst einfach nur das tun was sie dir sagt, dachte sie und versuchte wirklich, nicht in Panik zu geraten. Sie wusste nicht was sie machen sollte, machen durfte, also setzte sie sich hin, hielt den Kopf gesenkt und ihren Schweif ordentlich um ihre Pfoten geschlungen.

Erwähnt: Blue (153) @Glitzersee, 099 (@Onyxstern)

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Phönixstern
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Mo Nov 26, 2018 4:47 pm

Zelda | Experiment 031 | Wächterin
Angesprochen: 677 | @Priapus; 408 | @Wolkenpfote

Sie starrte 677 -ihren Vater- noch eine Weile verwirrt und misstrauisch an, ehe sie den Kopf abwandte. "Du hast mich und meine Geschwister also alleine gelassen, hm? Wurden wir dir zu anstrengend und du hast uns einfach an Mutter abgeschoben, um dein Leben in vollen Zügen zu genießen?" Zeldas Stimme schwang in einen zischenden, verachtenden Ton um - ja, sie war verletzt. Sie hatte mondelang die Lüge geglaubt, die ihre wahren Eltern gelebt hatten. Die cremefarbene Wächterin hatte bis gerade eben noch gedacht, Fuchs wäre ihr wahrer Vater gewesen und wäre bei dem Angriff gestorben, ebenso wie ihre Mutter.
Trauer und Zorn schossen in Zeldas Krallen und die Kätzin musste sich zusammenreißen, um 677 nicht anzufauchen oder ihn sogar anzugreifen.
"Wann wollte Mutter erzählen, was du angerichtet hast?"
Zeldas Kopf schoss wieder zu 677 und die himmelblauen Augen hefteten sich auf den schwachen Körper ihres Vaters. Ihr sonst so hübsches und akkurates Gesicht verlor den Anmut und den Glanz, es wirkte kalt und leblos. Mit eisiger Mine stand die Wächterin auf und miaute: "Ich komme lieber meinen Pflichten nach, 677. Aber ich werde wiederkommen und Antworten erwarten."
Die Wächterin schob sich aus 250s Zelle -wo war er überhaupt hin?-, trabte in den Schatten und stolperte sogleich über einen Kater. Leise fauchend federte 031 ihren Fall ab, stellte das Fell auf und beruhigte sich dann, als sie ein niederes Experiment erkannte.
Mürrisch setzte sie sich auf und leckte ihren Pelz gerade. "Was machst du hier? Solltest du nicht... dich um fressen streiten oder um Gnade betteln, sowas halt?"

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A rising sun will eventually set, a newborn's life will fade. From sun to moon, to moon to sun, give peaceful rest to the living dead. Wandering souls travel where they don't belong, bring them calm with the sun's song.

beauty:
 

"I said, can I get an amen?"
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Mo Nov 26, 2018 5:23 pm



➺ Experiment 228


KRATOS
29 Monde
Experiment ♂
Post Nr.22

Als wir von den Vertrauten so wie den Wächtern sprachen und Experiment 211 mir nach und nach aufzählte wer dazu gehörte konnte ich es mir nicht verkneifen mich über 666 auf zu regen. Ich konnte diesen Kater absolut nicht leiden, spielte sich auf als wäre er  001 selbst und hätte irgendwas zu sagen. Außerdem fragte ich die beiden Katzen vor mir nach ihren Namen, 211 meinte daraufhin dass 584 genau wie er hier im Laber geboren war, sie hatte keinen Namen. Und er? Ruhig ruhte mein Blick auf dem Kater welcher den Schweif eng um das Kätzchen an seiner Seite schlang und meinte weder an Glück, Karma oder Schicksal zu glauben was ja so auch in Ordnung war. Nicht jeder glaubte an solche Dinge, auch ich nur bedingt. Plötzlich erhob das junge Kätzchen die Stimme und meinte dass Namen verboten seien, sie keine hätten und ich nicht danach fragen sollte "freches kleines Ding" dachte ich ohne es mir anmerken zu lassen und schmunzelte etwas "Damit hast du schon Recht. Jedoch kann man seinen Namen nutzen wenn man z.B unter Freunden ist oder auch niemand in der Nähe ist der zu den Wächtern oder Vertrauten gehört. Wie es am Ende jeder macht ist natürlich jedem selbst überlassen, ihr müsst mir eure Namen nicht zwangsweise verraten nur weil ich gefragt habe" miaute ich dem jungen Kätzchen dann zu und sah 211 an. Ich begegnete seinen eisblauen Augen und dann lauschte ich seinen Worten "Ja ich habe neben meiner Experimentennummer einen Namen. Kratos lautet dieser und ich bin auf diesen auch stolz, auch wenn er verboten ist. Verrätst du mir denn auch deinen Namen 211?" fragte ich freundlich und wartete ab ob ich eine Antwort erhalten würde.

Angesprochen:Experiment 211 & Experiment 548
Erwähnt:Experiment 666
Postpartner:@Onyxstern & @Winterpfote

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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Di Nov 27, 2018 3:21 pm

Experiment 408 | Adrian

Alleine sein dass war alles was er wollte. Alleine ohne die ganzen anderen und doch... doch waren sie immer da. Nie hätte er sich diesen Traum nehmen lassen. Alleine und mit niemanden der ihn nerven konnte... Niemanden, der ihn übersehen konnte... Niemand, der ihm sagte was er zu tun und zu lassen hatte. Alleine und Frei...
Freiheit, was ist das? War ich je mals in meinem Leben frei? Vor langer Zeit war er frei doch diese Zeit endete apruppt, nach dem seine Hausleute und seine eigene Mutter ihn weggeben hatten. Adrian hasste sein Leben hier und er würde es immer hassen. Umgeben von Katzen die nicht normal waren, aber was war hier in diesen Hallen der Verdammnis schon normal.

Noch völlig in Gedanken versunken tappte Adrian weiter durch das Labor. Alleine sein war alles was er wollte und doch würde er es nie sein... niemals. Plötzlich spürte er, wie er gegen etwas lief oder wie etwas gegen ihn Lief völlig außer sich schaute er nach oben. "Kannst du nicht aufpassen" begann er zu meckern, doch dann bemerkte er, dass es eine Anhängerin von 001 war. "Oh verzeih ich sehe du kannst nicht aufpassen, weil du oh große Wächterin ich sehe erst jetzt, dass du zu ihm gehörst. Diesem... diesem..." schnell versuchte er sich zu Zügeln und sich zurück zu halten, bevor er etwas sagte, was er später noch bereuhte oder gar für sein verhalten bestraft wurde mal wieder. "Wieso sollte ich mich um so einen Frass mit den anderen steiten. Sollen sie nur ich fresse eh lieber alleine und genau deswegen bin ich auch hier. Weil ich alleine sein will alos wenn du mich entschuldigst, oder willst du noch etwas bestimmtes von mir?"

Angesprochen: Zelder (@Phönixstern)
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Di Nov 27, 2018 6:38 pm

Experiment 671 | Zellenräume | Gang zwischen den Zellen
Angesprochen: Romeo / Experiment 622 (@Eulenpfote)

“Nein, ich kenne ihn nicht… Ehrlich gesagt halte ich mich meistens nur in diesem Gang auf, weshalb ich nicht besonders viele andere Katzen hier kenne.” Als würde es sie nicht wirklich bekümmern, schnippte Experiment 671 einmal beiläufig mit dem Schweif. Im gleichen Moment spürte sie so etwas wie Sehnsucht in sich aufsteigen. Obwohl der Kater vor ihr erzählt hatte, dass Experiment 118 launisch sei und oft meckerte, musste sie zugeben, dass sie sich oft auch jemanden wünschte, der ihr half, die Einsamkeit an diesem Ort zu überstehen. Und wenn es auch nur ein alter launischer Kater war. Experiment 671 unterdrückte ein Seufzen. Sie durfte jetzt nicht sentimental werden und sich in ihre Gedankenwelt zurückziehen; egal, ob sie sich alleine fühlte oder nicht - im Moment stand sie einem Kater gegenüber, der einem Gespräch offenbar nicht abgeneigt war. Und das wollte sie doch, oder? Tag für Tag tigerte sie erst in ihrer Zelle auf und ab, bevor sie sich dazu durchringen konnte, in den Gang hinauszutreten. Mehrmals blickte sie in alle Zellen, hoffnungsvoll, dass sie nicht leer waren, und dass man sie, wenn sich in der Zelle eine Katze befand, nicht sofort entzürnt fauchend vertrieb. Mit den verstreichenden Monden war es ihr irgendwann egal geworden, mit wem sie reden konnte, und sei es nur eine alte, halb blinde Katze, die mit trübem Blick an die kahlen Zellenwände starrte, während Experiment 671 ihr einige Fragen stellte. Schier unendliche Herzschläge hingen diese dann in der Stille der Zellenräume, bevor die junge schwarz-weiße Kätzin enttäuscht und von dem nicht stattgefundenen Gespräch ernüchtert zurück in ihre eigene Zelle tappte. Dieses tägliche Ritual, welches Experiment 671 auf irgendeine seltsame Weise Halt gab, war das einzige, was sie noch davor zu bewahren schien, an diesem trostlosen Ort den Verstand zu verlieren.
Innerlich schüttelte sie sich. Sie musste sich auf das Gespräch mit dem fremden Kater konzentrieren, bevor auch diese Begegnung beendet wäre, sodass sie ihre Tage weiterhin alleine in ihrer kahlen Zelle fristen musste.
“Ich bin eigentlich gerade auf dem Weg zu der Futterstelle… Ich habe solchen Hunger, dass es schon im Bauch sticht - du kannst gerne mitkommen und mir Gesellschaft leisten - alleine isst es sich nicht so besonders gut - außerdem könnte man noch plaudern, wenn dir der Sinn danach steht - Ich biete mich da gerne an, ich unterhalte mich gerne. Mein Zellengenosse ist vermutlich auch schon dabei etwas zu sich zu nehmen..." Der schwarze Kater hatte sich in einer geschmeidigen Bewegung erhoben und blickte Experiment 671 nun fragend an. Überrascht aber erfreut von der Einladung nickte die junge Kätzin schnell, unter ihrem Pelz kribbelte es freudig. Bisher hatte sie die Futterstelle immer nur aus dem Schatten heraus beobachtet und selbst erst hastig einige Bissen herunter geschlungen, wenn sie sich sicher war, dass außer einigen in Gedanken versunkenen Katzen niemand mehr aß.
Obwohl sie sich nach Gesellschaft sehnte, hatte sie gleichzeitig immer Angst davor, dass andere Katzen eine Abneigung gegenüber ihr entwickelten. In einigen Situationen, in denen sie andere Experimente hätte kennenlernen können, die sich ihr gegenüber offen und freundlich verhalten hatten, hatte genau diese Furcht verhindert, dass sie mehr als nur einen Satz herausbringen konnte. Das durfte jetzt nicht so laufen.
“Ich komme gerne mit. Du hast Recht; zusammen essen ist um einiges besser, als alleine die Futterstelle aufsuchen zu müssen.” Stimmte die schwarz-weiß gefleckte Kätzin dem Fremden zu. Mit einem Blick zu dem schwarzen Kater setzte sie sich in Bewegung.
Die Dunkelheit, die immer in ihrem Unterbewusstsein lauerte, um die Kätzin vor möglichen Gefahren zu beschützen, hatte offenbar anstelle von ihr entschieden, dass sie dem fremden vertrauen sollte. Aber wenn sie ehrlich war, fiel es ihr auch nicht sonderlich schwer, diese Entscheidung zu akzeptieren.
“Ich bin übrigens Experiment 671… Zumindest glaube ich das, ich kann mich nämlich nicht erinnern, jemals anders genannt worden zu sein. Wer bist du?” Die anfängliche Unsicherheit war aus der Stimme der jungen Kätzin gewichen, als sie sich zusammen mit dem Fremden in Richtung der Futterstelle machte. Irgendetwas an diesem Kater faszinierte sie so sehr, dass sie ihre Neugierde nicht zurückhalten konnte...
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Eulenpfote
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BeitragThema: Re: Die Zellenräume   Mi Nov 28, 2018 7:01 pm

622| Experiment|Labor| Zellengang zwischen den Zellen auf dem Weg zum Futterplatz / Futterplatz
Erwähnt: Experiment 118, andere (NPC) Experimente
Spricht an: 671 (@Dunkelpfote)

Okay... Sie kennt 118 nicht, ob das positiv oder negativ ist sei jetzt einfach mal dahin gestellt... Positiv wäre es , weil er sie noch nicht auf der falschen Pfote erwischt hat... somit fällt nichts Negatives auf mich zurück... ergo man kann sich einen guten ersten Eindruck selbst beschaffen... Ergebnis... Das Gespräch ist nicht gescheitert, bevor es angefangen hat. Romeo unterdrückte ein zufriedenes schnurren. Der schwarze Kater mit den gelben Augen beobachtete sie aufgeweckt... dafür, dass sie angeblich nach einem Gespräch suchte, war sie doch recht verschlossen.
Oder war es die gesunde Vorsicht, welche hier bei fast jeder Katze im Labor herrschte? Der schwarze Kater schüttelte sich... Warum mussten alle es so unnötig kompliziert machen?
In dem Fall vermisste Romeo die 'alte' Zeit... Früher zu der Zeit, als er noch auf unsicheren viel zu großen Tatzen, durch das Nest von seinem Zweibeiner getappt war... Die Zeit, in welcher er von Attila kreuz und quer durch die Gegend geschleppt wurde...

Romeo wendete den Blick ab und ließ ihn durch den Gang schweifen- die starren Gitter der Käfige strahlten eine seltsame Art von frustrierender Kälte aus - Romeo könnte es nicht genauer definieren... die Zelle in der er bei 118 nächtigte, wirkte nicht so auf ihn...auf ihn wirkte sie beinah wie ein vertrautes, willkommen heißendes Heim- was vermutlich nur an der Gesellschaft des Katers lag- 118 rumorte meist polternd und schimpfen und in seiner Zelle herum...  Oder man hört ihn schneiden... Fakt war, 118 war schließlich nicht selten in der Zelle und beschwerte sich über jüngere Katze...oder über Romeo, welcher den älteren angeblich noch in den Wahnsinn trieb mit seiner Zappelei. Romeo bezweifelte das.
Er leckte sich über die Schnauze und ließ den Blick von einer im Schatten liegenden Zellentür abreißen. Er musterte die junge Kätzin vor sich- auf seine Frage hin, nickte sie - Romeos Schnurrhaare zuckten amüsiert. Sie macht überhaupt nicht den den Eindruck hektisch zuzustimmen... Hihi-  niedlich... das ist überhaupt nicht unauffällig.
Belustigt setzte er sich leichtfüßig in Bewegung, setzte eine schwarze Pfote vor die andere und Schritt an der schwarz-weißen Katze vorbei.
Gleichzeitig drehte er den Kopf und schaute zu ihr zurück. "Experiment 671...? Es freut mich Dich kennenzulernen..." etwas nachdenklich fügte er hinzu: " Ich würde dir gerne sagen, dass das ein schöner Name für eine schöne Katze ist, aber leider ist das kein besonders schöner Name, im Gegenteil -diese Nummernamen haben keinen besonders schönen Klang..." Der schwarze Kater machte keinen Hehl daraus, wie er zu der Sache stand...  er empfand das Nummernsystem als unpersönlich und erniedrigen für jede Lebensform... Ein Name war schließlich ein Teil der eigenen Persönlichkeit, und gab einem die Freiheit, man selbst zu sein, sich zu entfalten und zu werden... Die monotone Bezeichnung 622 hörte sich nicht so klangvoll an  wie der Name Romeo, den er geschenkt bekam, von jemanden, der ihn lieb hatte... und Romeo war sich sicher, dass sein Zweibeiner ihn lieb gehabt hatte... Schließlich hatte er ihn nicht selten auf seinem Beinen sitzen lassen, und hatte mit seinen seltsamen Greif-Gliedmaßen den kleinen Kater gekrault- er hatte mit seiner heiseren krächzende Stimme jaulend und raunend dem kleinen schwarzen Kater zugesprochen und hatte ihm Dinge erzählt, die Romeo zwar nicht verstanden hatte, aber die sich angenehm in seinen Ohren anhörten...  622 erinnerte sich noch gut daran, wie Attila meistens zu Füßen des Zweibeiners gelegen hatte, oder aber seinen Kopf auf dessen Knie gelegt hatte, um an dem Kätzchen zu riechen, welches dort meist auf dem Rücken lag und es genoss am Bauch gekrault zu werden- Romeo war furchtbar verschmust gewesen, und ihn hatte die nasse kalte Hundeschnauze nicht gestört, die ihm nicht selten durch das Kätzchen Fell gewuschelt hatte. Romeo erlaubte sich den Luxus die beiden zu vermissen, da er es dort wirklich gut gehabt hatte. Anders als manch andere Katzen ihr Leben leben mussten, war der ehemalige Streuner doch glücklich großgeworden-

Romeo war sich der Tatsache bewusst, dass er Ärger bekam, wenn irgendeiner der Wächter oder Vertrauten, vielleicht sogar der Anführer hörten, wie er zu dem Nummerierungsplan des Labors stand, oder wenn sie heraus bekamen, dass er einen eigenen Namen hatte- doch bis jetzt hat er noch nie Ärger bekommen...
Und genau dieses unbemerkt bleiben macht leichtsinnig... hatte ihm 118 nicht selten an den Kopf geworfen...
" man nennt mich hier 622... er neigte leicht den Kopf und schnippte mit dem Ohr, während er sich wieder zurückfallen ließ und seine Schritte der ihren anpasste, obwohl er am liebsten sofort los gestürmt wäre. " Klingt auch nicht besser..."   Mittlerweile kannten seine Pfoten den Weg zur Futterstelle im Schlaf... Er war den Weg schon oft gegangen, um sich nicht zu verlaufen...
Sie verließen die drückende kalte Atmosphäre der Gänge zwischen den einzelnen Zellen, in welcher sich so viel Leid, Tragödie, Drama und Schmerz abspielte, welcher sich durch die Käfige reihenweise zog. Wieder knurrte der Magen von Romeo, als er die Futterschalen stehen sah, die Nahrung hier im Labor schmeckt zwar nicht ganz so gut wie eine frisch gefangene Maus, aber es war besser als nichts. Romeo verschwendete nicht einen Blick an die Katzen, welche sich hier aufhielten- sie waren alle aus einem Grund hier, der Hunger- schnurstracks steuerte er einen der Näpfe an... " Kommst du 671? Der ist noch frei"
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